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	<title>Norman Liebolds LieBLOG</title>
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	<description>Das LieBLOG - Liebolds Log</description>
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		<title>Neuneuneu!</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beorn]]></category>
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		<description><![CDATA[Da ist er schon seit einer Woche draussen, und ich habe ganz vergessen, es kundzugeben. &#8220;Beorn&#8221;, den die meisten unter seinem Arbeitstitel &#8220;Versichert&#8221; kennen und in der Schreibwerkstatt seinem Entstehen folgen konnten, ist am 12.06. erschienen und ist im Handel und nat&#252;rlich bei mir verf&#252;gbar. Schnellste und einfachste M&#246;glichkeit ist der Online-Shop bei Amator Veritas. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://literatur.norman-liebold.de/literatur/publikationen/beorn/"><img src="/materialien/bilder_cover/9783937330327_400.png" border="0" alt="" hspace="10" align="left" /></a>Da ist er schon seit einer Woche draussen, und ich habe ganz vergessen, es kundzugeben. &#8220;Beorn&#8221;, den die meisten unter seinem Arbeitstitel &#8220;Versichert&#8221; kennen und in der Schreibwerkstatt seinem Entstehen folgen konnten, ist am 12.06. erschienen und ist im Handel und nat&#252;rlich bei mir verf&#252;gbar. Schnellste und einfachste M&#246;glichkeit ist der <a href="http://www.amator-veritas.de/amator-veritas-buecher/siebengebirgs-krimis/beorn/">Online-Shop bei Amator Veritas.</a> Die ersten 50 Exemplare sind signiert.</p>
<p>Besonders freut mich, da&#223; <a href="http://www.katharina-theine.de" target="_blank">Katharina Theine</a> und <a href="http://www.tintenrausch.com/" target="_blank">Maxim Spektor</a> wundersch&#246;ne Illustrationen beigesteuert haben, die meine 7 St&#252;ck auf satte 10 aufstocken. Ich habe mich besonders in Katharinas Vision von Lisa unter der Strassenlaterne verliebt.</p>
<p>Da ich ab Dienstag Abend mich einer ganz unerh&#246;rten Gnade erfreue, n&#228;mlich eine durchg&#228;ngige Schreibklausur f&#252;r den Sommer (nat&#252;rlich mit ein paar Auftritten), die ich rucksackreisender Weise in den Sieben Bergen verbringen werde, um mit einem grossen Stapel Zeichnungen und Geschichten wieder aus dem M&#228;rchenland wiederzukehren, habe ich mich die letzten Tage drangesetzt und <a href="http://www.siebengebirgskrimi.de" target="_blank">www.siebengebirgskrimi.de</a> und <a href="http://www.wortanklang.de/" target="_blank">www.wortanklang.de</a> endlich aktualisiert und auf den neuesten Stand in Design und Content gebracht. Nicht nur, weil Beorn der vierte Siebengebirgskrimi ist, und mit den ganzen wundervollen Musikern, die zu <a href="http://www.wortanklang.de/" target="_blank">WortAnKlang </a>gestossen sind, ich jetzt endlich wieder guten Gewissens das Projekt an die Startlinie zur&#252;ckgebracht haben, sondern auch, weil in einem guten Monat das grosse, seit 2 Jahren vorbereitete Projekt SIEBENKUNST endlich beginnt, in dem ich mich nicht nur mit Musikern zusammenarbeite, um einmalige, Genre- und Kunstart&#252;bergreifende Events und Projekte durchzuf&#252;hren, sondern weitere Grenzen &#252;berschreite. Es hat lange gedauert, bis das Ding reif geworden ist, aber wie stets, wenn die Zeit und die Sterne stimmen, kommt dann alles Schlag auf Schlag. Apropo: Wer &#8220;Beorn&#8221; schon durch hat, darf sich jetzt auf &#8220;Euthanatus&#8221; freuen. Er kommt am 14. August heraus und die Buchpremiere wird in den &#8220;<a href="http://www.vierraben.de" target="_blank">VierRaben</a>&#8221; gefeiert.</p>
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		<title>Die Versuchung des Euthanatus</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 11:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der &#8220;Euthanatus&#8221; (Premierenlesung am 12.06. mit Tom Schmidt und Maxim Spektor auf &#8220;Licht, Stein, Klang und Wort&#8221; in Alfter) geh&#246;rt ja eigentlich in den Roman, den ich aktuell schreibe, die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221;. Die eingebetteten Geschichten &#8211; und so auch der Euthanatus &#8211; sind allerdings so gestrickt, das sie g&#228;nzlich f&#252;r sich stehen k&#246;nnen. Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_941" class="wp-caption alignleft" style="width: 309px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/06/IMGP3343-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-941" title="Norman Liebold" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/06/IMGP3343-1-299x300.jpg" alt="Norman Liebold bei 'Licht, Stein, Wort und Klang' in Alfter, Premierenlesung von 'Euthanatus'." width="299" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Norman Liebold bei &#39;Licht, Stein, Wort und Klang&#39; in Alfter, Premierenlesung von &#39;Euthanatus&#39;.</p></div>
<p>Der &#8220;Euthanatus&#8221; (Premierenlesung am 12.06. mit Tom Schmidt und Maxim Spektor auf &#8220;Licht, Stein, Klang und Wort&#8221; in Alfter) geh&#246;rt ja eigentlich in den Roman, den ich aktuell schreibe, die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221;. Die eingebetteten Geschichten &#8211; und so auch der Euthanatus &#8211; sind allerdings so gestrickt, das sie g&#228;nzlich f&#252;r sich stehen k&#246;nnen.</p>
<p>Nun werden bis zur Fertigstellung der &#8220;Ansichten&#8221; noch einige Monate ins Land gehen (angepeilt ist der 04. September). Und der &#8220;Euthanatus&#8221; umfa&#223;t im Moment 52 Druckseiten. Fr&#252;her habe ich gerne solcherart Stories als &#8220;Single&#8221; ausgekoppelt und ver&#246;ffentlicht, um den Nachfragen nach den Lesungen gerecht zu werden, und ich stehe in der Versuchung, den &#8220;Euthanatus&#8221; als Monographie herauszubringen und diese Tradition wieder aufleben zu lassen. Der Gedanke ist nicht neu, ich &#252;berlege das schon l&#228;nger.<sup>1</sup><a title="Permanent Link to Blutige Wurzeln, zerrissene  Netze und die Wiedergeburt des Lieboldschen Winzbuchs" rel="bookmark" href="../2007/10/blutige-wurzeln-zerrissene-netze-und-die-wiedergeburt-des-lieboldschen-winzbuchs/"><br />
</a></p>
<p>Au&#223;erdem motiviert das zu dem Teil des SIEBENKUNST-Projektes, um das ich ebenfalls schon l&#228;nger herum schleiche, denn ich habe, was meinen Teil der Illus f&#252;r &#8220;Euthanatus&#8221; angeht, angedacht, einige meiner Landschafts-Zeichnungen vom Schauplatz zu nutzen.</p>
<p>Ich denke, ich werde der Versuchung angesichts der Nachfragen nachgeben. Vorbestellungen werden angenommen (bestellung@amator-veritas.de). Liebold, Norman: Euthanatus. Ein Siebengebirgskrimi. K&#246;nigswinter 2010. Der Preis wird bei 6,50 Euro liegen.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 168px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">http://lieblog.norman-liebold.de/2007/10/blutige-wurzeln-zerrissene-netze-und-die-wiedergeburt-des-lieboldschen-winzbuchs/</div>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_942" class="footnote">Siehe: <a title="Permanent Link to Blutige Wurzeln, zerrissene  Netze und die Wiedergeburt des Lieboldschen Winzbuchs" rel="bookmark" href="../2007/10/blutige-wurzeln-zerrissene-netze-und-die-wiedergeburt-des-lieboldschen-winzbuchs/">Blutige Wurzeln,  zerrissene Netze und die Wiedergeburt des Lieboldschen Winzbuchs</a> </li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Wunderliches Memo an mich selbst</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich heute am fr&#252;hen Nachmittag meinen treuen Rosinante bestieg und von der Akademie am Hanfbachtal entlang den steilen Berg zu meiner Wohnschnecke emportrabte und der &#214;lberg, der alte Knabe, &#252;ber den W&#228;ldern und Feldern sein Haupt gutm&#252;tig zu mir hin&#252;ber neigte, machte ich eine ganz erstaunliche Entdeckung. Ich hielt und kramte meinen Terminkalender heraus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_939" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/06/PICT3152.jpg"><img class="size-medium wp-image-939" title="Drachenschloss und -burg" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/06/PICT3152-300x160.jpg" alt="Blick vom Petersberg: Drachenschloss und -burg" width="300" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Blick vom Petersberg: Drachenschloss und -burg. Foto: N.Liebold</p></div>
<p>Als ich heute am fr&#252;hen Nachmittag meinen treuen Rosinante bestieg und von der Akademie am Hanfbachtal entlang den steilen Berg zu meiner Wohnschnecke emportrabte und der &#214;lberg, der alte Knabe, &#252;ber den W&#228;ldern und Feldern sein Haupt gutm&#252;tig zu mir hin&#252;ber neigte, machte ich eine ganz erstaunliche Entdeckung. Ich hielt und kramte meinen Terminkalender heraus. Und &#8211; oh unglaubliches Wunder! &#8211; er erzeigt sich f&#252;r die sommerlichen Gefilde (genauer: ab morgen Abend), zumindest gemessen an den letzten Monaten, eine geradezu juncvrouwlihe Weisse. Mir entfuhr eine Art ronjaischer Jubelschrei. Es w&#228;re gelogen zu sagen, da&#223; es g&#228;nzlich &#252;berraschend k&#228;me, denn nat&#252;rlich habe ich recht viel daf&#252;r getan, dass denn dieses so sei, denn ich habe einiges vor. Dergestalt, da&#223; ich vor Vorfreude bereits ein breites Grinsen im Gesicht trage. Das Absch&#252;tteln der Fl&#246;he in meinem Pelze, die sich lautstark dar&#252;ber streiten, wem von ihnen denn dieser Pelz denn nun geh&#246;re, hat mit der Niederschrift des &#8220;Euthanatus&#8221; und vor allem seiner &#8211; man kann es nicht anders nennen &#8211; furiosen Premiere Samstag Nacht mit Maxim, Tom, mir selbst und meiner geliebten Klarinette die Abschlussphase erreicht. Der Wolf in meiner Brust grummelt und schnurrt und ist sehr entspannt, und die Schreibfeder juckt und zuckt ebenso wie die Zeichenfeder. Ich freue mich auf einen Sommer mit leichtem Wandergep&#228;ck, den ich, einem alten Wunsche folgend, jetzt endlich in den Gefilden der Sieben Berge verbringen werde. Es wird zwar keine regelrechte Sommerpause in Bezug auf Vorstellungen geben, aber ich fahre den Hauptbetrieb ein gutes St&#252;ck herunter, von kleineren Vorstellungen (Nettersheim, K&#246;ln, Bonn und hier und da in kleinerer Runde, um die Vollendung einer Geschichte zu feiern) einmal abgesehen. Mein leichtes Gep&#228;ck besteht aus einem Zeichenblock, meinen Schreib- und Zeichenger&#228;ten, einem Stapel Notizb&#252;cher und meinen zwei Begleitern, der pentatonischen Fl&#246;te und der Klarinette. F&#252;r letztere baue ich mit Landi Graywolf jetzt einen neuen Koffer, der sie in ganzer L&#228;nge aufnehmen kann und an den Rucksack geschnallt werden kann. Und f&#252;r Nervs&#228;cke, N&#246;rgler und notorische Dr&#228;ngler habe ich noch meinen 35-Pfund-Jagdbogen dabei. Nicht im Gep&#228;ck ist der Computer, noch nicht einmal das Netbook.</p>
<p>Hier schon einmal eine kleine Vorausschau.</p>
<p>Ab Mitte August geht SIEBENKUNST an den Start. Meine Wenigkeit hat eine kleine Armada zusammen getrommelt, die &#228;hnlich tickt wie ich. Vern&#252;nftig, wie ich finde, man k&#246;nnte sagen beornesk. Verr&#252;ckt, wie andere finden m&#246;gen. Bildhauer (I), Goldschmiede (II), Grafiker (III), Maler (IV), Musiker (V), Schriftsteller (VI) und Kunsthandwerker (VII). Stein, Licht, Wort und Klang war ein voller Erfolg, die n&#228;chsten Projekte, u.a. mit dem Rheinischen Landesmuseum, laufen gerade an. Ich halte auf dem Laufenden. Anfang Julai geht www.siebenkunst.com online.</p>
<p>Ich selbst sitze gerade an &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; &#8211; &#8220;Euthanatus&#8221; ist die erste Story aus dem Roman. Die zweite, Arbeitstitel &#8220;Maxims Grossvater&#8221; ist in der Schreibphase. Spontane Geschichtenvollendungs-Lesungen werden &#252;ber den Sommer hin kommen, ich informiere, wann und wo &#8211; oder schickt eine Mail, da&#223; ich Euch in den Newsletter aufnehme. Die K&#252;nstler haben bereits begonnen, an der aufwendigen Illustrierung zu arbeiten, denn das Buch, das Anfang September mit einer grossen Ausstellung erscheinen wird, ist ein Kunst-Projekt mit 12 verschiedenen Illustratoren. Nach den Ansichten darf man sich auf den &#8220;Stift&#8221; freuen, den ich auch schon seit 2006 in der Mache habe. Eine sehr kuriose Liebesgeschichte, die dritte des K&#252;nstler-Zyklusses (Beorn, Ansichten eines Aktmodells, Der Stift) und ein bitterb&#246;ser Krimi obendrein, wenngleich diesesmal kein Siebengebirgskrimi (zumindest nicht direkt), sondern in der alten Heimat spielend. (M&#246;glicherweise kommt der auch schon im September). Im Winter dann endlich mein &#8220;Zeitenquell&#8221;, unter den ich dann schreiben kann: Entstanden 2003-2011. Vielleicht mein erster Roman, den man &#8220;mainstreamtauglich&#8221; nennen kann. Das Rheinische Landesmuseum Bonn hilft netterweise bei der Recherche und stellt sich gerne als Handlungsschauplatz f&#252;r die b&#246;se Diebstahlszene zur Verf&#252;gung (kicherkicher, die kennen mich wohl noch nicht, ich bin nicht nett, nein, das bin ich nicht). Im &#220;brigen haben sich die Schaupl&#228;tze jetzt alle justiert. Ina wird vom Kopf der heisterbacherrotter Ruine st&#252;rzen, das magische Artefakt (oder was man daf&#252;r h&#228;lt) bekommt sein Schl&#252;sselloch in den H&#246;hlen unter dem Petersberg, wo Eckehardt, der verr&#252;ckte Autor, auch seinen Kaktustrip f&#228;hrt, und auch wenn ich den Maria Laacher See sprengen will, die Auswirkungen w&#252;rden auch die Vulkane im Siebengebirge zum Bruzeln bringen, so da&#223; der &#8220;Zeitenquell&#8221; tats&#228;chlich der vierte Siebengebirgskrimi werden wird.</p>
<p>Die erste Ausstellung mit meinen Landschaftszeichungen und Photographien wird im September stattfinden.</p>
<p>Das Literaturkino Siegburg er&#246;ffnet am 25.09. wieder seine Pforten, und es freut mich, da&#223; das &#228;lteste und sch&#246;nste Kino Siegburgs die Lesereihe mit dem Liebold und seiner verr&#252;ckten Musikerhorde auch dieses Jahr fortsetzen wird. Einer meiner sch&#246;nsten Lesungsorte. Und nat&#252;rlich mein absolutes Lieblingskino.</p>
<p>Es gibt also viel, um sich drauf zu freuen, und ich schultere jetzt meinen Rucksack, ziehe meine Schuhe aus, greife meinen Jagdbogen und schau mal, welche der Musen zuerst mit dem Waldschrat zu tanzen Lust versp&#252;rt, wenn ich ihnen klarinettierend zum Tanz aufspiele.</p>
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		<title>Vollendeter Euthanatus</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 16:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich meinen Bruder gestern umgebracht hatte, war der Rest heute geradezu ein Rausch &#8211; die Noodlers Bullet Proof Black ergo&#223; sich in ganz erstaunlichen Kaskaden &#252;ber das Papier, und in der Tat, ich mu&#223; zugeben: Ein wenig schmerzt mich jene bei mir ein wenig verhornte Stelle am letzten Gelenk des Mittelfingers, wo der Schaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_933" class="wp-caption alignleft" style="width: 394px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/06/2010-06-08_euthanatus-2.jpg"><img class="size-full wp-image-933 " title="Euthanatus-Manuskript" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/06/2010-06-08_euthanatus-2.jpg" alt="Letzte Seite des Euthanatus-Manuskriptes" width="384" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Die letzte Seite des Manuskriptes von &#39;Euthanatus&#39;, der ersten Binnenstory des Aktmodells. Auch zu sehen: Das treue Duo vom Arbeitstier (Pilot Capless mit Noodler&#39;s Bullet Proof Black) und dem Kommentierer (Parker Jotter mit Noodler&#39;s Polar Brown). Foto: N.Liebold, 2010</p></div>
<p>Nachdem ich meinen Bruder gestern umgebracht hatte, war der Rest heute geradezu ein Rausch &#8211; die <em>Noodlers Bullet Proof Black </em>ergo&#223; sich in ganz erstaunlichen Kaskaden &#252;ber das Papier, und in der Tat, ich mu&#223; zugeben: Ein wenig schmerzt mich jene bei mir ein wenig verhornte Stelle am letzten Gelenk des Mittelfingers, wo der Schaft des F&#252;llhalters aufzuliegen pflegt.</p>
<p>Der <em>Euthanatus</em>, die erste der Binnenerz&#228;hlungen aus &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; ist im Manuskript vollendet. Eine schwere Geburt, bedenkt man die gesamte Entstehungsgeschichte, die ihren Anfangspunkt 1998 auf dem Dach meiner Mansarde in Aachen hatte und &#252;ber mehrere Stufen und Ans&#228;tze und in-die-Schublade-zur&#252;ck-Fluchten dann pl&#246;tzlich mit dem &#8220;Aktmodell&#8221; ihren Platz fand. Auf der anderen Seite habe ich wohl seit der &#8220;Vampyriade&#8221; keine Story mehr in solch einem durchg&#228;ngig anhaltenden Flu&#223; durchgeschrieben: Die erste Zeile stand erst vorgestern auf dem Papier, und dabei rechne ich die ersten 30 Manuskriptseiten mit hinzu, die ich nach der denkw&#252;rdigen Lesung in der K&#246;lner Strassenflucht verwarf, um nocheinmal ganz vor vorn zu beginnen.</p>
<p>Eine kleine Kugelschreiber-54 steht unten links auf der letzten Seite des Manuskripts. Wobei zwei Seiten hinzu kommen, die ich 1:1 aus der ersten Fassung hin&#252;berholte. Eine sehr angenehme Novelle also, halbe Stunde Lesezeit, aufgemotzt 45 Minuten, mit Musik abendf&#252;llend &#8211; dann doch l&#228;nger als gewollt, aber irgendwie ist das ganz erwartungsgem&#228;&#223;. Und ich mu&#223; gestehen, da&#223; mich einige Szenen selbst begeistern und ich gar nicht die Premierenlesung erwarten kann. B&#246;se ist er geworden, der Euthanatus, sehr b&#246;se &#8230;</p>
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		<title>Von aufdringlichen Strassenbahnen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 18:24:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist wieder geschehen, zwar nicht ganz unerwartet, aber nichtsdestotrotz in einigerma&#223;en bedenklicher Form. Tats&#228;chlich mu&#223;te ich nach einer ersten Probelesung der ersten, etwa bis H&#228;lfte gediehenen Fassung vom &#8220;Euthanatus&#8221; sehr in mich gehen, das ganz in Klump hauen bzw. die 30 beschriebenen Seiten im Manuskript sorgf&#228;ltig auf H&#228;lfte umfalzen und noch einmal von vorn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder geschehen, zwar nicht ganz unerwartet, aber nichtsdestotrotz in einigerma&#223;en bedenklicher Form. Tats&#228;chlich mu&#223;te ich nach einer ersten Probelesung der ersten, etwa bis H&#228;lfte gediehenen Fassung vom &#8220;Euthanatus&#8221; sehr in mich gehen, das ganz in Klump hauen bzw. die 30 beschriebenen Seiten im Manuskript sorgf&#228;ltig auf H&#228;lfte umfalzen und noch einmal von vorn beginnen. Dabei war die Lesung sehr stimmungsvoll: Wir hatten in K&#246;ln eine Bank auf die Strasse gestellt und zur Freude der n&#228;chtlich vorbei streunenden Leute gaben wir wohl in der Tat ein sehr malerisches Bild ab, Pfeife paffend, Schachspiel auf dem Hocker, nachts um drei. Wie wir zum Am&#252;sement der Leute, trugen diese auch zu unsérem bei, wie etwa der vorbeitorkelnde, der erstaunt inne hielt, uns betrachtete, das Bild offenbar sehr archetypisch und sch&#246;n fand und schlie&#223;lich leicht lallend verk&#252;ndete: &#8220;Wi&#223;t Ihr, was witzig ist? Da&#223; Ihr witzig seid!&#8221; Nichtsdestotrotz wurde mir beim Lesen bewu&#223;t, da&#223; dieses Mal das sich in die Ritzen dr&#228;ngende zu vergoren, zu langj&#228;hrig vereitert war, um in die kleine Geschichte vom Euthanatus zu passen. Das klingt schlimmer, als es ist. Es handelt sich immerhin um die erste der eingebetteten Stories des Aktmodells, und ihr mu&#223; mehr als bei den folgenden, sehr viel Feingef&#252;hl beigelegt werden, da sie gewisserma&#223;en die Tonart vorgibt. Die Rahmenhandlung gefiel und ist als sehr gelungen abgesegnet worden, die Story an sich auch – bis auf den pl&#246;tzlich ausbrechenden Eitervulkan. Und manchmal ist es sinnvoller, neu anzusetzen, als zu reparieren, gerade bei einer kurzen Novelle. Gerade eben habe ich den Punkt &#252;berschritten, an dem die erste Fassung gewesen war, und ich bin wieder &#8220;in der Spur&#8221;, nur eben einen Tag sp&#228;ter. Daf&#252;r ist die Geschichte jetzt – Testlesung vollzogen – sehr viel runder, und die Tonart der Akt-Geschichten auch gefunden.</p>
