Die Welt winkt zaunpfählig, Beorn grinst im Hinterstübchen und die Reanalogisierung manifestiert sich in weiser Stille.
Neben einer zerstörten Zylinderkopfdichtung gibt es noch eine andere Entschuldigung, die in angenehmer Weise Verständnis zu wecken imstande ist. Und das trotz der vor und neben der Finanzkriese bedienten Klimakatastrophe aufgrund globaler Erwärmung respektive Global Playing: Nämlich eingeschneit zu sein. Ein Grund, sich zu freuen wie ein Schneekönig. Wenn man es nicht vielleicht sogar ist. Solche Blicke wie links ersichtlich und vor einer Stunde während eines kniehoch schneestapfenden Spazierganges aufgenommen, erheben und machen lächeln. Jetzt, kuschelwarm und teeziehend wieder in der Wohnschnecke, finde ich, sind diese zwei von Frau Holle geschenkten Tage eine wirklich gute Zeit. Zum Lesen, Tee trinken, an Beorns Story arbeiten. Zum ruhig werden. Es ist still um mich – bis auf den leisen, gerade ahnbaren Klang der Kirchenglocken von Eudenbach, der dumpf, fast magisch durch den fallenden Schnee herüberweht. Schnee ist ähnlich magisch wie Nebel. Er verhüllt, birgt, schafft Stille und Raum für Verwandlungen. Und zuweilen – wie justamente jetzt – auch die Zeit dafür. Weil hier, hinter den Sieben Bergen, kein Rad sich dreht und kniehoch auf allen Wegen der Schnee sich breitet.
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Jasmin sagt am
4. Februar 2010
Das ist wunderschön. |