<p>Und tats&#228;chlich, auch wenn ich eine kleine Weile wie die Katz&#8217; um den hei&#223;en Brei drumherum geschlichen bin, konnte ich es nicht lassen, mich dem Eitervulkan zu stellen und ihn kontrolliert ausbrechen zu lassen. Die <a href="http://lieblog.norman-liebold.de/2006/10/vom-erkenntniswert-der-strasenbahn-noch-eine-pusteblume/">Strassenbahn</a> mu&#223; rein, sie ist in jener speziellen Weise ein Eckpfeiler des &#8220;Euthanatus&#8221;-Geb&#228;udes, wie die lakonische Prinzessin Circe es f&#252;r &#8220;Venusberg&#8221;<sup>1</sup>. Aus mehr als f&#252;nfzehn Manuskriptseiten habe ich sie auf knapp f&#252;nf eingedampft, und tats&#228;chlich, sie ist eine hervorragende Motivation f&#252;r den Euthanatus. Jetzt kann der unheimliche Teil beginnen, und es sieht wohl aus, als ob Maxim und Tom sich schon morgen Abend ihre Trommeln schnappen k&#246;nnen, um sich ein Konzept f&#252;r die Unterlegung der Story auszut&#252;fteln, die am Samstag zwischen Michaels Skulpturen ihre Erstlesung begeht. Die gef&#228;hrlichste H&#252;rde der Story ist genommen, jetzt ist der Rest schon fast nackt im warmen Regen tanzen und laut dabei singen.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_931" class="footnote">Liebold, Norman: Venusberg. In: ders. Der Kulturgeist. Und andere D&#228;monen. K&#246;nigswinter 2008. S. 34-72</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Der Euthanatus</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 07:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>
		<category><![CDATA[Euthanatus]]></category>
		<category><![CDATA[Siebengebirgskrimi]]></category>

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		<description><![CDATA[Es will mir schon fast wie eine Art &#8220;historischer Moment&#8221; vorkommen: Auf Seite 30 des Manuscriptes von &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; steht die &#220;berschrift &#8220;Euthanatus&#8221;. Tats&#228;chlich ist dies die erste der Geschichten des Modells, und sie wird n&#228;chsten Samstag ihre Feuertaufe bei dem wundervollen Event im Figurengarten von Michael Franck in Alfter feiern d&#252;rfen. Das war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es will mir schon fast wie eine Art &#8220;historischer Moment&#8221; vorkommen: Auf Seite 30 des Manuscriptes von &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; steht die &#220;berschrift &#8220;Euthanatus&#8221;. Tats&#228;chlich ist dies die erste der Geschichten des Modells, und sie wird n&#228;chsten Samstag ihre Feuertaufe bei dem wundervollen Event im Figurengarten von Michael Franck in Alfter feiern d&#252;rfen. Das war ein langer Weg, denn die erste Idee zu dieser Geschichte erz&#228;hlte ich mSternchen auf dem Dach meiner Mansarde in Aachen 1998. Und es gab wohl keine Novelle, die so oft in meinen Geist zur&#252;ckgekommen ist, die so oft danach verlangt, endlich niedergeschrieben zu werden. Damals schrieb anstatt dessen die &#8220;Vampyriade&#8221;<sup>1</sup>, wo zumindest das Thema selbst gestreift wird. Heute Morgen erz&#228;hlte ich die Idee zum letzten Mal Landi Graywolf, und endlich – es ist ein ewiges Geheimnis, warum und wie eigentlich – sp&#252;rte ich: sie ist reif. Ich habe nebenbei das Gef&#252;hl, da&#223; ich das im Laufe der Niederschrift von &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; noch etliche Male werde erz&#228;hlen k&#246;nnen, denn kurioserweise – oder eigentlich gar nicht kurioser Weise – rutschten wie von selbst einige dieser bestimmte Themenkomplexe ber&#252;hrende &#8220;alte&#8221; Geschichten mit dem Aktmodell pl&#246;tzlich an ihren Platz.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist das eigentlich nicht weiter verwunderlich, schon allein deswegen, weil ich den &#8220;Novellenkranz&#8221; bereits im Sommer 2008 ausf&#252;hrlichst unter &#8220;Projekte&#8221; im Tagebuch festgehalten habe und die &#8220;Ansichten&#8221; seit Anfang 2009 best&#228;ndig wachsen. Tats&#228;chlich ist es gar nicht richtig zu sagen, da&#223; ich erst jetzt die &#8220;Ansichten&#8221; begonnen habe, den &#8220;Versichert&#8221; geh&#246;rt genauso dazu wie die nachfolgende Novelle &#8220;Der Stift&#8221; – die drei Geschichten sind lediglich so umf&#228;nglich, da&#223; sie je ein eigenes Buch ergeben werden. </p>
<p>Es ist stets so, da&#223;, wenn sich der Geist intensiv mit etwas besch&#228;ftigt, auch die Erlebniswelt sich darauf einstellt. Vielleicht mag es auch so sein, da&#223; die Erlebniswelt von h&#246;herer Instanz aus so eingerichtet wird, da&#223; man um die Niederschrift nicht mehr drum herum kommt, weil die Geschichte geschrieben werden soll – aber das ist zu mystisch, um es ungebrochen zu formulieren. Jedenfalls ist das Thema des &#8220;Euthanatus&#8221; seit einiger Zeit hochgradig aktuell, und ich werde an allen Ecken und Enden darauf gestossen. Vielleicht ist jetzt auch einfach der Moment gekommen, diesen Themenkomplex aufzul&#246;sen – oder &#8220;loszulassen&#8221;, wie Maxim sagen w&#252;rde.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_930" class="footnote">Liebold, Norman: Vampyriade. Editio Codice Wolffengangiensis. K&#246;nigswinter 2009 [7., Siegburg 1999]</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Status- und Abmeldung</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 19:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man vielleicht verfolgt hat, habe ich die letzten Tage in einer Art berserkerhaften Zeichenwut verbracht, um meinen Teil der Illustrationen f&#252;r &#8220;Versichert&#8221; voranzutreiben. Es sind jetzt sieben St&#252;ck, und es kommen jetzt lediglich noch ein paar kleinere Ornamente hinzu &#8211; es sei denn, mich packt noch einmal die Zeichenwut, versteht sich, man wei&#223; ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lh4.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/TAOotv7CtFI/AAAAAAAAB2U/GrTJhMwbA1I/s576/beorns-tanz.jpg"><img src="http://lh4.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/TAOotv7CtFI/AAAAAAAAB2U/GrTJhMwbA1I/s320/beorns-tanz.jpg" alt="" hspace="10" align="left" /></a><br />
Wie man vielleicht verfolgt hat, habe ich die letzten Tage in einer Art berserkerhaften Zeichenwut verbracht, um meinen Teil der Illustrationen f&#252;r &#8220;Versichert&#8221; voranzutreiben. Es sind jetzt sieben St&#252;ck, und es kommen jetzt lediglich noch ein paar kleinere Ornamente hinzu &#8211; es sei denn, mich packt noch einmal die Zeichenwut, versteht sich, man wei&#223; ja nie. Zusammen mit den Illus von Maxim und Katharina werden es denn ein rundes Dutzend, und das gen&#252;gt f&#252;r einen 108-Seiter, denke ich. Es sind fast alle 8 Seiten ein Bild.</p>
<p>Viel wichtiger ist, da&#223; das Universum mich mit einem Zeitfenster beschenkt, das ich auch dringend n&#246;tig habe, denn auf der offiziellen Buchpremiere von &#8220;Versichert&#8221;, n&#228;chsten Samstag, m&#246;chte ich nicht nur einige Kostproben aus meinem j&#252;ngsten Novellchen geben, sondern, wie zu hoffen ist, auch schon mit zwei oder drei kurzen Geschichtelchen einen Ausblick auf das n&#228;chste Buch geben k&#246;nnen. Das Buch, das mich jetzt seit gut zwei Jahren heftigst besch&#228;ftigt und die vielleicht gr&#246;&#223;te Herausforderung ist, der ich mich bisher gestellt habe. Mh. Zumindest bis es fertig ist, denn dann kommt &#8220;Der Stift&#8221;, der noch viel heftiger ist, da er das vielleicht letzte gro&#223;e Geheimnis thematisiert und etwas zum Abschlu&#223; bringt, das 1995 mit dem &#8220;Minnes&#228;nger-Komplex&#8221;<sup>1</sup> begann. Und danach steht das Winterprojekt an&#8230; endlich der 4. Siebengebirgskrimi &#8220;Zeitenquell&#8221;, f&#252;r den ich jetzt schon 7 Jahre recherchiere.</p>
<p>Aber genug des Abschweifens und Vorausblickens. Bis n&#228;chste Woche Samstag begebe ich mich, um das Publikum in Michael Francks Skulpturengarten mit brandneuen Stories begl&#252;cken zu k&#246;nnen, in Schreibklausur. Die Veranstaltung lohnt sich ungemein: Nicht nur das Ambiente ist grossartig, wenn bei Schwedenfeuer und hereinbrechender D&#228;mmerung Michaels phantastische Skulpturen zu Licht und Leben erwachen und Maxim und ich mittendrin lesen und jammen und wortanklingen, sondern es wird auch der erste gemeinsame Auftritt mit EcoDuo, dem Geschwisterpaar Daniel und Lara Gentile, die an Gitarre, Geige und wunderbarem Gesang den Abend zus&#228;tzlich musikalisch verfeinern. Ausstellung, Lesung, WortAnKlang und Konzert &#8211; und das ganze auch noch bei freiem Eintritt&#8230; und nebenbei kann man schonmal die Kerntruppe von &#8220;SIEBENKUNST&#8221; kennenlernen, die K&#252;nstlergruppe, die ich gerade formiere und die ab Herbst mit ganz neuen Projekten in der Region in Erscheinung treten wird.</p>
<p><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/05/kunst-licht_flyer_vorn.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-927" title="kunst-licht_flyer_vorn" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/05/kunst-licht_flyer_vorn.jpg" alt="" width="445" height="209" /></a></p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_924" class="footnote">Liebold, Norman: Der Minnes&#228;nger-Komplex. De amoris. Siegburg 2003. &#8211; Die &#228;lteste der enthaltenen Stories ist von 1995: Der Denker.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Schreiburlaub: Die “Ansichten eines Aktmodells” begonnen</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 09:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodellsStory]]></category>
		<category><![CDATA[Euthanatus]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Bombe wurde entsch&#228;rft. Drei Minuten vor 23:00 Uhr in Brehmen gelang es den Spielern des Alternate Reality Game (veranstaltet von BASA, dem Waldritter e.V. und der Stadt Brehmen), den richtigen Draht zu durchtrennen. Was soviel hei&#223;t wie da&#223; ich jetzt nach zwei Wochen durchschrubben und R&#228;tselseiten-Bauen (www.mynastery.org) Urlaub machen kann. Und so scheint die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_921" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/05/IMGP3012.jpg"><img class="size-medium wp-image-921" title="Manuscript" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/05/IMGP3012-300x175.jpg" alt="Die ersten Seiten von 'Ansichten eines Aktmodells'" width="300" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Die ersten Seiten von &#39;Ansichten eines Aktmodells&#39;. Foto: N.Liebold</p></div>
<p>Die Bombe wurde entsch&#228;rft. Drei Minuten vor 23:00 Uhr in Brehmen gelang es den Spielern des <em>Alternate Reality Game</em> (veranstaltet von BASA, dem Waldritter e.V. und der Stadt Brehmen), den richtigen Draht zu durchtrennen. Was soviel hei&#223;t wie da&#223; ich jetzt nach zwei Wochen durchschrubben und R&#228;tselseiten-Bauen (<a href="http://www.mynastery.org" target="_blank">www.mynastery.org</a>) Urlaub machen kann. Und so scheint die Sonne nicht nur aus dem kristallklar blauen Himmel des Siebengebirges, sondern zudem aus meinem Hintern, denn, wohl eine weitere Streicheleinheit vom Universum, ich darf bis Ende n&#228;chster Woche die Sieben Berge nicht verlassen, da ich als H&#252;ter der Zerberus (respektive Gay Einzahn) und des Platzes abgordert bin, wo meine Wohnschnecke herumkriecht.</p>
<p>Es k&#246;nnte nicht sch&#246;ner sein und nicht besser passen. Heute morgen mit der Sonne aufgestanden, einen Spaziergang durch nebelfeuchte Maiwiesen gemacht und danach den <em>Parker Jotter</em> und den <em>Pilot Capless</em> mit Tinte frisch bef&#252;llt, um mit der zentralen Geschichte des Zyklusses &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; zu beginnen. Die Einleitung &#8211; in diesem Falle die sperrigste der Szenen &#8211; sauber heruntergeschrieben. Jetzt darf das Aktmodell auftreten und auf das Podest steigen, um die wohl bisher herausforderndste Geschichte zu beginnen, der ich mich je gestellt habe. Enger verwoben und verquickt habe ich wahrscheinlich bis heute keine Story konstruiert, und ich freue mich sehr auf die Arbeit daran. Den ersten Schmankerln kann man am 12. Juno in Alfter lauschen, wo ich gemeinsam mit Maxim Spektor und <a href="http://www.gentileband.de/" target="_blank">Eco Duo</a> in Michael Francks Skulpturengarten eine Kunst-Musik-Literatur-Matinee zu veranstalten die Ehre habe. Ich hoffe, da&#223; ich bis dahin &#8220;Euthanatus&#8221;, &#8220;Maxims Gro&#223;vater&#8221; und den &#8220;Wanderer&#8221; fertig haben werde.</p>
<p>Nebenbei: Der Ver&#246;ffentlichungstermin von &#8220;Versichert&#8221; steht fest. Die erste Novelle des neuen Zyklus&#8217;, die ihre Premierenlesung am 17.04. in den Vier Raben zu K&#246;ln hatte, wird am 12. Juno offiziell ver&#246;ffentlicht und ich bringe das nach druckfarbenfeuchte B&#228;ndchen mit in den Skulpturengarten. Es kann schon vorbestellt werden!</p>
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		<title>Re-Eroberung #314</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 16:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[addHSSlideshow('group1'); Bei einem absolut wunderbaren Tag bei Ute, der Goldschmiedin mit der sich formierenden K&#252;nstlergruppe &#8220;Siebenkunst&#8221;, wo wir den &#228;ltesten Klebstoff der Welt mit Landi Graywolf, den Bildhauern Olaf  und Michael Frank und weiteren wunderbaren Menschen kochten, B&#246;genholz spalteten und die genialsten Wildw&#252;rste des Siebengebirges grillten, fielen mir einige St&#252;ck Hirschhorn in die H&#228;nde. Und [...]]]></description>
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<p><script type="text/javascript">
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<p>Bei einem absolut wunderbaren Tag bei Ute, der Goldschmiedin mit der sich formierenden K&#252;nstlergruppe &#8220;Siebenkunst&#8221;, wo wir den &#228;ltesten Klebstoff der Welt mit <a href="http://wwww.landibows.de/" target="_blank">Landi Graywolf</a>, den Bildhauern Olaf  und Michael Frank und weiteren wunderbaren Menschen kochten, B&#246;genholz spalteten und die genialsten Wildw&#252;rste des Siebengebirges grillten, fielen mir einige St&#252;ck Hirschhorn in die H&#228;nde. Und Ute lie&#223; mich in ihre Werkstatt. Tats&#228;chlich verschwand ich f&#252;r einige Zeit in eben derselben, und rutschte, als h&#228;tte ich die vierte Geschichte von &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; bereits verinnerlicht, in ein seliges Schaffen und Werken.</p>
<p>Die Ergebnisse machten gleich drei Leute gl&#252;cklich &#8211; und was gibt es Sch&#246;neres als mit seiner H&#228;nde Arbeit, der bunten Knete in seinem Kopf und einem sch&#246;nen Material (wie wunderbar Hirschhorn doch ist!) in einigen Stunden weggedrifteten Vorsichhinschaffens etwas zu machen, das weggeschenkt andere zu erfreuen in der Lage ist! Auch dieses &#8211; gleichsam als Pendant zur wiedergefundenen magischen Fl&#246;te &#8211; ein Zur&#252;ckgewinnen eines altgeliebten Bereichs&#8230;</p>
<p>Zu sehen auf den Bildern: Ohrring f&#252;r <a href="http://www.tintenrausch.com" target="_blank">Maxim</a> und ein Schmuck f&#252;r unser Geburtstagsgeschenk f&#252;r <a href="http://www.katharina-theine.de/" target="_blank">Katharina</a>, einen allerliebsten Jagdbogen.</p>
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		<title>Beornische Reise</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 15:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>
		<category><![CDATA[Siebengebirgskrimi]]></category>
		<category><![CDATA[Versichert]]></category>

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		<description><![CDATA[Anderthalb Wochen auf Tour in den verschiedenen Lieblingskreisen. Zuerst viel verschw&#246;rerische Arbeit f&#252;r das politische Alternate Reality Game des BASA zu Brehmen (baldigst mehr), was mir erhebliche php-Schleifen in den Bereichen meines Hirns bescherte, die f&#252;r die cyberesken Teil des Cyberspîlmans zust&#228;ndig sind, dann eine Tour in den Allg&#228;u auf ein allerliebstes kleines Festival. Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/05/20100501_kampten4.jpg" rel="lightbox"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Beltaine-Reise in den Allg&auml;u: On the Road" border="0" alt="Beltaine-Reise in den Allg&auml;u: On the Road" align="left" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/05/20100501_kampten4_thumb.jpg" width="244" height="144"></a> </p>
<p>Anderthalb Wochen auf Tour in den verschiedenen Lieblingskreisen. Zuerst viel verschw&#246;rerische Arbeit f&#252;r das politische Alternate Reality Game des BASA zu Brehmen (baldigst mehr), was mir erhebliche php-Schleifen in den Bereichen meines Hirns bescherte, die f&#252;r die cyberesken Teil des Cyberspîlmans zust&#228;ndig sind, dann eine Tour in den Allg&#228;u auf ein allerliebstes kleines Festival. </p>
<p>Zum Beginn der Niederschrift der “Ansichten eines Aktmodells” bin ich leider noch nicht gekommen, aber daf&#252;r hat sich die Geschichte weiter gefestigt und ist in etlichen Details gewisserma&#223;en gespr&#228;chsintensiv auskristallisiert. Ich denke, die ersten Zeilen werden heute entstehen.</p>
<p>Sehr am&#252;sant in jedem Falle, da&#223; ich das Allg&#228;uer Ausfl&#252;glein mit einem der V&#228;ter Beorns aus “Versichert” unternahm, und da&#223; – wie k&#246;nnt es auch anders sein, wir irgendwann vor einem Ort standen, an dem Beorn wirklich grosses Gefallen gefunden h&#228;tte:</p>
<p><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/05/20100501_kampten1.jpg" rel="lightbox"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Ein h&uuml;bsches Pl&auml;tzchen, wo Beorn sich wohl f&uuml;hlen k&ouml;nnte." border="0" alt="Ein h&uuml;bsches Pl&auml;tzchen, wo Beorn sich wohl f&uuml;hlen k&ouml;nnte." src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/05/20100501_kampten1_thumb.jpg" width="358" height="216"></a>Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr die Geschichten in die Realit&#228;t hinein wuchern… </p>
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		<title>Ansichten eines Aktmodells &#8211; Graphisches Projekt</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 10:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Künstlerstories]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibwerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; sind in der Schreibphase, und so ist es an der Zeit, &#252;ber die Ebene nachzudenken, die parallel zur Text- und Erz&#228;hlebene steht. Die &#8220;Ansichten&#8221; werden &#252;beraus reich bebildert werden, wie es f&#252;r eine K&#252;nstlernovelle &#8211; zumal eine, deren zentrale Situation die des Gezeichnet-Werdens ist &#8211; auch geh&#246;rt. Die Illustrationen werden dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_906" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/lessenich_christian_01.tif.jpg"><img class="size-medium wp-image-906" title="lessenich_christian_01.tif" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/lessenich_christian_01.tif-204x300.jpg" alt="Christian Lessenich: Norman Liebold" width="204" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Norman Liebold. Gezeichnet von Christian Lessenich, Graphit auf Papier</p></div>
<p>Die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; sind in der Schreibphase, und so ist es an der Zeit, &#252;ber die Ebene nachzudenken, die parallel zur Text- und Erz&#228;hlebene steht.</p>
<p>Die &#8220;Ansichten&#8221; werden &#252;beraus reich bebildert werden, wie es f&#252;r eine K&#252;nstlernovelle &#8211; zumal eine, deren zentrale Situation die des Gezeichnet-Werdens ist &#8211; auch geh&#246;rt. Die Illustrationen werden dieses Mal von mehreren Illustratoren angefertigt werden und sollen im Kontext der Novelle eine parallele Geschichte erz&#228;hlen. Wobei auch sie auf zwei Ebenen existieren werden, genau wie die Novelle zwei konkrete Erz&#228;hlebenen haben wird: Einmal die tats&#228;chliche Situation und die Geschichte des Erz&#228;hlenden Ichs &#8211; die insbesondere meinen Kreisen an der <a href="http://www.rsak.de" target="_blank">RSKA Hennef</a> und meinem lieben Freund <a href="http://www.junuskarimow.de" target="_blank">Junus Karimow</a> sehr viel Spa&#223; bereiten wird. Hier wird die Novelle mit zw&#246;lf Zeichnungen<sup>1</sup> versehen werden, die jeweils mich daselbst zeigen, wie der HERR mich geschaffen hat. Die Aktzeichnungen werden von verschiedenen Studenten der <a href="http://www.rsak.de/" target="_blank">RSKA Hennef</a>, von Christian Lessenich und, was mich sehr freut von <a href="http://www.junuskarimow.de/" target="_blank">Junus Karimow </a>stammen.<a href="http://www.junuskarimow.de/" target="_blank"></a></p>
<p>Die zweite Ebene der Zeichnungen sind Illustrationen der einzelnen Stories, die das Aktmodell w&#228;hrend seines Befreiungs-Vortrags<sup>2</sup>, f&#252;r die ich mich freue, <a href="http://www.katharina-theine.de/" target="_blank">Katharina Theine</a> und <a href="http://www.tintenrausch.de&amp;" target="_blank">Maxim Spektor</a> gewonnen zu haben. Und hier werde auch ich mich recht umf&#228;nglich des Zeichenstifts bedienen.</p>
<p>Die Lesungen der &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; werden auf diese Weise, &#228;hnlich wie der &#8220;Kulturgeist&#8221;, von vorn herein die M&#246;glichkeit haben, ein Treffen der K&#252;nste zu werden &#8211; Ausstellungen mit musikalisch begleiteter Lesung. Besonders faszinierend finde ich im Moment die Herausforderung, die einzelnen Illustrationen so zu arrangieren und zu verbinden, da&#223; sie &#8211; unabh&#228;ngig vom Text &#8211; in ihrer Gesamtheit die Geschichte in Bildern erz&#228;hlen, mit vielf&#228;ltigen Bez&#252;gen aufeinander, untereinander und zum Text. Ich bin sehr gespannt!</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_905" class="footnote">Die letztendliche Anzahl der Modell-Geschichten steht noch nicht hundertprozentig fest, im Moment sind es zw&#246;lf, es k&#246;nnen aber auch 7 bzw. 8 werden. Das sind Unw&#228;gbarkeiten, die einem solch komlexen Stoff innewohnen.</li><li id="footnote_1_905" class="footnote">Nennen wir das mal so&#8230;</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Vita Nova</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 11:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
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		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodellsStory]]></category>
		<category><![CDATA[DerStift]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; begonnen, die Konstruktion steht und es wird wohl eine der interessantesten Geschichten werden, die ich je in Angriff genommen habe &#8211; sie enth&#228;lt so ziemlich alles, was ich je an stilistischen und erz&#228;hlerischen Mitteln anwandte, nur in einer Geschichte. Sie wird zugleich eine Sammlung von 12 Stories1 sein, die zwischen 8 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9QePNz_lxI/AAAAAAAAFoU/glKXlF6XY7o/IMGP2306.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_26" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9QePNz_lxI/AAAAAAAAFoU/glKXlF6XY7o/IMGP2306.JPG?imgmax=320" alt="" width="320" height="190" id="shashin_thumb_image_26" title="" /></a></div>
<p> Die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; begonnen, die Konstruktion steht und es wird wohl eine der interessantesten Geschichten werden, die ich je in Angriff genommen habe &#8211; sie enth&#228;lt so ziemlich alles, was ich je an stilistischen und erz&#228;hlerischen Mitteln anwandte, nur in <em>einer</em> Geschichte. Sie wird zugleich eine Sammlung von 12 Stories<sup>1</sup> sein, die zwischen 8 und 25 Minuten Vortragszeit haben und komplett f&#252;r sich stehen k&#246;nnen, wie auch eine wunderbare, vertr&#228;umte Novelle, die in ihrer Gesamtheit als ein Gewachsenes vor dem Leser steht.</p>
<p>Ich denke, der &#8220;Damm&#8221; gegen den &#8220;Stift&#8221; ist gebaut, und der R&#252;ckstau der Konzentration funktioniert. Und da&#223; er funktioniert, hat eine ganz eigene Erleichterung erzeugt, ein Schweben im Getragensein, und pl&#246;tzlich ist alles da, nicht nur die magische Fl&#246;te, die sich nach 5 Jahren Dunkelheit entschlossen hat, mit Licht und sanften T&#246;nen zu mir zur&#252;ckzufinden. Mein &#8220;Arbeitsurlaub&#8221; hat wieder begonnen, jener selige Zustand, den ich eine Zeitlang verloren glaubte und der im Grunde der Zustand meines Lebens ist. Es geh&#246;rt so wenig dazu, und doch so unendlich viel. Ein wunderbares Schachspiel mit gutem Freund mit noch mehr guten Freunden drumherum an einem so wunderbaren Ort wie der Gammersbacher M&#252;hle, nachdem man &#8211; fast wieder kleine Junge (oder doch jagende Mannsbilder?) &#8211; gemeinsam hat Pfeile fliegen lassen, umschw&#228;rmt vom vor Lebenslust platzendem Nachwuchs, Fachgesimpel &#252;ber Kunst, Literatur, Spiritualit&#228;t und nat&#252;rlich Bogenbau &#8230; danach Grillen bei Freunden, Spontanjamsession an Klarinette und Nâhtegal-Fl&#246;te. Ja, in der Tat, das Leben beschenkt!</p>
<table class="shashin_thumbs_table" style="margin-left: auto; margin-right: auto;">
<caption><span class="shashin_caption_title">2010-04-24_schiesstand</span></caption>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9Qd-QLqKnI/AAAAAAAAFm4/m7SUa70lw80/IMGP2237.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_27" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group4' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9Qd-QLqKnI/AAAAAAAAFm4/m7SUa70lw80/IMGP2237.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_27" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9QeKSdm0hI/AAAAAAAAFn8/g_bhIYUQlLc/IMGP2284.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_33" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group4' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9QeKSdm0hI/AAAAAAAAFn8/g_bhIYUQlLc/IMGP2284.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_33" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9QeOYsXJRI/AAAAAAAAFoQ/266z_Asdkjk/IMGP2283.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_38" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group4' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9QeOYsXJRI/AAAAAAAAFoQ/266z_Asdkjk/IMGP2283.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_38" title="" /></a></div>
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</tr>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9QePNz_lxI/AAAAAAAAFoU/glKXlF6XY7o/IMGP2306.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_39" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group4' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9QePNz_lxI/AAAAAAAAFoU/glKXlF6XY7o/IMGP2306.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_39" title="" /></a></div>
</td>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9QePgg_hwI/AAAAAAAAFoY/Eczg5I3wp2o/IMGP2308.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_40" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group4' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S9QePgg_hwI/AAAAAAAAFoY/Eczg5I3wp2o/IMGP2308.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_40" title="" /></a></div>
</td>
</tr>
</table>
<p><script type="text/javascript">
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</script></p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_900" class="footnote">die Zahl kann sich noch ver&#228;ndern, im aktuellen Konstrukt passen die numerologischen Bez&#252;ge nur so wunderbar, wobei es auch 7 sein k&#246;nnten. Das h&#228;ngt von der effektiven L&#228;nge der Stories ab, da sie sich exakt in viermal f&#252;nfundvierzig Minuten einpassen m&#252;ssen</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Terminkalender reloaded</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 19:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ein wenig Zeit und habe den Terminkalender f&#252;r meine Auftritte neu programmiert. Er hat jetzt einige Features mehr, so eine Googlemaps-Implementierung, einen RSS-Feed und, nicht zuletzt, die M&#246;glichkeit, sich f&#252;r die Veranstaltungen anzumelden und online Tickets zu erwerben. Ich habe daf&#252;r eine Schnittstelle mit eventbrite.com eingerichtet, die die Termine auch auf Facebook ver&#246;ffentlicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ein wenig Zeit und habe den <a href="http://termine.norman-liebold.de" target="_blank">Terminkalender f&#252;r meine Auftritte</a> neu programmiert. Er hat jetzt einige Features mehr, so eine Googlemaps-Implementierung, einen <a href="http://www.eventbrite.com/rss/user_list_events/4278600006" target="_blank">RSS-Feed</a> und, nicht zuletzt, die M&#246;glichkeit, sich f&#252;r die Veranstaltungen anzumelden und online Tickets zu erwerben. Ich habe daf&#252;r eine Schnittstelle mit <a href="http://www.eventbrite.com/org/463652003">eventbrite.com</a> eingerichtet, die die Termine auch auf <a href="http://www.facebook.com/liebold.norman">Facebook</a> ver&#246;ffentlicht. Zudem ist die alte Tabellenansicht durch eine bessere Vorschau mit allen relevanten Daten ersetzt.</p>
<p>Das wird Euch und nat&#252;rlich auch mir einiges an Aufwand sparen und ist zudem auch noch netter anzuschauen &#8211; viel Spa&#223; damit!</p>
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		<title>Der Stift zaunpf&#228;hlt mich armes Aktmodell!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 10:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodellsStory]]></category>
		<category><![CDATA[DerStift]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Moment verfolgen mich Zaunpf&#228;hle, die die Ausma&#223;e von Br&#252;ckenpfeilern haben in Bezug auf eine Story, die zu den &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; geh&#246;rt, und die ich eigentlich nach dem zentralen, gleichnamigen St&#252;ck im Zentrum des Buches schreiben wollte. Abgesehen von den kleinen und kleinsten Texten, die mehr oder weniger willk&#252;rlich zwischen den drei gro&#223;en Novellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_890" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/2005_pforta-dom_08.jpg"><img class="size-medium wp-image-890   " title="Jesus im Pfortenser Dom" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/2005_pforta-dom_08-225x300.jpg" alt="Jesus im Pfortenser Dom, Foto: Norman Liebold, 2005" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jesus im Pfortenser Dom</p></div>
<p>Im Moment verfolgen mich Zaunpf&#228;hle, die die Ausma&#223;e von Br&#252;ckenpfeilern haben in Bezug auf eine Story, die zu den &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; geh&#246;rt, und die ich eigentlich nach dem zentralen, gleichnamigen St&#252;ck im Zentrum des Buches schreiben wollte. Abgesehen von den kleinen und kleinsten Texten, die mehr oder weniger willk&#252;rlich zwischen den drei gro&#223;en Novellen – Versichert, Ansichten eines Aktmodells und eben der Stift – entstehen und angesiedelt werden.</p>
<p>Die Geschichte w&#228;chst bereits seit einiger Zeit und geht auf das Jahr zur&#252;ck, das ich in meiner bisher liebsten Wohnung – oder sagen wir lieber Behausung . verbrachte, und wo ich gen&#252;gend Dinge erlebte, um das Gef&#252;hl der Notwendigkeit zu entwickeln, daraus eine Novelle zu machen. Dinge, die zum ersten Mal wieder die Notwendigkeit f&#252;r die Form eines (K&#252;nstler)Krimis schaffen. Die gewisserma&#223;en kriminologischen Aspekte der Geschichte wurden zwar auch noch einmal angesto&#223;en, aber nur gering, es handelt sich mehr um den zweiten gro&#223;en Aspekt der Novelle, ein Aspekt gewisserma&#223;en desjenigen Aspektes, der den Roten Faden darstellt, der sich durch alle Geschichten aus &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; zieht.<span id="more-889"></span></p>
<p>Es z&#228;hlt zu meinen ureigensten Lebenserfahrungen, da&#223; unaufgel&#246;ste Dinge nicht nur dazu neigen, sich zu wiederholen, sondern dies in einer Weise tun, die man vielleicht absurd nennen k&#246;nnte, w&#228;re es nichts ungemein ersch&#252;tternd. Wobei &#8220;ersch&#252;tternd&#8221; nicht der richtige Begriff ist, denn diese Dinge haben durchaus ihre ausgesprochen positiven Aspekte.</p>
<p>Dieser zweite Aspekt – nennen wir ihn den &#8220;philosophischen&#8221; Aspekt im Gegensatz zum &#8220;gesellschaftskritischen&#8221; – hat sich im &#8220;Stift&#8221; anhand einer Liebesgeschichte herauskristallisiert. Einer v&#246;llig verkorksten Liebesgeschichte wohlgemerkt, wenngleich auch einer &#252;beraus romantischen und dramatischen. Es geht hier um das Muster. Oft genug mache ich die Erfahrung, da&#223; ich Stories einige Jahre mit mir herum trage, immer wieder in den Tageb&#252;chern Skizzen und &#220;berlegungen notiere, die ich gerne als &#8220;Puzzlest&#252;cke&#8221; bezeichne, um schlie&#223;lich und oft genug v&#246;llig unerwartet etwas zu erleben, was so gleichartig, so symmetrisch dem urspr&#252;nglichen Moment ist, da&#223; die Geschichte pl&#246;tzlich von einem aus einem individuellen Moment geborenen Bericht zu einer Studie eines universalen Prinzips wird – und das ist in der Tat oft genug der Moment, wo das letzte Puzzlest&#252;ck ins Gewebe der Zeichen rutscht und die Geschichte &#8220;reif&#8221; ist. Und so viele Monate oder Jahre Recherche und Konzeption auch vorher gegangen ist, so viele Versuche, die noch unreife Geschichte anzupacken (mit dem selben Erfolg, wie wenn man einen Aal mit frisch eingecremten H&#228;nden zu fangen versucht), pl&#246;tzlich setzt man sich nieder und schreibt sie fast in einem schon rauschhaften Arbeitsprozess nieder, zuweilen Tag und Nacht.</p>
<p>Dieses Erleben brachte mich letzthin zu dem Gef&#252;hl des &#8220;Puzzles&#8221;, dem Glauben, da&#223; die Geschichten im Grunde schon da sind, und mehr entdeckt, erforscht und gefunden als konstruierend zusammengebaut werden: In einem bestimmten Moment (und seit ich diesen Blog f&#252;hre, kann ich das um so klarer sehen und finde es hochgradig faszinierend) gebiert sich aus einem Erleben eine Geschichte. Sie hat oft noch keinerlei Form, ist mehr ein protoplasmatisches Etwas, doch klar geschieden von allem anderen. Und man wird sie nicht mehr los. Und in der ganzen folgenden Zeit begegnet man immer wieder Momenten, Menschen, Dingen, die man auf eine eigenartige Weise wieder erkennt und genau wei&#223;, zu welchem der Protoplasmen sie geh&#246;ren. Und die Protoplasmen gestalten sich mit jedem Puzzlest&#252;ck mehr aus, zuletzt so weit, da&#223; man schon versucht, sie zu schreiben, weil sie so fein ausziseliert erscheinen. Wobei die Puzzlest&#252;cke nicht eingepa&#223;t werden, sondern gleichsam an ihre vorgesehene Stelle rutschen und nirgends anders hingeh&#246;ren k&#246;nnen. Und wenn das letzte kommt, ver&#228;ndert sich alles in einer nicht beschreibbaren Weise, ich w&#252;rde sagen, es ist, als wenn der Demagurg seinen Lehmmenschen bis ins Detail geschaffen hat, und er wirklich Mensch zu sein scheint, und ihn dann den Lebensatem einhaucht.</p>
<p>Nun hat der &#8220;Stift&#8221; jetzt ein weiteres Puzzlest&#252;ck bekommen. Eigentlich mehr eine ganze Puzzle-Fl&#228;che und ist pl&#246;tzlich zu einem Ganzen zusammen gerutscht, und ich kann nur noch eine winzige Fl&#228;che erkennen, wo das Puzzlest&#252;ck fehlt. Aber das Ding hat bereits begonnen zu atmen. Und zwar in einer schon fast be&#228;ngstigen heftigen Weise, das Schreien eines Neugeborenen, das wilde Aufb&#228;umen von Frankensteins Monster im Augenblick des Lebendigwerdens.</p>
<p>Das wirft meine ganzen Pl&#228;ne durcheinander. Denn der &#8220;Stift&#8221; ist eine Novelle, die ich vom Umfang auf 80 Druckseiten sch&#228;tze, was erfahrungsgem&#228;&#223; soviel bedeutet, als da&#223; es sich um einen kleinen Roman von 120 Druckseiten handeln  d&#252;rfte. Und eigentlich sollten die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; vorher geschrieben werden. Und also h&#228;ngen in meinem Kopf jetzt diese beiden Stories und kabbeln miteinander im Bestreben, sich nach vorn zu dr&#228;ngen und in den F&#252;llfederhalter zu kommen.</p>
<p>Das ist &#228;rgerlich, auch wenn ich nat&#252;rlich um das Puzzlest&#252;ck sehr dankbar bin (diese kleinen Dingerchen lassen zuweilen Jahre auf sich warten, und man mu&#223; verdammt froh darum sein, wenn man eines geschenkt bekommt oder zuf&#228;llig (haha!) dr&#252;ber stolpert). Denn auf dem Plan stehen die &#8220;Ansichten&#8221;, und das auch technisch aus gutem Grund: Die sind so konzipiert, da&#223; sie zugleich die Gestaltung als B&#252;hnen-Event einer Art implizieren, das weniger wie die Lesung einer zusammenh&#228;ngenden Geschichte ist als vielmehr erlaubt, mehrere kurze, scheinbar f&#252;r sich stehende Geschichten von starkem, weniger prosaischem Schweifen, sondern schon fast poetischer Dichte (vergleichbar mit den Nâhtegal-Monologen in &#8220;Totentanz&#8221; und &#8220;Minnes&#228;nger-Komplex&#8221;) in voneinander geschiedenen Einheiten vorzutragen. Und die sich aufgrund ihrer stark rhythmischen Struktur (jaja, die &#8220;Proalyismen&#8221;, das sind sie wieder) besonders f&#252;r eine musikalische Bearbeitung eignen. Und ungl&#252;cklicherweise habe ich in meiner Unverbesserlichkeit auch schon – mehr oder weniger – die Premierenlesungen f&#252;r den 15.05. und den 12.06. festgelegt.</p>
<p>So sehe ich mich in Zugzwang, denn auch wenn ich – wie es mir aufgrund meines wunderbaren Arbeitsurlaubs m&#246;glich w&#228;re – Tag und Nacht durchschriebe, ich w&#252;rde die drei f&#252;r den 15.05. im Kr&#228;hennest veranschlagten St&#252;cke nicht fertig bekommen, wenn ich den &#8220;Stift&#8221; jetzt in Angriff n&#228;hme. Jetzt ist Disziplin gefragt! Was kommt, ist klar: Die &#8220;Ansichten&#8221;, ich habe ja keine Wahl! Und der &#8220;Plan&#8221;, n&#228;mlich den &#8220;Stift&#8221; mit einer Reise an den Originalschauplatz zu verbinden, um dort etliche Zeichnungen zur Illustration zu machen, ist auch zu sch&#246;n, um ihn zu verwerfen. Jetzt gilt es, einen Damm zu bauen, um zu verhindern, da&#223; die aufgeladenen, aufgeregten, dr&#228;ngenden Geschichtenf&#228;den aus dem &#8220;Stift&#8221; sich vorlaut und hinterh&#228;ltig in die &#8220;Ansichten&#8221; hineindr&#228;ngen und wie Pilzgeflecht durchwachsen … und an allem sind wieder einmal die Frauen schuld <img src='http://lieblog.norman-liebold.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von Fl&#246;ten und Grossv&#228;tern</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 15:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>

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		<description><![CDATA[“Versichert” ist abgeschlossen, die Korrekturfahnen raus und die Illustratoren gucken schon einmal, auf welche Szenen sie Lust haben. Ich werde selbst auch 2,3 Zeichnungen machen und freue mich schon darauf. Nichtsdestotrotz steht die n&#228;chste &#220;berschrift schon im Manuskriptbuch. Sie wird nat&#252;rlich nicht “Maxims Grossvater” hei&#223;en, das ist nur der Arbeitstitel, aber die Widmung “den Br&#252;dern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP2233.jpg" rel="lightbox"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Titelblatt f&uuml;r #2 von 'Ansichten eines Aktmodells'. Foto: Norman Liebold, 2010" border="0" alt="Titelblatt f&uuml;r #2 von 'Ansichten eines Aktmodells'. Foto: Norman Liebold, 2010" align="left" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP2233_thumb.jpg" width="324" height="201"></a></p>
<p>“Versichert” ist abgeschlossen, die Korrekturfahnen raus und die Illustratoren gucken schon einmal, auf welche Szenen sie Lust haben. Ich werde selbst auch 2,3 Zeichnungen machen und freue mich schon darauf.</p>
<p>Nichtsdestotrotz steht die n&#228;chste &#220;berschrift schon im Manuskriptbuch. Sie wird nat&#252;rlich nicht “Maxims Grossvater” hei&#223;en, das ist nur der Arbeitstitel, aber die Widmung “den Br&#252;dern vom Goldenen Morgenmantel” werde ich wohl belassen. Die Story ist im Grunde fertig und in der Skizze schon rohgefasst, wobei noch einige sehr sch&#246;ne Details hinzu gekommen sind. Es wird eine kleine Geschichte, ein Viertelst&#252;nder, aber andererseits hatte ich auch nicht erwartet, da&#223; aus der Novelle, die ich f&#252;r 30-35 Seiten veranschlagt hatte, letztlich ein ausgewachsene Novelle von abendf&#252;llender L&#228;nge geworden ist.</p>
<p>Die Story wird am 15.05. in den “Vier Raben” mit der Unterst&#252;tzung von Maxim Spektor an der Caisa premierengelesen werden. Ich freue mich auch sehr dar&#252;ber, da&#223; wir die Ehre haben werden, bei Beorn-Vater #3, dem Bildhauer und Lichtk&#252;nstler Michael Frank eine ganz besondere Lesung mit Musik zu veranstalten, inmitten der langsam in der D&#228;mmerung zu Leben erwachenden Stein-Sturmholz-Glasskulpturen wird es f&#252;r die Vernissagen-Besucher nicht nur eine atemberaubende Stimmung zu erleben geben, sondern nat&#252;rlich auch einen ganz besonderen Geschichtenabend. Der Termin wird entweder der 5. oder der 12. Juni sein. Der K&#252;nstler hat sein Atelier in Alfter, und dieser Umstand bescherte mir ein “Geschenk des Universums”, wie Maxim formulieren w&#252;rde. </p>
<p><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP2236.jpg" rel="lightbox"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Neues, s&uuml;&szlig;es T&auml;schchen f&uuml;rs Mini-Tarot und die Zauberfl&ouml;te #3" border="0" alt="Neues, s&uuml;&szlig;es T&auml;schchen f&uuml;rs Mini-Tarot und die Zauberfl&ouml;te #3" align="left" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP2236_thumb.jpg" width="324" height="207"></a>Diejenigen, die mich schon l&#228;nger begleiten, werden sich erinnern k&#246;nnen, da&#223; etliche Meiner Lesungen zwischen 2000 und 2004 von mir selbst mit Musik begleitet wurden, und zwar auf einer kleinen, s&#252;&#223;en und handlichen “Zauberfl&#246;te”, wie sie von einigen genannt worden war, und die zu Nâhtegals Immerdabeisachen z&#228;hlte. In dem Desaster Ende 2004 Anfang 2005 verschwand sie aus meinem Leben, unter reichlich mysteri&#246;sen Umst&#228;nden, und es partout unm&#246;glich, irgendwo eine neue herzubekommen. Ich sah es als Symbol, damals, und tats&#228;chlich schrieb ich seitdem fast ausschlie&#223;lich extrem realit&#228;tsbezogene Texte. Mit den “Ansichten eines Aktmodells” habe ich einen neuen Weg beschritten, einer, der ausgiebigst beschn&#252;ffelt und durchaus be&#228;ngstelt wurde, n&#228;mlich die Zusammenf&#252;hrung meiner “Phasen” und das g&#228;nzlich freie Bewegen in allen meinen Stilen, wie es die Geschichte je braucht – also auch Nâhtegal wieder die T&#252;r zu &#246;ffnen. In Alfter angekommen erinnerte ich mich, da&#223; mir irgendjemand im Anblick meiner Fl&#246;te vor einem halben Dutzend Jahren einmal gesagt hatte, da&#223; es da ein Gesch&#228;ft g&#228;be, wo so etwas gesehen h&#228;tte. Erstaunlicherweise hatte ich sogar 2007 einmal alle Gassen Alfters durchk&#228;mmt, um “Rosentau” zu finden, aber wie das magische Theater Hesses war es weder aufzufinden noch jemand aufzutreiben, der es kannte.</p>
<p>Gestern nun f&#252;hlte ich eine Art “Zug”, und ohne nach dem Weg zu fragen kurvte ich wie von einem Magneten gezogen durch die verwinkelten G&#228;sschen, stellte mich mit traumwandlerischer Sicherheit auf einen Parkplatz und fragte dann jemanden, ob er ein Gesch&#228;ft namens “Rosenstolz, –tau, –strauch oder so &#228;hnlich” kennt. Und er hob den Arm und zeigte genau hinter mich, denn ich stand faktisch davor. Und, sehr ungl&#228;ubig nach der langen Odyssee, wu&#223;te die Verk&#228;uferin sofort, wonach ich suche (die erste in sechs Jahren in allen m&#246;glichen Musikgesch&#228;ften!).</p>
<p>Und so hat Nâhtegal seine Zauberfl&#246;te wieder. Und ein Mini-Tarot gleich noch dabei, das mir einen &#252;beraus witzigen freundschaftlichen Abend bescherte mit dem Bruder vom Goldenen Morgenmantel. Und ich bin gewi&#223;, da&#223; sie (und die Klarinette nat&#252;rlich) wunderbar zur Caisa passen wird.</p>
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		<title>Vollendete Versicherung!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 14:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>
		<category><![CDATA[Siebengebirgskrimi]]></category>
		<category><![CDATA[Versichert]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Satz, das letzte Wort, der letzte Punkt im Manuskript ist gesetzt. Die erste Geschichte f&#252;r “Ansichten eines Aktmodells” vollendet. Zwar mu&#223; ich mich jetzt den cyberesken Teil des “Cyberspielmanns” aktivieren, um den Text nunmehr vom Handgeschrieben, von den wundersch&#246;nen geschwungenen Linien sepiafarbener NoodlersInk in die ewiggleichen Krakel typographischer Vektoren zu transformieren. Achtundneunzig Manuskriptseiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_871" class="wp-caption alignleft" style="width: 366px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/versichert-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-871" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Der letzte Satz" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/versichert-3-300x204.jpg" alt="Norman Liebold nach Vollendung des letzten Satzes von 'Versichert'" width="356" height="242" /></a><p class="wp-caption-text">Norman Liebold beim letzten Satz. Typische Endszenenersch&#246;pfung an den Augenringen kenntlich. Foto: Alex</p></div>
<p>Der letzte Satz, das letzte Wort, der letzte Punkt im Manuskript ist gesetzt. Die erste Geschichte f&#252;r “Ansichten eines Aktmodells” vollendet. Zwar mu&#223; ich mich jetzt den cyberesken Teil des “Cyberspielmanns” aktivieren, um den Text nunmehr vom Handgeschrieben, von den wundersch&#246;nen geschwungenen Linien sepiafarbener NoodlersInk in die ewiggleichen Krakel typographischer Vektoren zu transformieren. Achtundneunzig Manuskriptseiten, eine Weile werde ich wohl hinter den pulsierenden Plasmastr&#228;ngen meines Bildschirms verbringen m&#252;ssen, aber der unw&#228;gbare Teil des Schaffensprozesses, das Geschichtenspinnen, das trotz allem eben nicht ganz kontrollierbare Sprudeln oder auch Verstopfen der Erz&#228;hlquellen ist abgeschlossen, und ich sehe der Premiere am Samstag mit viel Freude entgegen.<span id="more-870"></span><br />
<br clear="all"><br />
<div id="attachment_874" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/versichert_manu-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-874" title="Parker Jotter" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/versichert_manu-1-300x187.jpg" alt="Mein treuer Jotter mit handgeschliffener Feder und Noodlers Ink Polar Brown im Konverter" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Mein braver Jotter...</p></div></p>
<p>Es ist ein seltsam befriedigendes Gef&#252;hl, durch das fertige Manuskript zu bl&#228;ttern, zu sehen, wo der Schreibflu&#223; so schnell dahingleitet, da&#223; &#252;ber Seiten hinweg die Schrift sich fliegend in die L&#228;nge zieht und die Schleifen der “g”s, die ausbrechenden B&#246;gen der “f”s, die raumgreifenden Spitzen des “K”s in eruptiver Kraft sich wie wilde Explosionen &#252;ber das Papier ziehen. Oder wo an einem Absatz, an einer Szene wild gek&#228;mpft worden ist, voller Durchstreichungen, Randbemerkungen, die Schrift klein und angestrengt. Oder diese langen Passagen ganz gleichm&#228;&#223;igen Erz&#228;hlens, wo Ruhe aus dem Staben spricht. Die gewellten Seiten, wo mir der Nieselregen egal war (Noodlers Ink sei Dank, die sich gar nicht um N&#228;sse schwert). Oder, tats&#228;chlich, ungelogen, jene gew&#246;lbten Stellen auf den letzten Seiten, die, w&#252;rde sie ein Chemiker untersuchen, einen hohen Salzgehalt h&#228;tten, denn sie r&#252;hren von nichts anderem her als – ja, Tr&#228;nen, in der Tat. Da gibt es diese wunderbare Szene im Epilog, wo ich die Kullerdingerchen nicht in die Augenwinkel zur&#252;ckdr&#228;ngen konnten, und sie – genau wie in dem Moment bei Beorn – &#252;berquollen und auf das Papier tropften. Da sind diese Seiten, die man im Bett vorgelesen hat, w&#228;hrend sich schnurrend etwas Bezauberndes an einen kuschelt und man gemeinsam, kichernd, einen Moment lang &#252;ber ein Wort r&#228;tselt, da&#223; im Schreibflu&#223; arg zu explosiv auf das Papier kam und ein wenig unleserlich ist. Oder die spontanen Eingebungen, die man, noch an einer ganz anderen Stelle des Textes, f&#252;r die kommende Szene an den Rand notiert hat, Wendepunkte zum Teil, wo die Geschichte ganz deutlich sichtbar die Macht an sich rei&#223;t und sich mit breiter Stirn gegen das Konstrukt, gegen das Korsett wehrt, in das man sie hinein-z&#252;gelt.<br />
<br clear="all"><br />
<div id="attachment_873" class="wp-caption alignleft" style="width: 389px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/versichert_manu-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-873" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Manuscript von 'Versichert'" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/versichert_manu-3-300x182.jpg" alt="Manuscript von 'Versichert', auf der letzten Seite aufgeschlagen. Foto: Norman Liebold" width="379" height="229" /></a><p class="wp-caption-text">98 Seiten, damit habe ich selber nicht gerechnet, um ehrlich zu sein. F&#252;hlt sich aber wirklich gut an zwischen den Fingern...</p></div></p>
<p>Und, nat&#252;rlich, das &#252;beraus angenehme, ja sogar stolze Gef&#252;hl, wenn man die Dicke des beschriebenen Papiers zwischen den Fingern f&#252;hlt, die reine physische Wirklichkeit dieser Tage des Schreibens. Kein Scrollen am Bildschirm ist damit vergleichbar, denn in jeder Faser, jedem Farbpigment atmet noch die Bewegung der Hand, verwandelt sich unbeschriebenes Papier in erz&#228;hlende Str&#228;nge geschwungener Schriftz&#252;ge…  soweit dar&#252;ber, und jetzt ans Diktieren und Tippen… die Geschichte, deren erste Skizze sich im Tagebuch vom Februar 2009 direkt nach dem automobilsierten Flug von eisesglatter Stra&#223;e &#252;ber den Stra&#223;engraben hinweg in eine raureifbeglitzerte Nachwiese entstand, die drei Anf&#228;nge hinter sich hat, um an sch&#246;nen, vertrauten Hagebuttenteeherbstabenden mit Freunden ebenso zu wachsen wie an neuen Bekanntschaften, mu&#223; noch den kleinen Weg zur Digitalisierung gehen, ehe sie den Anfang der “Ansichten” machen kann. Besonders sch&#246;n finde ich, da&#223; die erw&#228;hnten Paten sich &#252;bermorgen alle versammeln werden, um in Juttas Kunstscheune zu lauschen.</p>
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		<title>Finalische Prokrastination</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 12:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder ein ganz und gar eigenartiges Gef&#252;hl, die letzte Szene einer Geschichte in Angriff zu nehmen. Man schleicht darum herum wie die Katze um den sprichw&#246;rtlichen hei&#223;en Brei, man w&#228;scht W&#228;sche und macht den  Abwasch, rasiert sich peinlich genau, duscht und wischt die Bude, liest das Buch, das man gerade am Wickel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP2219.jpg"><img style="margin: 0px 20px 0px 0px; display: inline; border: 0px;" title="IMGP2219" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP2219_thumb.jpg" border="0" alt="IMGP2219" width="324" height="228" align="left" /></a></p>
<p>Es ist immer wieder ein ganz und gar eigenartiges Gef&#252;hl, die letzte Szene einer Geschichte in Angriff zu nehmen. Man schleicht darum herum wie die Katze um den sprichw&#246;rtlichen hei&#223;en Brei, man w&#228;scht W&#228;sche und macht den  Abwasch, rasiert sich peinlich genau, duscht und wischt die Bude, liest das Buch, das man gerade am Wickel hat, zu Ende … prokrastiniert also in ganz klassischer Weise. Dabei ist es ganz unabh&#228;ngig davon, ob im Grunde genommen jeder Augenblick des zu beschreibenden Geschehens festgelegt und &#8220;nur noch&#8221; zu formulieren ist. Ja, es ist sogar bei weitem weniger hei&#223;breiig, wenn man die Klimax im Rausch und fr&#252;her als erwartet erreicht.</p>
<p>Immerhin hat sich der &#252;ber den Winter gewachsener Berg in meiner W&#228;schekammer in einen wohlgefalteten Stapel Wohlgeruch verwandelt, und dem Finale ist so oder so nicht auszuweichen. Tats&#228;chlich ist genau dies hier nichts als eine winzige Unterbrechung w&#228;hrend des Finales des Finales: Beorn hat gerade, ganz unfreiwillig komischer &#220;ber-Mann, selbst zu Tode verletzt, dem Altgermanisten den augenscheinlich gebrochenen Arm wieder eingerenkt, um zum Auto zu humpel-kriechen, wo seine &#8220;Versicherung&#8221; im Handschuhfach auf ihre Bestimmung wartet, die Szene letzthin, die der Geschichte ihren (Arbeits-)titel gegeben hat. Sieben Seiten Manuskript, sch&#228;tze ich, also, tr&#228;gt man meiner epischen Veranlagung Rechnung, wahrscheinlich vierzehn.</p>
<p>W&#228;hrenddessen, heute Morgen bei Kaffee und Tagebuch am Tisch im Paradies, durfte ich das Geschenk erleben, wie eine Geschichte daher spaziert kam. Auf den Seiten des Tagebuchs, ganz unbedarft und heiter zwischen den Zeilen heraus l&#228;chelnd und mir mit Bestimmtheit den F&#252;llfederhalter aus der Betrachtung nehmend, um sich kichernd selbst zu skizzieren. Das ist auf diese Weise schon lange nicht mehr geschehen, eine echte Nâhtegal-Geschichte, fast schon ein (NeuZeit-)M&#228;rchen. Ein sehr s&#252;&#223;es Zwischenst&#252;ck, das zudem wunderbar in die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; pa&#223;t, wobei ich mir sogar schon ziemlich sicher bin, wo genau es hingeh&#246;rt – das Aktmodell wird es in der zweiten Story erz&#228;hlen.</p>
<p>So, das Teewasser kocht, und ich mu&#223; Beorn eine Knarre mit bezaubernder Hand von der Schl&#228;fe schlagen.</p>
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		<title>Von alternativen Enden</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 20:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ich stehe kurz davor, tats&#228;chlich das erste alternative Ende zu schreiben, da&#223; ich je f&#252;r eine Geschichte ersonnen habe. Ein eigenartiges Gef&#252;hl, denn Konjunktive liegen dem Sch&#252;tzen im Grunde genommen fern. Tats&#228;chlich lag hier die irgendwo in jeder Geschichte verborgene Grube, von deren Dasein man wei&#223;, deren unergr&#252;ndliche Tiefe man mit Dei ex Machinae zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/RsxVMAFAOvI/AAAAAAAADL4/ycimgehIMto/s800/stenzelberg_07-08-03_04.jpg"><img class="alignleft" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Stenzelberg" src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/RsxVMAFAOvI/AAAAAAAADL4/ycimgehIMto/s320/stenzelberg_07-08-03_04.jpg" alt="" width="320" height="240" /></a>ich stehe kurz davor, tats&#228;chlich das erste alternative Ende zu schreiben, da&#223; ich je f&#252;r eine Geschichte ersonnen habe. Ein eigenartiges Gef&#252;hl, denn Konjunktive liegen dem Sch&#252;tzen im Grunde genommen fern. Tats&#228;chlich lag hier die irgendwo in jeder Geschichte verborgene Grube, von deren Dasein man wei&#223;, deren unergr&#252;ndliche Tiefe man mit <em>Dei ex Machinae </em>zu umschiffen sucht, und von der man auch nach Fertigstellung und Meisterung noch f&#252;rchtet, ein Leser k&#246;nnte hinein fallen. In &#8220;Versichert&#8221; ist es eine besondere Grube, eine weniger als sonst versteckte, aber daf&#252;r um so glitschigere. Glitschig wegen des Anspruchs jeder gut erz&#228;hlten Story, im gesteckten Rahmen folgerichtig zu sein, und hier im besonderen Ma&#223;e, nicht in Schw&#252;lstigkeiten ausrutschend pathetisch genau da hinein zu schlittern. Es ist allerdings auch ein sehr heikles Thema, denn hier sto&#223;en zwei gegens&#228;tzliche Triebkr&#228;fte derart massiv aufeinander, da&#223; sie im Grunde nicht aufzul&#246;sen sind.</p>
<p>Nicht zuletzt durch &#252;beraus erhellende Gespr&#228;che mit meinem B&#252;hnenkollegen únd Freund Maxim ging mir eine seltsame Lampe im Kopf an. Zwei Tage Philosophieren hier zusammen zu fassen, zumal befl&#252;gelt von Musikimprovisationen und Bogenschie&#223;en, ist schwer m&#246;glich, aber jene Eloquenz in Gedanke und Wort, wie sie uns zuweilen ein guter Zuh&#246;rer zu schenken imstande ist, machte mir die Freiheit des Lesers pl&#246;tzlich in bisher ungekannter St&#228;rke bewu&#223;t. Ich darf meinen Beorn-B&#228;ren Blut spucken lassen und darf ihm auch die M&#246;glichkeiten in den cerebralen Windungen des Geschichtenschl&#252;rfers offen lassen: So sicher, wie die bezaubernde Lisa ihm die Knarre von der Schl&#228;fe wegschlagen wird, so sehr darf ich die M&#246;glichkeiten aufmachen, ob er einen Arzt mit einer Skulptur und der Hilfe seiner Freunde bezahlen kann oder ob er ganz der waidwunde B&#228;r sich in seiner H&#246;hle pflegen l&#228;&#223;t, um mit den ersten M&#228;rzbl&#252;ten aus eigener, b&#228;riger Kraft sich vom Bett-Fell erhebt und ein klein wenig weniger extrem sich f&#252;r die KSK entscheidet.</p>
<p>Es fehlt noch eine r&#252;hrende, dramatische Szene, und die Geschichte ist vollendet, und ich freue mich schon sehr auf das Publikum in den &#8220;Vier Raben&#8221; – nicht nur, weil die drei Vorbilder Beorns mir die Ehre geben werden, die frisch geschl&#252;pfte Story anzuh&#246;ren, sondern weil ich &#252;beraus gespannt bin, ob meine Extravaganzen, die ich mir beim Erz&#228;hlen gestattet habe, gut ankommen. Und ja, ein wenig f&#252;rchte ich mich auch. Ein sehr prickelndes, angenehmes F&#252;rchten.</p>
<p>Es ist, trotz allen sch&#246;nen, romantischen, hoffnungsvollen Szenen, eine noch recht d&#252;stere Geschichte. Aber das ist Programm und wird sich im Laufe der &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; mehr und mehr in lichtere Gefilde emporschwingen. Ein eigenartiges Projekt. Vielleicht das eigenartigste, das ich je begonnen habe. Aber die Feder treibt und schreibt, und es ruft und lockt eine ganz wundervolle Stimme, deren Klang mir zuerst ein wenig unheimlich war. So unheimlich, wie dem Verzweifelten jener Blick sein kann, der ihm pl&#246;tzlich ohne Vorwarnung all die unglaublichen und doch so wirklichen Wunder unserer Welt in jeder Bl&#252;te, jeder aufspringenden Knospe und dem wilden Gef&#252;hl des ersten Kopfsprungs in den geliebten Steinbruchsee Anfang April sein kann. So seltsam es einem St&#228;ndigschaffer wie mir ankommt, fast ein Jahr lang gegen Mauern angerannt zu sein, so sehr offenbart sich gerade, wie viel w&#228;hrend dieser stillen Zeit (was das Schreiben angeht) wirklich passiert ist. Man sitzt auf seiner Veranda in der D&#228;mmerung, &#252;ber sich das Sternenzelt, die Finken schlagen im Wald und man ertappt sich beim Gr&#252;beln  &#252;ber L&#228;ngstgewesenes und Niemalsseiendes, beginnt zu lachen, h&#246;rt einfach auf damit und stellt fest: Man sitzt mitten im Paradies, frei wie ein Vogel und … gl&#252;cklich.</p>
<p>Ich f&#252;rchte, die Liebhaber meiner literarischen Schimpftiraden d&#252;rften in Zukunft etwas entt&#228;uscht werden, denn die Lust zu schimpfen geht mir gerade massiv ab. Es ist so leicht zu schimpfen, denn es erlaubt, t&#228;tig zu sein, ohne etwas ver&#228;ndern zu m&#252;ssen. Ungl&#252;cklicherweise hat sich offenbar mein Blickwinkel verschoben, und es zeigen sich meinem Blick so vielf&#228;ltige, herrliche Wunder, da&#223; mir nach Feiern zumute ist. Und irgendwie, ich wei&#223; auch nicht warum … gef&#228;llt mir das.</p>
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		<title>Seien Sie Versichert!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 21:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>
		<category><![CDATA[Siebengebirgskrimi]]></category>
		<category><![CDATA[Versichert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin kurz vor dem Unfall. Und auf Seite 58 des Manuscripts, kurz vor der Klimax von “Versichert”, der ersten Story von “Ansichten eines Aktmodells”. Und halb am&#252;siert, halb fasziniert beobachte ich einmal mehr, da&#223; ein Tintenfuxx zwar zuweilen aus der Haut fahren kann, aber immer wieder dahin zur&#252;ckflutscht. Sp&#228;ter werden, wie immer, die wenigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP2141.jpg"><img style="display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width: 0px;" title="Arbeitsplatz. Foto: Norman Liebold" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/IMGP2141_thumb.jpg" border="0" alt="Arbeitsplatz. Foto: Norman Liebold" width="360" height="235" align="left" /></a></p>
<p>Ich bin kurz vor dem Unfall. Und auf Seite 58 des Manuscripts, kurz vor der Klimax von “Versichert”, der ersten Story von “Ansichten eines Aktmodells”. Und halb am&#252;siert, halb fasziniert beobachte ich einmal mehr, da&#223; ein Tintenfuxx zwar zuweilen aus der Haut fahren kann, aber immer wieder dahin zur&#252;ckflutscht. Sp&#228;ter werden, wie immer, die wenigsten all die allerliebsten kleinen Versatzst&#252;ckchen erkennen, die sich im Laufe des Wachsens und ganz besonders in der Zeit einschleichen, wo die Geschichte niedergeschrieben wird. Im Grunde, f&#228;llt mir auf, k&#246;nnte ein Tintenfuxx auf jedes tats&#228;chliche Tagebuchschreiben verzichten, denn er wird sie auch nach zehn Jahren noch wiedererkennen und die Zeit des Schreibens steht ihm wieder mit allen Kleinigkeiten vor Augen. Nat&#252;rlich mu&#223; Beorn in seiner H&#252;tte einen Bogen an der Wand h&#228;ngen haben, und selbstverst&#228;ndlich sind einige seiner Skulpturen in der Mitte zers&#228;gt und durch einen Spalt von Glas aufgef&#252;llt. Wie k&#246;nnte es auch anders sein? Und da&#223; er auf einer Caisa zu improvisieren wei&#223; und Pfeife raucht, ist genauso zum Schmunzeln geeignet wie die Tatsache, auf welche Weise er seine M&#246;bel baut. Ist er ein Hybrid, aus Fetzen lieber Menschen zusammengeleimt, oder ist er ein Ideal, das durch die Lieben hindurch scheinend in ihm eine Form gewinnt.</p>
<p><span id="more-856"></span></p>
<p>Es macht mir Spa&#223;, mit ihm durch die Sieben Berge auf glatten Stra&#223;en zu fahren, denn ich sitze als erz&#228;hlender Altgermanist schwafelnd neben ihm und mu&#223; dabei grinsen, ist er doch eine Art h&#246;heres Selbst – mit h&#246;heren Fehlern, versteht sich. Aber ein wenig habe ich mich denn doch erschrocken, als wir in Rauenhahn das Aktmodell aufgabeln, das, eine Mischung aus Rotk&#228;ppchen und Ronja R&#228;ubertochter mich aus gr&#252;nen Augen anblitzt und nicht nur Beorn den Kopf verdreht. Zwei Seiten purste, kitschtriefende Romantik nach Baumarkt-Realismus und Aussteiger-Problemen.</p>
<p>So klar auch eine Geschichte vorkonstruiert ist, so etwas l&#228;&#223;t sich ganz offensichtlich nicht verhindern, denn – verdammich! – diese zwei Seiten sind nicht nur kitschtriefend, die sind auch noch so bezaubernd naiv-romantisch, da&#223; ich sie nicht streichen will. Ich finde es wundervoll, da&#223; das noch so straffe vorher aufgestellte Ger&#252;st so etwas tragen kann und damit Fleisch auf die H&#252;ften bekommt. Und wenn sich ein Beorn verliebt, dann darf es auch in Beorn-Weise sein. Ein B&#228;r hat eine kuschelig-kratzig-eigenwillige Wildkatze verdient, und immerhin soll sie ihm ja auch den Pelz retten.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/201030.jpg"><img style="display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width: 0px;" title="Seite 54f. im Manuskript." src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/04/201030_thumb.jpg" border="0" alt="Seite 54f. im Manuskript." width="245" height="199" align="right" /></a></p>
<p>Sie sitzt jetzt in seinem alten Kombi, und wenngleich ich mich nicht enthalten k&#246;nnen werde, sie in einen kleinen, flirtenden Dialog &#252;ber Kunst zu verwickeln, schreit das Ger&#252;st ja nur nach Verdickung der magischen Erstenblickliebe, um sie nach geb&#252;render Feierung in den Stra&#223;engraben zu werfen, auf da&#223; sich aus dem Schnee der Sieben Berge das Gespenst erhebt, da&#223; zwar undeutlich um die Erz&#228;hlung geisterte, sich aber hinterh&#228;ltig noch nicht zeigte. Und wenn ich die magische Liebe feiere, warum nicht in einem Diskurs &#252;ber die Nacktheit und die Kunst? Z&#228;rtlich fl&#252;sternd bei einer Bettvorlesestunde wurde mir zumindest schon ins Ohr gesagt, es sei sch&#246;n erz&#228;hlt, so freue ich mich auf den 17. im Kr&#228;hennest, wo die Story erstmals &#246;ffentlich pr&#228;sentiert wird. Denn sie ist hinterh&#228;ltig, trotz oder wegen ihres Kitsches – und die Reaktionen interessieren mich doch sehr. Vielleicht, weil ich einmal ganz undramatisch geblieben bin, um in der Undramatik die echte Dramatik zu inszenieren.</p>
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		<title>WortAnKlang ist zur&#252;ck! Premieren am Wochenende</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 23:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[ThesbisKarren]]></category>

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		<description><![CDATA[Maxiim Spektor, Norman Liebold und Tom Schmidt. Norman Liebolds &#34;Kulturgeist&#34; als WORTANKLANG-Event in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske Freitag und Samstag haben die ersten beiden neuen Konstellationen von WortAnKlang ihre Premiere gefeiert: Am Freitag in der Gemeindeb&#252;cherei in Nettersheim/Eifel mit dem Gitarristen Bernd Gast im &#8220;Gl&#228;sernen Sarg&#8221; und heute in der Lutherkirche mit Maxim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 410px; float: left;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_A5WPDfMI/AAAAAAAAHco/gTwXgXLV7DQ/IMGP1431.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_80" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh4.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_A5WPDfMI/AAAAAAAAHco/gTwXgXLV7DQ/IMGP1431.JPG?imgmax=400" alt="Maxiim Spektor, Norman Liebold und Tom Schmidt. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske" width="400" height="216" id="shashin_thumb_image_80" title="Maxiim Spektor, Norman Liebold und Tom Schmidt. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske" /></a>
<div class="highslide-caption">Maxiim Spektor, Norman Liebold und Tom Schmidt. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
</div>
<p>Freitag und Samstag haben die ersten beiden neuen Konstellationen von WortAnKlang ihre Premiere gefeiert: Am Freitag in der Gemeindeb&#252;cherei in Nettersheim/Eifel mit dem Gitarristen Bernd Gast im &#8220;Gl&#228;sernen Sarg&#8221; und heute in der Lutherkirche mit Maxim Spektor (Caisa, Percussion) und Tom Schmidt (Percussion) in der Lutherkirche K&#246;ln M&#252;hlheim mit dem &#8220;Kulturgeist&#8221;.<br />
Es hat ausgesprochen viel Spa&#223; gemacht, und beide Besetzungen, so unterschiedlich sie auch waren, waren eine wundervolle Erfahrung. Es hatte ein wenig etwas davon, wieder &#8220;ganz&#8221; da zu sein, und ich merkte, die Musik bei meinen Lesungen hat mir doch sehr gefehlt. Und es ist etwas ganz anderes, mit verschiedenen Ensembles spielen zu d&#252;rfen &#8211; die Anregungen, Erfahrungen und das je ganz spezielle Gef&#252;hl dabei ist so reich, da&#223; ich mich sehr beschenkt f&#252;hle.<br />
Besonders angenehm war die Erfahrung, wie &#8230; unkompliziert &#8230; das sein kann mit den richtigen B&#252;hnenpartnern. Die Proben waren ein Vergn&#252;gen, die Vorstellungen h&#228;tten gar kein Publikum gebraucht, so sehr machte das Lesen an sich Spa&#223;.<br />
Einen besonderen Gl&#252;ckmoment erlebte ich, als ich nach langer Zeit selbst mein Instrument auf der B&#252;hne wieder in Hand nahm und im liebevollen und gewi&#223; auch ein wenig nachsichtigen Zusammenspiel mit Maxim und Tom die T&#246;ne meiner Klarinette im wundervollen Raum der Lutherkirche in K&#246;ln-M&#252;hlheim in die Gew&#246;lbe steigen lie&#223;. Fr&#252;her lie&#223; ich h&#228;ufig die Kl&#228;nge meiner Fl&#246;ten bei Vorstellungen erklingen, aber das ist etliche Jahre her. Und mit anderen gemeinsam zu jammen ist noch etwas ganz anderes &#8211; es machte mich geradezu gl&#252;cklich, und ich denke, ab und an d&#252;rfte es in n&#228;chster Zeit wohl vorkommen, da&#223; ich in der Konstellation mit den beiden wunderbar entspannten Mitstreitern die Klarinette auspacke und auch mal der Mann am Buch ein bi&#223;chen klangmalt&#8230;</p>
<table class="shashin_thumbs_table">
<caption><span class="shashin_caption_title">2010-03-26 Nettersheim</span> <span class="shashin_caption_description">Norman Liebolds &#8220;Gl&#228;serner Sarg&#8221; als WortAnKlang-Event in der Besetzung mit Bernd Gast (Gitarre, Gesang) in der B&#252;cherei Nettersheim am 26.03.2010</span></caption>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GmtX3AtI/AAAAAAAAHeQ/Hep-PO74fMI/IMGP1370.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_81" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group7' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GmtX3AtI/AAAAAAAAHeQ/Hep-PO74fMI/IMGP1370.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_81" title="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GnbUmI9I/AAAAAAAAHeU/eetJc27l-CY/IMGP1377.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_82" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group7' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GnbUmI9I/AAAAAAAAHeU/eetJc27l-CY/IMGP1377.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_82" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GoFCP1-I/AAAAAAAAHeY/U_BmCirJ_Jc/P1330713.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_83" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group7' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GoFCP1-I/AAAAAAAAHeY/U_BmCirJ_Jc/P1330713.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_83" title="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GpNAFbPI/AAAAAAAAHec/ffiGX1UwATQ/P1330716.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_84" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group7' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GpNAFbPI/AAAAAAAAHec/ffiGX1UwATQ/P1330716.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_84" title="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GpxcGF0I/AAAAAAAAHeg/ubYBLLVLUdA/P1330719.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_85" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group7' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GpxcGF0I/AAAAAAAAHeg/ubYBLLVLUdA/P1330719.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_85" title="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GqydLCGI/AAAAAAAAHek/gKfujoX40UA/P1330722.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_86" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group7' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GqydLCGI/AAAAAAAAHek/gKfujoX40UA/P1330722.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_86" title="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GrTiQPMI/AAAAAAAAHeo/yrIfI6rg--w/P1330732.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_87" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group7' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GrTiQPMI/AAAAAAAAHeo/yrIfI6rg--w/P1330732.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_87" title="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</div>
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<div class="highslide-caption">Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</div>
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<div class="highslide-caption">Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_Gur41hNI/AAAAAAAAHe0/oinBw6GA584/P1330761.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_90" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group7' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_Gur41hNI/AAAAAAAAHe0/oinBw6GA584/P1330761.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_90" title="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GwG2FYkI/AAAAAAAAHe4/4MspYui1TTE/P1330765.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_91" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group7' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_GwG2FYkI/AAAAAAAAHe4/4MspYui1TTE/P1330765.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_91" title="Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel)." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebolds &quot;Gl&#228;serner Sarg&quot; als WORTANKLANG-Event mit Bernd Gast in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_HXoomoXI/AAAAAAAAHe8/MncfPkSFwTU/zeitung.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_92" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group7' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_HXoomoXI/AAAAAAAAHe8/MncfPkSFwTU/zeitung.jpg?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_92" title="" /></a></div>
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<div class="highslide-caption">K&#246;lnische Rundschau vom 29.03.2010</div>
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<caption><span class="shashin_caption_title">Der Kulturgeist in der Kulturkirche</span> <span class="shashin_caption_description">Leseperformance &#8220;Der Kulturgeist&#8221; mit Musik in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim am 28.03.2010. Norman Liebolds &#8220;WortAnKlang&#8221;-Projekt in der Besetzung mit Maxim Spektor (Caisa, Percussion und Stimme des Mehmet), Tom Schmidt (Percussion) und Norman Liebold (Leseperformance, Klarinette).  Fotos: Ann-Christin Zaske</span></caption>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_AuVeoZ2I/AAAAAAAAHbk/aO-v0YOaJKY/IMGP1378.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_94" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group8' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_AuVeoZ2I/AAAAAAAAHbk/aO-v0YOaJKY/IMGP1378.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Maxims Caisa. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_94" title="Maxims Caisa. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Maxims Caisa. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Norman Liebold</div>
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<div class="highslide-caption">Norman Liebold. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="highslide-caption">Maxim Spektor, Norman Liebold und Tom Schmidt. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_AvBv-miI/AAAAAAAAHbo/jfYuRDqDsSg/IMGP1380.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_97" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group8' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_AvBv-miI/AAAAAAAAHbo/jfYuRDqDsSg/IMGP1380.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Tom Schmidt. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_97" title="Tom Schmidt. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske" /></a>
<div class="highslide-caption">Tom Schmidt. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_AxmO7IdI/AAAAAAAAHb4/cQ9bOAacgeE/IMGP1390.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_98" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group8' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_AxmO7IdI/AAAAAAAAHb4/cQ9bOAacgeE/IMGP1390.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ganz junger Lesungsbesucher. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_98" title="Ganz junger Lesungsbesucher. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske" /></a>
<div class="highslide-caption">Ganz junger Lesungsbesucher. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_AwQlNtrI/AAAAAAAAHbw/40sYuI4rLGA/IMGP1385.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_99" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group8' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_AwQlNtrI/AAAAAAAAHbw/40sYuI4rLGA/IMGP1385.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Norman Liebold. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_99" title="Norman Liebold. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske" /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebold. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_Aw8JCNsI/AAAAAAAAHb0/vdm2lu5udIc/IMGP1387.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_100" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group8' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/S6_Aw8JCNsI/AAAAAAAAHb0/vdm2lu5udIc/IMGP1387.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Maxim an der Caisa. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_100" title="Maxim an der Caisa. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske" /></a>
<div class="highslide-caption">Maxim an der Caisa. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="highslide-caption">Tom Schmidt. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="highslide-caption">Norman Liebold. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="highslide-caption">Norman Liebold. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="highslide-caption">Maxim Spektor, Norman Liebold und Tom Schmidt.  Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="highslide-caption">Maxim Spektor liest den Mehmet. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event mit Maxim Spektor und Tom Schmidt in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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<div class="highslide-caption">Maxiim Spektor, Norman Liebold und Tom Schmidt. Norman Liebolds &quot;Kulturgeist&quot; als WORTANKLANG-Event in der Lutherkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Foto: Ann-Christin Zaske</div>
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		<title>WortAnKlang &#8211; ph&#246;nikalie Ent&#228;scherung</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 18:47:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[F&#252;r die Fans meines Musik-Literatur-Projektes &#8220;WortAnKlang&#8221; gibt es jetzt die sch&#246;ne Nachricht, da&#223; das Projekt sich nach dem Ausscheiden von Bernd Vollbach reorganisiert hat. Wobei das kaum der richtige Ausdruck ist: Es hat nicht umsonst einige Zeit gedauert. WortAnKlang ist kein Duo mehr, sondern mehr eine Art kleines Universum, das um mich als Sonne kreist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/03/Unbenannt-2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-845" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="WortAnKlang mit Norman Liebold und Maxim Spektor" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/03/Unbenannt-2-127x300.jpg" alt="WortAnKlang mit Norman Liebold und Maxim Spektor" width="127" height="300" /></a>F&#252;r die Fans meines Musik-Literatur-Projektes &#8220;WortAnKlang&#8221; gibt es jetzt die sch&#246;ne Nachricht, da&#223; das Projekt sich nach dem Ausscheiden von Bernd Vollbach reorganisiert hat. Wobei das kaum der richtige Ausdruck ist: Es hat nicht umsonst einige Zeit gedauert. WortAnKlang ist kein Duo mehr, sondern mehr eine Art kleines Universum, das um mich als Sonne kreist. Nein, das ist durchaus nicht zutreffend formuliert, ich f&#252;hle mich mehr als ein Meteor, ein Komet, der in schwingenden, unberechenbaren aber deswegen um so interessanteren Bahnen durch andere Sonnensysteme reist. Eine immer mehr anwachsende Zahl an wunderbaren Musikern (und Menschen!) begl&#252;cken mich damit, da&#223; sie mein Wort be-tonen und ihren Klang den Leseperformances hinzugesellen.</p>
<p>Morgen, Freitag, wird die Wiedergeburt von WortAnKlang mit <a href="http://www.bernd-gast.com/" target="_blank">Bernd Gast </a>begangen. Der Gitarrist und Songwriter gibt mit mir im Haus der Literatur Nettersheim (Eifel) meinen pers&#246;nlichen Liebling, den &#8220;<a href="http://glaeserner-sarg.norman-liebold.de/">Gl&#228;sernen Sarg</a>&#8221; und begleitet mit gekonnten Romantikst&#252;ckchen, wild-verr&#252;ckten Tassenslide, saftigem Blues und nat&#252;rlich etlichen seiner Songs Bauer Rowedder auf seinem Feldzug gegen Sch&#228;uble und den &#220;berwachungsstaat. Und wenn mein Don Quichotte auf Helden, Nazis und Kontrollfreaks schei&#223;t (das ist wortw&#246;rtlich zu verstehen!), gibt es klerikale Hymnen auf der Orgel. Und das ist erst der Anfang, denn eine sch&#246;ne Idee wechselt die n&#228;chste, und die ist dann vielleicht wunderbar &#8230; schr&#228;g.</p>
<p>Sonntag Nachmittag gibt es dann M&#228;rchenhaftes auf die Ohren. Maxim Spektor an seiner unglaublichen Caisa, an Percussion und als Stimme des Mehmet wird zusammen mit Tom Schmidt an allem, worauf man klopfen, trommeln und rythmisieren kann dem &#8220;<a href="http://kulturgeist.norman-liebold.de/">Kulturgeist</a>&#8221; den Marsch improvisativ blasen. Vom Mund-Schlagzeug ganz zu schweigen. Die Kampfansage an den Song Contest und die Musikindustrie, erotisch-orientalisch mit philosophischen Grinseeinsch&#252;ben hat daf&#252;r auch den dankbarsten Ort gefunden: In der letzten Notkirche Deutschlands, der Lutherkirche in K&#246;ln-M&#252;hlheim starten wir um 16:00 Uhr.</p>
<p>Ich darf dar&#252;ber hinaus schon einmal die Meister der akustischen Ambience, M&#196;&#196;R, und eine h&#252;bsche Geigerin mit percussionierend-gitarresken Bruder ank&#252;ndigen, die ab Mai hinzu stossen. Ach, und da war auch noc h eine Harfe mit nicht minder h&#252;bscher Besetzung &#8230;</p>
<p>Ich freue mich, Euch zur Wiedergeburt von WortAnKlang begr&#252;ssen zu d&#252;rfen.</p>
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		<title>WortAnKlang reloaded</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 14:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[ThesbisKarren]]></category>

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		<description><![CDATA[Maxim Spektor an seiner Caisa, Probe f&#252;r Norman Liebolds &#8216;Kulturgeist&#8217;. Photo: Norman Liebold, 2010 Maxim Spektor an seiner Caisa, Probe f&#252;r Norman Liebolds &#8216;Kulturgeist&#8217;. Photo: Norman Liebold, 2010 Maxim Spektor an seiner Caisa, Probe f&#252;r Norman Liebolds &#8216;Kulturgeist&#8217;. Photo: Norman Liebold, 2010 Maxim Spektor an seiner Caisa, Probe f&#252;r Norman Liebolds &#8216;Kulturgeist&#8217;. Photo: Norman Liebold, [...]]]></description>
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<p>Gestern trabte ich in K&#246;ln von Probe zu Probe: Am 26.03., in etwas mehr einem Monat, geht WortAnKlang nach kleiner Pause in neuen Konstellationen an der Start.</p>
<p>Den Anfang mache ich mit dem begnadeten und nicht nur vielbesaiteten, sondern auch mit einem ganz erheblichen Repertoire ausgestatteten Gitarristen <a href="http://www.bernd-gast.com/" target="_blank">Bernd Gast</a> (Gl&#228;serner Sarg) und dem improvisationsfreudig sympathetischen AlleswaserindieFingerbekommt-Musiker (und K&#252;nstler) <a href="http://www.tintenrausch.com/" target="_blank">Maxim Spektor</a> (Der Kulturgeist). Maxim ist links auf den Aufnahmen zu sehen, die ich vorhin von ihm scho&#223;, w&#228;hrend er auf seiner Caisa zu meinem &#8220;<a href="http://kulturgeist.norman-liebold.de/" target="_blank">Kulturgeist</a>&#8221; spielte &#8211; Premiere mit Tom Schmidt an den Udu (Trommelart) am 28.03. in der Kulturkirche K&#246;ln-M&#252;hlheim. Premiere mit Bernd Gast am 26.03.  in der B&#252;cherei Nettersheim (Eifel).</p>
<p>Die Proben haben ausgesprochen viel Freude gemacht &#8211; menschlich ebenso sehr wie besonders auch von der Qualit&#228;t des Zusammenspiels und der entspannten Harmonie des Zusammenfindens von Wort an Klang.</p>
<p>In den n&#228;chsten Wochen stossen noch weitere Musiker an Harfe, Sas und weiteren Instrumenten zu WortAnKlang, und das Projekt, das ich mit <a href="http://www.eifelslider.de/" target="_blank">Bernd Vollbach</a> im Herbst 2008 startete und bis Dezember 2009 bundesweit mit viel (Wort)AnKlang  und Spielfreude pr&#228;sentieren durfte, geht gewachsen und verfeinert in diesem Fr&#252;hjahr auf die B&#252;hnen &#8211; ich freue mich schon sehr darauf, besonders &#8211; neben den etablierten, schon oft gespielten Shows (Krimifrass, Gl&#228;serner Sarg, Kulturgeist, Navigator und Spaltenzungen) &#8211; vor allem ab April mit den neuen, vollst&#228;ndig gelesenen Stories aus &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221;.</p>
<p>Die H&#246;rer d&#252;rfen einiges an ungew&#246;hnlichen wie ohrenschmeichelnden St&#252;cken erwarten &#8211; besonders, was ich als besonders sch&#246;n empfinde &#8211; mit ausschlie&#223;lich selbstkomponierten St&#252;cken der jeweiligen Musiker.</p>
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		<title>Reanalogisierung, Abschluss und Umsetzung</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 12:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
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		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>
		<category><![CDATA[Reanalogisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir schreiben den 20.02.2010, das sind ziemlich genau 10 Jahre nach dem totent&#228;nzerischen 20.02.2000. Das wird den wenigsten (noch) etwas sagen, mir daf&#252;r aber um so mehr. Ich m&#246;chte gern abstrakt bleiben in diesem Bezug:&#160; Bestimmten Daten wecken eine gewisse Bewusstheit, weil das Leben bzw. die Leiter der Erkenntnis nicht etwa ein gerade Strecke ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/02/100220_manuscriptbuch2.jpg" rel="lightbox"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 10px 5px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="10-02-20_manuscriptbuch (2)" border="0" alt="10-02-20_manuscriptbuch (2)" align="left" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/02/100220_manuscriptbuch2_thumb.jpg" width="324" height="182"></a> </p>
<p>Wir schreiben den 20.02.2010, das sind ziemlich genau 10 Jahre nach dem totent&#228;nzerischen <a href="http://presse.norman-liebold.de/2000/">20.02.2000</a>. Das wird den wenigsten (noch) etwas sagen, mir daf&#252;r aber um so mehr. Ich m&#246;chte gern abstrakt bleiben in diesem Bezug:&nbsp; Bestimmten Daten wecken eine gewisse Bewusstheit, weil das Leben bzw. die Leiter der Erkenntnis nicht etwa ein gerade Strecke ist, sondern vielmehr eine sich in weiten Spiralen nach oben schraubende, verschlungene Bewegung, die, wenn sie sich einer auf niedrigerer Ebene passierten Stelle n&#228;hert, gewisse Echoeffekte ausl&#246;st. Und dieses Widerhallen, diese Steinwurfkreise, die sich auf der Oberfl&#228;che der Weltwahrnehmung bilden, machen … aufmerksam. F&#252;r das, was sich gleich geblieben ist, f&#252;r das, was anders ist, f&#252;r das, was anders scheint, aber im Grunde ein &#228;hnliches Muster bildet.</p>
<p>Ein &#252;beraus sch&#246;nes Gef&#252;hl ist es, wenn man anstatt des an den letzten Kreisbahnpunkt&#252;berschneidungsph&#228;nomenen empfundenen &#8220;Gut, ich sehe es, faszinierend, aber was soll ich jetzt damit anfangen?&#8221; ein eigenartig gelassenes L&#228;cheln an sich bemerkt und der seelische Aufruhr zugunsten einer sehr, sehr einfachen und klaren Handlung oder Nichthandlung ausbleibt. Es erf&#252;llt mich sogar mit einem nicht geringen Erstaunen, dass die Abstiege in eine Reihe von wirbelnden Gedankenstrudeln mit nichts anderem bewaffnet als dem gesunden Menschenverstand, tats&#228;chlich bis zur Quelle des Strudels gelangten, also gelangen und das ganze mit einem homerischen Gel&#228;chter beenden konnten.<sup>1</sup> Das nahm eine gewisse Zeit in Anspruch, dieses Entstrudeln und homerisch Lachen, und tats&#228;chlich war ich au&#223;erstande, in dieser Zeit neue Geschichten fertig zu stellen und auf den Markt und ans geneigte Leserohr zu bringen. </p>
<p><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/02/100220_manuscriptbuch4.jpg" rel="lightbox"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 10px 5px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="10-02-20_manuscriptbuch (4)" border="0" alt="10-02-20_manuscriptbuch (4)" align="left" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/02/100220_manuscriptbuch4_thumb.jpg" width="324" height="200"></a>Gestern Abend, dem ersten durch gl&#252;cklichen Zufall freien Abend seit nicht mehr erinnerlicher Zeit, n&#228;hte ich mir nicht nur eine Art Federmappe, die ich auf das Manuscriptbuch aufschnallen kann (s. Bild oben) &#8211; denn ich sch&#228;tze solche kleinen Rituale -, sondern setzte die einzelnen Schritte des ausgearbeiteten Reanalogisierungsplans einen nach dem anderen um. Was zu meinem wirklich ganz erheblichen Erstaunen nicht etwa massive, kaum zu bew&#228;ltigende Gewissensbisse gegen&#252;ber der Welt im Allgemeinen oder Speziellen nach sich zog, sondern … ja, in der Tat, ein Gef&#252;hl gelassener, lichter Ruhe. (Eines der letzten angegangenen Ph&#228;nomene war jenes, dessen eine Symptomatik darin bestand, dass, wenn einer meiner M&#228;use<sup>2</sup> meint, laut auf diesem einen etwas losen Brett trappeln zu m&#252;ssen, ich aufschrecke in der Annahme &#8211; und das mit genervtem Gef&#252;hl und nat&#252;rlich sofort aus dem Schreibfluss heraus gerissen &#8211; dass dieses vermaledeite Telefon schon wieder was von mir will.)</p>
<p><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/02/IMGP0662.jpg" rel="lightbox"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 10px 5px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="IMGP0662" border="0" alt="IMGP0662" align="left" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/02/IMGP0662_thumb.jpg" width="280" height="280"></a> </p>
<p>Ich m&#246;chte hiermit also ganz allgemein zur Kenntnis bringen, dass ich jene Z&#252;ndschnur, welche an jenes hochkomplexe, &#252;ber Monate hinweg ausget&#252;fteltes Arrangement von Sprengk&#246;rpern verschiedenster Art angeschlossen ist, das, einmal in Gang gebracht, nicht mehr aufzuhalten sein wird und keinen anderen Zweck hat, als die letzten Reste gewisser Unnotwendigkeiten<sup>3</sup> wegzusprengen, nicht nur gen&#252;sslich in Brand gesteckt habe, sondern der rasend schnell sich fortpflanzende, spritzend funkenspr&#252;hende Glutpunkt l&#228;ngst die ersten Explosionen ausl&#246;ste. Und ich sitze und schaue und freue mich. Sehr, denn der letzte Rest gewisser zweifelnder Kontrolls&#252;chtler&#228;ngste l&#246;st sich in einem wirklich &#228;sthetisch ansprechenden Feuerwerk auf. Was genau diese weggesprengten Dinge sind, werden die n&#228;chsten vier Stories (&#8220;Versichert&#8221;, &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221;, &#8220;Euthanatus&#8221; und &#8220;Der Stift&#8221;) ausf&#252;hrlich und unterhaltsam zu beschreiben wissen.</p>
<p>In Vorfreude darauf und auf meine Leserohren daher in diesem Sinne bis dahin. </p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_836" class="footnote">Siehe auch: <a href="http://lieblog.norman-liebold.de/2007/06/wieder-den-wahn-der-erreichbarkeit/">Wider den Wahn der Erreichbarkeit</a><small> und </small><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/2007/06/versuch-einer-definition-der-gemeine-norgler/">Versuch einer Definition | Der gemeine N&#246;rgler</a></li><li id="footnote_1_836" class="footnote">Nein, ich bin nicht zu den Nagetier-Einsperrern &#252;bergelaufen, sondern lebe in freier Gemeinschaft mit ein paar sehr niedlichen Waldm&#228;usen mit diesen wunderzauberh&#252;bschen zwei dunklen Streifen auf dem R&#252;cken. Sie halten sich an die Regeln, ich esse sie nicht, und mein Marder &#8211; der ebenfalls in freier Gemeinschaft mit mir lebt, wenngleich nicht in der Zwischenwand, sondern unter den Dielen &#8211; sowie die Dorfkatzen, mit denen ich nicht lebe, aber die h&#228;ufiger auf ein Sch&#228;lchen Milch vorbeigeschmust kommen, sorgen f&#252;r ein gesundes &#214;kosystem und Verhindern ein &#220;berhandnehmen der M&#228;usepopulation.</li><li id="footnote_2_836" class="footnote">und, sagt der Wohnschnecken-TintenFuxx: da ist nicht mehr so viel…</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Eingeschneit &#8211; Zeitgeschenk von Frau Holle</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 17:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt winkt zaunpf&#228;hlig, Beorn grinst im Hinterst&#252;bchen und die Reanalogisierung manifestiert sich in weiser Stille. Neben einer zerst&#246;rten Zylinderkopfdichtung gibt es noch eine andere Entschuldigung, die in angenehmer Weise Verst&#228;ndnis zu wecken imstande ist. Und das trotz der vor und neben der Finanzkriese bedienten Klimakatastrophe aufgrund globaler Erw&#228;rmung respektive Global Playing: N&#228;mlich eingeschneit zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/01/IMGP0199.jpg"><img class="size-medium wp-image-824" title="Oberhau im Winter" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/01/IMGP0199-300x186.jpg" alt="Oberhau im Winter" hspace="10" width="300" height="186" align="left" /></a></p>
<p>Die Welt winkt zaunpf&#228;hlig, Beorn grinst im Hinterst&#252;bchen und die Reanalogisierung manifestiert sich in weiser Stille.</p>
<p>Neben einer zerst&#246;rten Zylinderkopfdichtung gibt es noch eine andere Entschuldigung, die in angenehmer Weise Verst&#228;ndnis zu wecken imstande ist. Und das trotz der vor und neben der Finanzkriese bedienten Klimakatastrophe aufgrund globaler Erw&#228;rmung respektive Global Playing: N&#228;mlich <em>eingeschneit zu sein</em>. Ein Grund, sich zu freuen wie ein Schneek&#246;nig. Wenn man es nicht vielleicht sogar ist. Solche Blicke wie links ersichtlich und vor einer Stunde w&#228;hrend eines kniehoch schneestapfenden Spazierganges aufgenommen, erheben und machen l&#228;cheln. Jetzt, kuschelwarm und teeziehend wieder in der Wohnschnecke, finde ich, sind diese zwei von Frau Holle geschenkten Tage eine wirklich gute Zeit. Zum Lesen, Tee trinken, an Beorns Story arbeiten. Zum ruhig werden. Es ist still um mich &#8211; bis auf den leisen, gerade ahnbaren Klang der Kirchenglocken von Eudenbach, der dumpf, fast magisch durch den fallenden Schnee her&#252;berweht. Schnee ist &#228;hnlich magisch wie Nebel. Er verh&#252;llt, birgt, schafft Stille und Raum f&#252;r Verwandlungen. Und zuweilen &#8211; wie justamente jetzt &#8211; auch die Zeit daf&#252;r. Weil hier, hinter den Sieben Bergen, kein Rad sich dreht und kniehoch auf allen Wegen der Schnee sich breitet.</p>
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		<title>Nomadeskes Problem des Weltent&#228;nzers &#8211; &#252;ber die Notwendigkeit von Abstinenz</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 10:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Lebenswelten sind unterschiedlich gestaltet, das ist eine der gro&#223;en wunderbaren Buntheiten unserer Existenz. Ebenso wie aus diesen Unterschiedlichkeiten Wachstum, Befruchtung und stetig zunehmendes Weltverst&#228;ndnis quellen und keimen kann, gibt es auch Raum f&#252;r eigenartige Verwerfungen und &#8230; Interferenzen. Der nomadisch lebende Kulturschaffende1 stellt irgendwann fest, da&#223; diese Interferenzen geradezu gef&#228;hrlich f&#252;r Leib und Leben werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_818" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/01/pa190001.jpg"><img class="size-medium wp-image-818" title="Kopfloser Gott" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/01/pa190001-300x193.jpg" alt="Bonn, vor dem M&#252;nster" width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Kopfloser Gott vor dem katholischen M&#252;nster</p></div>
<p>Lebenswelten sind unterschiedlich gestaltet, das ist eine der gro&#223;en wunderbaren Buntheiten unserer Existenz. Ebenso wie aus diesen Unterschiedlichkeiten Wachstum, Befruchtung und stetig zunehmendes Weltverst&#228;ndnis quellen und keimen kann, gibt es auch Raum f&#252;r eigenartige Verwerfungen und &#8230; Interferenzen.</p>
<p>Der nomadisch lebende Kulturschaffende<sup>1</sup> stellt irgendwann fest, da&#223; diese Interferenzen geradezu gef&#228;hrlich f&#252;r Leib und Leben werden.</p>
<p>Gemeinhin, das Angenehme mit dem N&#252;tzlichen mit dem Notwendigen verbindend, stellt sich in etwa folgende Situation ein: Der KS<sup>2</sup> hat irgendwo einen Auftritt, Auftrag, Besprechung und besucht, da er in der Stadt ist, entweder alte Freunde oder hat gen&#252;gend interessante neue Menschen kennengelernt, um sie langsam zu solchen zu machen. F&#252;r die Sesshaften ist der hereinwirbelnde Nomade auch in den Zeiten von Internet und Fernsehen noch immer etwas besonderes, und sei es auch nur, da&#223; man sich nach etlichen Monaten endlich mal wieder sieht. Ein Fest, wenn man es so will, wo die Gespr&#228;che notwendig bis zum Morgengrauen unter Konsumierung diverser geistiger Genussmittel andauern. Selbiges gilt zumeist auch f&#252;r die Nacht nach Vorstellung oder Vernissage oder Konzert.</p>
<p>Das ist wunderbar und sehr angenehm. Das &#8220;Fest&#8221; ist vorbei, etwas zerknautscht mit etwas schwerem Kopf und verquollenen Gesichtsz&#252;gen kratzt man sich am Morgen aus der Koje, pumpt ein paar Liter Espresso in sich hinein, duscht m&#246;glichst kalt und stellt sich dem Tagewerk. Man kennt das. Die <em>Interferenz</em> wird hierbei von den meisten Se&#223;haften nicht registriert. Der Nomade reist mit den besten W&#252;nschen und bis zum n&#228;chsten Mal ab, der Alltag rollt herein, man tankt Schlaf und Ruhe und l&#228;&#223;t den K&#246;rper langsam entgiften.</p>
<p><em>Der Nomade aber f&#228;hrt weiter</em>, und am Abend ist er auf einer Vorstellung, Konzert oder Vernissage, hat einen Auftritt, Auftrag, Besprechung und besucht alte Freunde &#8230; und will nat&#252;rlich nicht unh&#246;flich sein, wenn mit leuchtenden Augen die besondere Flasche Wein ihm vor die Nase gestellt wird aus Freude dr&#252;ber, da&#223; man sich nach Wochen, Monaten, Jahren mal wiedersieht oder wegen der gelungenen Vorstellung oder weil die Lesung schlecht besucht war oder um einen Auftrag zu begie&#223;en, weil er begonnen wurde. Oder weil er beendet wurde. Oder weil er grad sehr gut l&#228;uft. Der Besuchte verabschiedet etwas zerknautscht den Nomaden am Morgen. Der Nomade &#8230; <em>f&#228;hrt weiter</em> und nach einer gewissen Zeit, nach ein paar Jahren, sp&#252;rt er, das er sehr, sehr m&#252;de wird. Und gereizt. Sich nach Ruhe sehnt. Er stellt fest, da&#223; das matschige Gef&#252;hl im Kopf zur Normalit&#228;t zu werden beginnt und ihm das nicht gef&#228;llt. Vielleicht zieht er sich in ein einsames Gebirge in einen Zirkuswagen zur&#252;ck. Das ist dann oftmals der Moment, wo man voller Begeisterung &#252;ber das Gebirge und die Einsamkeit und den Zirkuswagen mit einer Kofferraumladung voll geistiger Konsumg&#252;ter zu Besuch kommt.</p>
<p>Ich denke, das &#8220;nomadeskes Problem des Weltent&#228;nzers&#8221; ein durchaus angenehmer Begriff daf&#252;r ist. Und, sogern der Nomade auch den Sinnengen&#252;ssen von Natur aus zugeneigt ist, irgendwann d&#228;mmert ihm, da&#223; Paracelsus recht hat, wenn er formuliert: <em>Sola dosis facit venenum</em>.<sup>3</sup> Und er mu&#223; gewisse Ma&#223;nahmen ergreifen, dieFreunden und ebenfalls sinnenzugewandten und zum Teil auch gerade deswegen gesch&#228;tzten Menschen unter Umst&#228;nden unverst&#228;ndlich sind &#8211; zum Beispiel, wenn dieser lebensfrohe Durchdieweltreiter pl&#246;tzlich <em>abstinent</em> wird.</p>
<p>Das sind einfach Interferenzen und Verwerfungen in der wunderbaren Buntheit unserer Existenzweisen, und ich glaube nicht, da&#223; die Farbenpracht dadurch im geringsten abnimmt, da&#223; man nicht mehr doppelt sieht.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_819" class="footnote">Tats&#228;chlich ist hierf&#252;r ein Wort zu finden nicht von unerheblicher Schwierigkeit. Das vielbenutzte &#8220;K&#252;nstler&#8221; finde ich sowohl abgeschmackt als irref&#252;hrend.</li><li id="footnote_1_819" class="footnote">Kulturschaffende, aber das Wort finde ich fast so gr&#228;&#223;lich wie K&#252;nstler</li><li id="footnote_2_819" class="footnote">Lat. Allein die Menge macht das Gift.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Beorn hat einen Platz, wo er seine H&#252;tte baut</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 15:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>
		<category><![CDATA[Siebengebirgskrimi]]></category>
		<category><![CDATA[Versichert]]></category>

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		<description><![CDATA[Strasse nach Sassenberg. Foto: Norman Liebold, 2010 Strasse nach Sassenberg. Foto: Norman Liebold, 2010 Hier lasse ich Beorn seine H&#252;tte bauen: Der alte Obstgarten in Sassenberg/Oberhau. Foto: Norman Liebold, 2010 Hier lasse ich Beorn seine H&#252;tte bauen: Der alte Obstgarten in Sassenberg/Oberhau. Foto: Norman Liebold, 2010 Die Idee kam mir wohl nicht als erster. Interessanter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="shashin_thumbs_table" style="float: left;">
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<div class="shashin_thumb" style="width: 206px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S0yZWOnBZRI/AAAAAAAAFWo/jRbUZhPom2g/IMGP0069.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_139" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group12' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S0yZWOnBZRI/AAAAAAAAFWo/jRbUZhPom2g/IMGP0069.JPG?imgmax=200" alt="Strasse nach Sassenberg. Foto: Norman Liebold, 2010" width="200" height="120" id="shashin_thumb_image_139" title="Strasse nach Sassenberg. Foto: Norman Liebold, 2010" /></a><span class="shashin_caption">Strasse nach Sassenberg. Foto: Norman Liebold, 2010</span>
<div class="highslide-caption">Strasse nach Sassenberg. Foto: Norman Liebold, 2010</div>
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<div class="highslide-caption">Hier lasse ich Beorn seine H&#252;tte bauen: Der alte Obstgarten in Sassenberg/Oberhau. Foto: Norman Liebold, 2010</div>
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<div class="highslide-caption">Die Idee kam mir wohl nicht als erster. Interessanter Gedanke, diese Ruine mit in die Story einzubauen. Der alte Obstgarten in Sassenberg/Oberhau. Foto: Norman Liebold, 2010</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 206px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S0yZhexxy7I/AAAAAAAAFW4/Qj04AYcGXTA/IMGP0078.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_142" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group12' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/S0yZhexxy7I/AAAAAAAAFW4/Qj04AYcGXTA/IMGP0078.JPG?imgmax=200" alt="Blick ins Tal. Der alte Obstgarten in Sassenberg/Oberhau. Foto: Norman Liebold, 2010" width="200" height="115" id="shashin_thumb_image_142" title="Blick ins Tal. Der alte Obstgarten in Sassenberg/Oberhau. Foto: Norman Liebold, 2010" /></a><span class="shashin_caption">Blick ins Tal. Der alte Obstgarten in Sassenberg/Oberhau. Foto: Norman Liebold, 2010</span>
<div class="highslide-caption">Blick ins Tal. Der alte Obstgarten in Sassenberg/Oberhau. Foto: Norman Liebold, 2010</div>
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<div class="highslide-caption">Das Hinterland des Siebengebirges. Foto: Norman Liebold, 2010</div>
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<div class="highslide-caption">Die Ruine aus anderem Blickwinkel. Der alte Obstgarten in Sassenberg/Oberhau. Foto: Norman Liebold, 2010</div>
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</script></p>
<p>Die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; sollen ja durchaus im Siebengebirge spielen und sich in die Reihe der augenscheinlich regional angesiedelten B&#252;cher eingliedern.<sup>1</sup> Heute habe ich einen sch&#246;nen Spaziergang durch das verschneite Hinterland der Sieben Berge gemacht, wo ich meine Zelte bzw. meine Wohnschnecke aufgestellt habe und mich f&#252;r den Platz entschieden, an dem Beorn<sup>2</sup> seine H&#252;tte gebaut haben wird. Ich kann es sogar von hier aus sehen, wenn ich durch das Eisblumen-Loch meines Fensters schaue.</p>
<p>Hier ein paar Bilder von dem allerliebsten Platz, wo ich mich gerne tummle und allzuoft schon gedacht habe, das es sch&#246;n w&#228;re, die Wohnschnecke hier stehen zu haben. Nicht nur des wirklich sch&#246;nen Blickes wegen, sondern vor allem wegen des Bestandes an altem Obstgeh&#246;lz, das sich nicht nur hervorragend zum Schnitzen eignet, sondern auch wirklich leckere &#196;pfel, Pflaumen, Kirschen und Waln&#252;sse tr&#228;gt. Die Ruine inspirierte &#252;brigens schon zum &#8220;Haushalter&#8221; aus den &#8220;<a href="http://spaltenzungen.norman-liebold.de/">Spaltenzungen</a>&#8220;.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_814" class="footnote">auch wenn das f&#252;r &#8220;Der Stift&#8221; schwierig wird, da der eigentlich im Burgenlandkreis/Sachsen-Anhalt spielt, aber auch hierf&#252;r ist schon eine L&#246;sung gefunden, und zwar eine sehr schl&#252;ssige, die zudem auch am&#252;sant ist.</li><li id="footnote_1_814" class="footnote">Er hei&#223;t nat&#252;rlich nicht Beorn, sondern ganz langweilig Bj&#246;rn, aber er ist ganz und gar in den Kleinen Hobbit vernarrt.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>S&#252;chte und ihre Einbildungen – ein Frohes 2010!</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 21:47:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst einmal: Ein Frohes Neues Jahr! In den vergangenen Wochen, die zwischen meinem 33. Geburtstag1 und dem Jahreswechsel lagen, ist viel geschehen. Nicht nur der 5. Jahrestag des Todes meines Vaters2 sondern auch die (hoffentlich) letzmalige Durchk&#228;uung alter, &#252;berkommener Muster.3 Pers&#246;nlich bin ich von jeher der Meinung, da&#223; es eine Art h&#246;heren Plan gibt &#8212; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_811" class="wp-caption alignleft" style="width: 179px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/01/IMGP0009.jpg"><img class="size-medium wp-image-811" title="Eiszapfen" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2010/01/IMGP0009-169x300.jpg" alt="Eiszapfen an meiner Wohnschnecke" width="169" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Kristallines Wasser</p></div>
<p>Zuerst einmal: Ein Frohes Neues Jahr!</p>
<p>In den vergangenen Wochen, die zwischen meinem 33. Geburtstag<sup>1</sup> und dem Jahreswechsel lagen, ist viel geschehen. Nicht nur der 5. Jahrestag des Todes meines Vaters<sup>2</sup> sondern auch die (hoffentlich) letzmalige Durchk&#228;uung alter, &#252;berkommener Muster.<sup>3</sup></p>
<p>Pers&#246;nlich bin ich von jeher der Meinung, da&#223; es eine Art h&#246;heren Plan gibt &#8212; gleichwohl, ob dieser nun von h&#246;herer, g&#246;ttlicher Macht oder aber durch die Bedingungen der eigenen, unterbewu&#223;ten Lebenssteuerung initiiert wird. Ein h&#246;herer Plan, der aufmerksamen Menschen immer und immer wieder an nicht nur vergleichbare, sondern geradezu identische problematische Lebenssituationen bringt, solange, bis er sie durchschaut, begreift und &#252;berwindet. In den letzten Wochen und vielleicht sogar Monaten h&#228;uften sie sich in schon fast l&#228;cherlicher Weise. Soweit l&#228;cherlich, da&#223; man <em>vor ihrem Eintreten</em> dieselbigen voraussieht, ihr Eintreffen als <em>zu unwahrscheinlich</em> in ihrer Erscheinung betrachtet und dann in einer Mischung als Am&#252;sement und Ungl&#228;ubligkeit ihren Ablauf betrachtet. Dergleichen bringt dazu, w&#228;hrend des Erlebens von Unverst&#228;ndlichem, Verwirrenden, das einstmals in wesentlich unbewu&#223;terer Lebenserfahrung als schicksalshaft und unbegreiflich erlebt wurde, ganz bewu&#223;t und relativ klar Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Literarisch bahnte sich das seit gut 13 Monaten an, gesch&#228;ftlich seit etwa 7,  lebenstechnisch seit 4. Und suchtpr&#228;ventiv gerade eben jetzt in dem Moment, wo ich diesen Beitrag schreibe.<sup>4</sup></p>
<p>Ich mu&#223; mich outen: Ich rauche, w&#228;hrend ich diesen Beitrag schreibe. Seit mehr als 4 Jahren zum ersten Mal. Die Vergangenheit ist in einem agonisch wilden Strudel zur&#252;ckgequirlt und durchlief in Tagen die Qu&#228;lgeister unerl&#246;ster Momente eines halben Lebens. Was mir in Bezug auf mein literarisches Schaffen seit dem &#8220;<a href="http://navigator.norman-liebold.de/">Navigator</a>&#8221; –  also seit ziemlich genau einem Jahr – klar geworden ist, gilt offenbar auch f&#252;r das &#8220;normale&#8221; Leben. Jenen, die von jeher eine Kongruenz dieser beiden Dinge annehmen, wohl eine Selbstverst&#228;ndlichkeit, f&#252;r mich aber in diesem Moment eine bahnbrechende Erkenntnis – und f&#252;r meine Leser durchaus Vorfreude auf den Geschichtenband &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221;, der in B&#228;lde erscheinen wird. Mit Stories wie &#8220;Euthanatus&#8221;, &#8220;Der Stift&#8221;, &#8220;Versichert&#8221; und eben &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221;. Der Bann ist gebrochen, und ich m&#246;chte mich an dieser Stelle bei sieben Menschen bedanken:  Ulli alias Ludovika und Ann-Christin. <a href="http://www.unwesen.de/">Jens</a>. Trotzdem erst k&#252;rzlich kennen gelernt: <a href="http://www.tintenrausch.com/">Maxim</a>. <a href="http://www.katharina-theine.de/">Katharina</a>. Und, das darf nicht unterschlagen werden: <a href="http://www.kunst-liebold.de/">Andreas</a>, meinem Bruder, und <a href="http://www.eifelslider.de/">Bernd</a>, mit dem ich ein Jahr die Bretter beschritt, die die Welt bedeuten. Ein Kampf, der letzthin gut f&#252;nf Jahre dauerte und seine hei&#223;e Phase in den letzten 12 Monaten durchlebte, ist ausgek&#228;mpft. Was kommt, ist licht. Und Licht.</p>
<p>Auf eine gewisse Weise m&#246;chte ich mich an dieser Stelle voll Dankbarkeit verabschieden, auf einer anderen ein Gru&#223;wort f&#252;r das Jetzt, was begonnen hat, aussprechen.</p>
<p>Ein seltsamer Abend, in meiner geliebten Wohnschnecke inmitten der mystischen Sieben Berge, die g&#228;nzlich in Wei&#223; gekleidet unter dem halben Mond daliegen, mit dem Herzen voll klarer Gef&#252;hle. Am Ende einer Reparaturphase, die meinen Wagen wieder schnurren (Dank an Jens, den zylinderkopfdichtenden Megatron des Schraubens), meine Kamera wieder surren (Dank an Sadik!), meine Handschrift mit wunderbarem F&#252;llfederhalter wieder gleiten (Dank an <a href="http://www.the-hoink.de/">Hoink</a> und <a href="http://www.meike-goeber.de/">Meike</a> f&#252;r das wunderbare Geschenk!) und mich selbst dank <a href="http://www.camping-siebengebirge.de/">guter Freunde</a> mit einer l&#228;chelnden Gelassenheit nach vorn blicken lassen. In dieser expandierungss&#252;chtigen, allzu vernetzten, zu verbundenen, zu verbindlichen Zeit wird die Tugend der Selbstbeschr&#228;nkung arg zu sehr untersch&#228;tzt. &#196;hnlich wie die lange Weile, die fr&#252;her als Mu&#223;e ger&#252;hmt wurde. Der Moment, wo &#252;ber Jahrzehnte erlangte Erkenntnisse pl&#246;tzlich an einem Abend als Einheit in sich zur&#252;ckfallen, alle als solche erkannte Fehler in wahrem Exzess noch einmal begangen und als tats&#228;chlich als richtig erkannt zugleich revidiert werden, ist vielleicht der Moment, wo man <em>erwachsen</em> wird. Und man – so d&#228;mlich, so albern, so dumm es auch erscheinen mag – abschlie&#223;end noch einmal zelebriert werden. Das reicht vom Bett bis zur Zigarette. Vom Joint bis zu den alten Tugenden, von der eigenen Burg bis zu Wohnschnecke.</p>
<p>Das Alberne an dem Ganzen ist das schon Gewu&#223;te, das immer schon Dagewesene, das stets Gesehene, das man nicht als wahr anzunehmen wagte, weil es … <em>zu einfach gewesen w&#228;re.<br />
</em></p>
<p>Am Ende, das stets mehr ein Anfang ist, bleibt nach Dutzenden von roten Strichen die sowohl erhellende wie vor allem auch &#252;beraus <em>beruhigende </em>Erkenntnis, dass all diese roten Striche nicht anderes sind als ein zusammenh&#228;ngender Roter Faden. Und man am Ende mit Freude den kindlich reinen Status wiedererlangt, dieses Paradies, aus dem Zweifel einen einst vertrieben.</p>
<p>In diesem Sinne, nach einem Schnelldurchlauf von – in der Tat! – 21 Tagen all jener Marksteine, die ma&#223;geblich im Leben schienen, w&#252;nsche ich ein wunderbares 2010!</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_810" class="footnote">dessen Quersumme meinem &#8220;Herrn des Jahres&#8221; im Tarock entspricht</li><li id="footnote_1_810" class="footnote">der als Zahl meinem &#8220;Herrn des Lebens&#8221; gleichbedeutend ist, sondern auch schon am 1. Jahrestag dieses wider Erwarten bisher trotz bewegter Lebensl&#228;ufte wohl ma&#223;geblichsten Einschnittes als Wendepunkt prognostizierter Moment zwischen allem &#8220;Gestern&#8221; und &#8220;Jetzt&#8221;.</li><li id="footnote_2_810" class="footnote">Gemeint an dieser Stelle insbesondere romantische Solche.</li><li id="footnote_3_810" class="footnote">Im &#220;brigen tats&#228;chlich am Rechner, und das wahrscheinlich das letzte Mal.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>“Versichert” – Leichte Entscheidung</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 12:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[PhiloBlog]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerstories]]></category>
		<category><![CDATA[Siebengebirgskrimi]]></category>
		<category><![CDATA[Versichert]]></category>

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		<description><![CDATA[Ponys in der K&#228;lte. Photo: Norman Liebold, 2009. Pferde in der K&#228;lte. Photo: Norman Liebold, 2009 Eisblumen in der Wohnschnecke. Photo: Norman Liebold, 2009 Eisblumen in der Wohnschnecke, 2009 addHSSlideshow('group13'); Wenn ich in mein Tagebuch hineinschaue, stelle ich fest, da&#223; ich die erste Notiz zu &#8220;Versichert&#8221; (Arbeitstitel) am 10. Februar machte. Ich kann mich noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="shashin_thumbs_table" style="float: left;">
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<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SyzAlAc1YVI/AAAAAAAAFLg/9xFssM_VzX8/IMGP9949.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_149" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group14' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SyzAlAc1YVI/AAAAAAAAFLg/9xFssM_VzX8/IMGP9949.JPG?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Ponys in der K&#228;lte. Photo: Norman Liebold, 2009." width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_149" title="Ponys in der K&#228;lte. Photo: Norman Liebold, 2009." /></a>
<div class="highslide-caption">Ponys in der K&#228;lte. Photo: Norman Liebold, 2009.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SyzAywpuiuI/AAAAAAAAFLo/x7hnUNuIX98/IMGP9952.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_150" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group14' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SyzAywpuiuI/AAAAAAAAFLo/x7hnUNuIX98/IMGP9952.JPG?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Pferde in der K&#228;lte. Photo: Norman Liebold, 2009" width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_150" title="Pferde in der K&#228;lte. Photo: Norman Liebold, 2009" /></a>
<div class="highslide-caption">Pferde in der K&#228;lte. Photo: Norman Liebold, 2009</div>
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<div class="highslide-caption">Eisblumen in der Wohnschnecke. Photo: Norman Liebold, 2009</div>
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<div class="highslide-caption">Eisblumen in der Wohnschnecke, 2009</div>
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<p>Wenn ich in mein Tagebuch hineinschaue, stelle ich fest, da&#223; ich die erste Notiz zu &#8220;Versichert&#8221; (Arbeitstitel) am 10. Februar machte.<br />
Ich kann mich noch gut an diesen Tag erinnern. Es war kalt, und mitten in dieser Arschk&#228;lte, wie sie auf den H&#246;hen des Siebengebirges mitunter sehr heftig werden kann, begann mein Ofen zu sprotzen und sprotzend zu verk&#252;nden: Kein Gas mehr. Und die Reserveflaschen stellten sich als ebenfalls leer heraus.<br />
Als ich &#252;ber eisesglatte Strassen nach Asbach hinunter schlitterte, um mir neues Gas zu holen, und rechts und links &#8211; das ist nicht &#252;bertrieben &#8211; die Autos in den Gr&#228;ben lagen, zuweilen gar auf dem Dach, entstand die Grundkonstellation der Geschichte.</p>
<p>Heute erlebte ich zum ersten Mal, seit ich das LieBLOG als Dokumentationswerkzeug nutze<sup>1</sup>, wie genau die Entscheidung zur Niederschrift einer Geschichte f&#228;llt. Vielleicht tats&#228;chlich in derselben Weise, wie unser Erinnerungsverm&#246;gen funktioniert, das aufgrund von &#196;hnlichkeiten Dinge der Vergangenheit wieder aufruft, wahrscheinlich schlicht, um Erfahrungswerte f&#252;r aktuelle, vergleichbare Situationen zur Verf&#252;gung zu haben, was sinnvoll ist.</p>
<p>Es ist wirklich kalt hier oben, und &#8211; eine Verst&#228;rkung der Situation &#8211; mein treuer Rosinante liegt mit frisch operierter Zylinderkopfdichtung in der Klinik. Ich habe es warm, zumindest, sofern das Gas nicht ausgeht,<sup>2</sup> Eisblumen klettern die Fenster meiner Wohnschnecke sehr malerisch empor, ich habe leise saxlastige Musik laufen und in jenem Zwischenraum zwischen Sein und Potentialit&#228;t, zwischen entspanntem Teeschl&#252;rfen und existentieller Angst, irgendwo da liegt die Wurzel dieser einen speziellen Story &#8211; was dort geschieht, und was einen selbst in Atem h&#228;lt, ist in gewisser Weise zu eins verschmolzen &#8211; und wahrscheinlich ist genau das jener Z&#252;ndfunke, jener winzige Energie&#252;berschuss, der diesen Moment von allen anderen Momenten seit dem 10. Februar unterscheidet<sup>3</sup> und eben den ersten Satz auf das Papier bringt, der, gleichsam ein Pfropfen, die Geschichte im Gef&#228;&#223; hat wachsen, g&#228;ren und immer mehr Details sammeln lassen. Wobei &#8220;Versichert&#8221; letzthin die erste von einer Reihe lose zusammenh&#228;ngender Stories ist, die zusammen das Buch &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; bilden, und erfahrungsgem&#228;&#223; wird es jetzt recht schnell gehen, meine lieben Leute, die stets die Rohfassungen der Geschichten vorgelesen bekommen, d&#252;rfen sich schon mal auf gem&#252;tliche Leseabende freuen. Ich jedenfalls freue mich schon sehr darauf, mache den Rechner zu und das Manuskriptbuch auf.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_801" class="footnote"><a href="/2006/09/soetwas-wie-eine-rechtfertigung/">Soetwas wie eine Rechtfertigung</a></li><li id="footnote_1_801" class="footnote">Im &#220;brigen eine sehr heilsame Erfahrung, zuweilen auf sehr existentielle Dinge zur&#252;ckgef&#252;hrt zu merken, um was es wirklich geht, aber das ist ja auch Thema der Story.</li><li id="footnote_2_801" class="footnote">Und bei manchen Geschichten m&#246;gen da auch ein paar Jahre zwischen liegen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Dezember-Neumond, Schriftsteller-Rituale und -Fetischismen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 23:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich denke, an diesem denkw&#252;rdigen Tag mu&#223; ich mich outen. Nicht nur, da&#223; ich die, wie ich finde, denkw&#252;rdige Zahl von 33 Lenzen (Quersumme 6) erreicht habe und heute der diesem Tage zugeordnete Neumond am Himmel steht wie eine gigantische im Weltenall hangende Steinkugel, nein, es geht um das Gef&#252;hl, das aus ebendiesem Weltenall eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, an diesem denkw&#252;rdigen Tag mu&#223; ich mich outen.</p>
<p>Nicht nur, da&#223; ich die, wie ich finde, denkw&#252;rdige Zahl von 33 Lenzen (Quersumme 6) erreicht habe und heute der diesem Tage zugeordnete Neumond am Himmel steht wie eine gigantische im Weltenall hangende Steinkugel, nein, es geht um das Gef&#252;hl, das aus ebendiesem Weltenall eine Art Hand zu mir herniedergriff, mich am Schlafittchen nahm, gr&#252;ndlich (wenngleich nicht ohne gewisse Z&#228;rtlichkeit) durchsch&#252;ttelte und dann in ein wahrhaft kosmisches Lachen ausbrach. (Und das liegt gewiss nicht an der durchaus befriedigenden Erfahrung, auf einem Altar eine Lesung halten zu d&#252;rfen.)</p>
<p>Nein, es geht um mehr. Viel mehr. Vielleicht gar um alles.</p>
<p>Es ist m&#252;&#223;ig, von der Suche nach dem perfekten Schreibger&#228;t zu erz&#228;hlen oder vom Fetischismus des ultimativen Notizbuchs (was, nebenbei, auch die Suche nach dem idealen Notebook mit einschlie&#223;t). Es ist auch irrelevant, da&#223; sich, wie so oft, zum rechten Zeitpunkt die Dinge zueinanderfinden und im R&#252;ckblick alles lachhaft erscheint. Ebenso ist es v&#246;llig unangebracht, von sich nicht mehr h&#228;ufenden, sondern sich schichtweise zu Babel t&#252;rmenden Ereignishorizonten zu berichten, welch unter dem Strich nur eine Absicht zu haben scheinen: n&#228;mlich ein schon fast Mi&#223;trauen erregend klares Bild, das best&#228;tigt, was l&#228;ngst schon gesehen wurde, aber aus ach so reflektiert skeptischen Beweggr&#252;nden nicht als solches hingenommen. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um fast schon g&#246;ttliche Fingerzeige an Walpurgis, furzende Saitenspieler, kari&#246;se Philosophen oder honigsaimende Einzelg&#228;nger geht. De facto stimmt sich ein gro&#223;es Gel&#228;chter an, das &#8211; und dies ist das eigentlich absurde &#8211; schon immer um einen herum schallte, aber nicht in seinen alle Lebensebenen durchrieselnden Seinsformen wahrgenommen wurde. Zeit, sich vom Gel&#228;chter sch&#252;tteln zu lassen. Denn es ist kein Gel&#228;chter arroganter Art, das einen sch&#252;ttelt, sondern das AufundAb der eigenen g&#246;ttlichen Fl&#252;gel (was f&#252;r jeden Menschen gilt).</p>
<p>33. Neumond. Neuneuneu, wie Malte formulieren w&#252;rde. Nackte Wahrheit, wie ich wei&#223;. Wei&#223; wie der Vollmond &#252;ber den Wassern von Maria Laach, wenn er sich an Walpurgis in den Wellen bricht und so jungfr&#228;ulich wie das Manuscriptbuch, das ich heute in die  neu vern&#228;hte (und doch uralte) Schreibmappe legte.</p>
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		<title>Kulturkirche eingeweiht</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 09:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[ThesbisKarren]]></category>
		<category><![CDATA[Siebengebirgskrimi]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend las ich das erste Mal in der Lutherkirche M&#252;hlheim und weihte &#8211; das Wort bitte nicht wortw&#246;rtlich verstehen! &#8211; damit die &#8220;Literaturkirche&#8221; ein, die in Zusammenarbeit mit der Initative &#8220;Geistreich &#8211; Jugend macht Kirche&#8221; ins Leben gerufen wurde. Die R&#228;umlichkeit ist wirklich ein Erlebnis, man f&#252;hlt sich ein wenig wie Jonas im Bauch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_792" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2009/12/IMGP9938.JPG"><img class="size-medium wp-image-792" title="Lutherkirche M&#252;hlheim" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2009/12/IMGP9938-300x178.jpg" alt="Lutherkirche M&#252;hlheim, Foto: Norman Liebold 2009" width="300" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Lutherkirche M&#252;hlheim, Foto: Norman Liebold 2009</p></div>
<p>Gestern Abend las ich das erste Mal in der Lutherkirche M&#252;hlheim und weihte &#8211; das Wort bitte nicht wortw&#246;rtlich verstehen! &#8211; damit die &#8220;Literaturkirche&#8221; ein, die in Zusammenarbeit mit der Initative &#8220;Geistreich &#8211; Jugend macht Kirche&#8221; ins Leben gerufen wurde.</p>
<p>Die R&#228;umlichkeit ist wirklich ein Erlebnis, man f&#252;hlt sich ein wenig wie Jonas im Bauch des Wales und die Akustik ist atemberaubend. Ich fragte mich w&#228;hrend der Lesung, ob in jedem Schriftsteller mit einem gewissen Sendungsbed&#252;rfnis vielleicht ein (kleiner) Prediger steckt, denn zugegebenerma&#223;en war es ein ganz eigenes Gef&#252;hl, vor dem Altar zu sitzen und seine eigene Stimme durch das Kirchenschiff hallen zu h&#246;ren. Auch der Presse schien es sehr zu gefallen, sie blieb, ungew&#246;hnlich f&#252;r die Vertreter der Zunft bis zur Pause und lauschten and&#228;chtig eine dreiviertel Stunde lang, wie Bauer Rowedder sich mit dem Staat anlegt. Besonders freute mich der Zuspruch der j&#252;ngeren J&#252;nger der Gemeinde &#8211; die Jugendlichen hatten sichtlich Spa&#223;, besonders, wie nicht anders denkbar, bei der Szene, wo sich Rowedder ausgiebig auf dem Heldendenkmal vom Wachtberg erleichtert. Den Prediger haben wir nach der Pause allerdings beiseite getan und sind auf die Empore umgezogen, wo urgem&#252;tliche rote Sofas eine wirklich beeindruckende Kuschelecke von bestimmt 8 Metern und 5 Metern Breite L&#228;nge bilden. Eine &#252;berraus gem&#252;tliche Lesung und ein gelungener Einstieg f&#252;r die neue B&#252;hne in K&#246;ln &#8211; das n&#228;chste Mal darf man die einmalige Atmosph&#228;re am 28.03. geniessen, dann mit einer ganz vorgelesenen Geschichte &#8211; dem Kulturgeist -und mit sehr interessanter Musikuntermalung durch die Band von Maxim Spektor.</p>
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		<item>
		<title>Wartungsmodus oder: die neue &#196;ra</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 13:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[PhiloBlog]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein alter Freund hat mir mal die Geschichte erz&#228;hlt, wie er im Inneren Bewu&#223;tsein, da&#223; sich die Dinge &#228;ndern, im Zug einen alten Mann traf, der ihm wie eine Art &#8211; er benutzte das Wort in der Tat &#8211; Weihnachtsmann erschienen sei und in einem Fort mit strengem Blicke &#8220;Neu! Neu! Neu!&#8221; zu ihm gesagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="tt-facebook-photo tt-facebook-big" href="http://www.facebook.com/photo.php?pid=67225&amp;id=100000446382878" target="_blank"><img class="alignleft" style="border: 0pt none; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Capless F&#252;llfederhalter" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc3/hs037.snc3/12454_102418349783044_100000446382878_67225_3923988_n.jpg" border="0" alt="Der neue F&#252;llfederhalter" width="452" height="299" /></a>Ein alter Freund hat mir mal die Geschichte erz&#228;hlt, wie er im Inneren Bewu&#223;tsein, da&#223; sich die Dinge &#228;ndern, im Zug einen alten Mann traf, der ihm wie eine Art &#8211; er benutzte das Wort in der Tat &#8211; Weihnachtsmann erschienen sei und in einem Fort mit strengem Blicke &#8220;Neu! Neu! Neu!&#8221; zu ihm gesagt h&#228;tte. Etwas, das ihm wie eine Art Wink von oben vorgekommen war. Der Freund streift jetzt durch die Welt und baut &#8211; im &#220;brigen sehr gute! &#8211; Fl&#246;ten aus verschiedenen H&#246;lzern, die er nur mittels zweier von ihm selbst perfektionierter Handbohrer, einigen Schnitzmessern und verschiedenen Schleifutensilien bearbeitet. Und er ist einer der gl&#252;cklichsten Menschen, die ich kenne.<span id="more-788"></span></p>
<p>Der Alte Weise Mann im Zug nach Horn (bei den Externsteinen) stellte sich bei n&#228;herer Recherche als ein Obdachloser heraus, der in der Winterzeit in zumeist alkoholisiertem Zustand den Zug nutzt, um in den Genu&#223; eines warmen Schlafplatzes zu gelangen und daf&#252;r bekannt ist, obskure und kryptische Dinge Reisenden entgegen zu schleudern.</p>
<p>Von dergleichen einschneidenden Erlebnissen kann ich nicht berichten. Letztlich stelle ich fest, da&#223;, blicke ich zur&#252;ck, sich seit den letzten ein oder zwei Dutzend Jahren im Grunde nicht viel ge&#228;ndert hat. Menge, Umfang, Qualit&#228;t vielleicht, aber die grundlegenden Dinge sind gleich geblieben. Eine Sache, die ich tats&#228;chlich h&#246;chst beruhigend finde, zeigt das doch, da&#223; man auf dem richtigen Weg zu sein scheint.</p>
<p>Dann und wann scheint allerdings eine Zeit zu kommen, in der die alten Dinge irgendwie &#8230; abgenutzt sind. Interessanterweise scheint das ein allgemeines Ph&#228;nomen zu sein, denn pl&#246;tzlic &#8211; gleichsam auf Verabredung &#8211; sind eine ganze Reihe Dinge sich dar&#252;ber einig, da&#223; sie ausgedient haben oder einer Wartung bed&#252;rfen. Und nicht nur physische Dinge wie Ger&#228;te oder solche &#252;beraus unangenehmen Erscheinungen wie eine abrauchende Zylinderkopfdichtung, sondern auch zwischenmenschliche und vor allem geistige Dinge.</p>
<p>Wenn etwas einer Reperatur bedarf, steht man stehts vor der Entscheidung, es wegzuwerfen, neu zu kaufen oder eben die M&#252;he und das Geld zu investieren, es wieder funktionst&#252;chtig zu machen &#8211; eine Entscheidung, die die <em>Wertigkeit </em>der Dinge pl&#246;tzlich in den Vordergrund stellt. So bei einer kaputten Zylinderkopfdichtung die Frage, ob man dem braven Rosinante den Gnadenschuss verpa&#223;t oder ihn f&#252;r eine Woche zu einem guten Tierarzt bringt, auf da&#223; er noch ein paar Jahre seinen Don Quichote durch die Mancha tragen kann.</p>
<p>Wunderbarerweise geschehen in diesen Zeitl&#228;uften von Trennung, Reperatur und neuen Wegen auch Dinge ungefragt von au&#223;en, die bestimmte Dinge best&#228;tigen und deutlich unterstreichen. So ein wunderbares Geschenk zu 33igsten, den oben zu sehenden F&#252;llfederhalter, der gewisserma&#223;en den Schlu&#223;strich unter all jene Diskurse setzt, die ich an dieser Stelle &#252;ber das Handschreiben von Geschichten und Romanen ausf&#252;hrte. Im Innehalten und Schauen blickt man zur&#252;ck, blickt man vor und stellt fest, da&#223; man an einem ganz besonderen Punkt steht. Exponiert auf einem Fels, der einen Blick weit in die Landschaft erlaubt. Und der Blick macht einen l&#228;cheln. Denn man ist frei, wie man nie frei gewesen war, selbst im k&#252;nstlerischen hat man, vielleicht zum ersten Male, keine fremd- oder selbstauferlegten Zw&#228;nge und kann mit einem tiefen Atemzug all das von sich abgleiten lassen, das nicht <em>notwendig</em> ist, das man als sinnfreien Ballast mit sich herumgeschleppt hat, und der sich &#252;ber die Zeit ansammelt. Gleichsam, als ob diese Momente, diese Augenblicke des Innehaltens und Orientierens wie Umz&#252;ge in eine neue Stadt sind, vor denen man alles Ger&#252;mpel sichtet und nur die Dinge mitnimmt, die sich bew&#228;hrt haben und die man tats&#228;chlich braucht. Oder, das finde ich auch sehr am&#252;sant, genau das, was das Aktmodell macht und &#252;ber das es philosophiert.</p>
<p>In einem jeden dieser Momente war es oftmals ein neuer F&#252;llfederhalter, der aus eigenem Antrieb oder von au&#223;en den Weg zu mir fand. Der Unterschied zu den &#252;brigen dieser <em>Liebold&#8217;schen H&#228;utungen</em>, wie mein Lieblingslehrer in der Oberstufe diese Anwandlungen nannte, ist das dringende Gef&#252;hl, da&#223; ich ausgewachsen bin und es die letzte der H&#228;utung ist, bevor ich wieder zu schrumpfen anfange &#8230;</p>
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		<title>Neuigkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 20:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Tat war es ein wenig still in den letzten Wochen hier, und das m&#246;chte ich gerne kurz erkl&#228;ren. &#8220;WortAnKlang&#8221; in der Form, wie es viele Besucher in den vergangenen 11 Monaten kennen gelernt und gemocht haben, gibt es nicht mehr. &#196;hnlich wie die Raupe, die sich in den Schmetterling verwandelt, ist das Konzept [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_785" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2009/12/IMGP9933.JPG"><img class="size-medium wp-image-785" title="Andy Muhlack an seiner Maschine" src="http://lieblog.norman-liebold.de/wp-content/uploads/2009/12/IMGP9933-300x207.jpg" alt="Das Tonstudio M-Musik von Andy Muhlack" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Das Tonstudio M-Musik von Andy Muhlack</p></div>
<p>In der Tat war es ein wenig still in den letzten Wochen hier, und das m&#246;chte ich gerne kurz erkl&#228;ren.</p>
<p>&#8220;WortAnKlang&#8221; in der Form, wie es viele Besucher in den vergangenen 11 Monaten kennen gelernt und gemocht haben, gibt es nicht mehr. &#196;hnlich wie die Raupe, die sich in den Schmetterling verwandelt, ist das Konzept in seiner Art gleich geblieben, hat aber an M&#246;glichkeiten und Bandbreite erheblich zugenommen. Das Musik-Literatur-Projekt arbeitet jetzt mit einer ganzen Reihe von Musikern und Bands zusammen, die je nach Projekt einen je eigenen Charakter verk&#246;rpern werden. Ich freue mich, breits Harfenmusik zu M&#228;rchen, eine sehr moderne und trotzdem g&#228;nzlich akustische Band f&#252;r die eher &#8220;strangen&#8221; Stories und den Liedermacher Dennis Lange aus Siegen f&#252;r diverse Projekte 2010 ank&#252;ndigen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Das Bild zeigt Andy Muhlack, Sch&#246;pfer der preisgekr&#246;nten H&#246;rspiele vom Kleinen Eisb&#228;r und der Komponist des Musicals &#8220;Lauras Stern&#8221;, mit dem gemeinsam ich die Ehre habe, in den n&#228;chsten Monaten den &#8220;Gl&#228;sernen Sarg&#8221; zu einem ausgespochen opulenten H&#246;rbuch zu gestalten. Die Aufnahmen haben heute begonnen, und sie machen ausgesprochen viel Freude, auch wenn Andys und mein Blut haupts&#228;chlich aus Kaffee denn aus Blut besteht nach einem Tag im Studio.</p>
<p>Es gibt einige sehr interessante neue B&#252;hnen, die schon um ihrer selbst Willen einen Besuch wert sind, und wo ich hoffe, den ein oder anderen hinlocken zu k&#246;nnen. Zum einen in K&#246;ln, wo ich die Ehre habe, die letzte echte Notkirche zu bespielen, die von ihrer geschichtlich-symbolischen Bedeutung her nicht zu untersch&#228;tzen ist, aber (und ich mu&#223; gestehen, da&#223; mir das mindestens genauso wichtig ist) von ihrem Ambiente her eine wunderbare B&#252;hne darstellt. Ganz ohne Technik aber mit Unmassen an Teelichten und einer phantastischen Akustik weihen wir die Literturkirche in K&#246;ln-M&#252;hlheim am Freitag ein und freuen uns &#252;ber regen Zuspruch &#8211; dieser Raum ist ein Erlebnis, und Bauer Rowedder wird sich darin ganz bestimmt sehr wohl f&#252;hlen. Dann darf ich zu einem Ausflug in eine der wohl sch&#246;nsten St&#228;dte einladen, die ich bisher habe kennenlernen d&#252;rfen, und die, neben einer Menge netten Fachwerkgeschachtels, haupts&#228;chlich aus einem riesigen Schlo&#223; besteht. Ich freue mich, Braunfels in der N&#228;he von Limburg an der Lahn &#8211; eine Stadt, in die ich schon l&#228;nger verliebt bin und von der ich schon unz&#228;hlige Zeichnungen gemacht habe &#8211; jetzt zu meinen Stammauftrittsorten z&#228;hlen zu d&#252;rfen und empfehle die sehr ansprechende Galerie &#8220;Artis Opus&#8221; zu F&#252;&#223;en des Schlosses, wo 2010 viertelj&#228;hrlich ein Treffen der K&#252;nste mit einer Lesung im Zentrum ansteht.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus gibt es f&#252;r die, die &#8211; f&#252;r mich v&#246;llig unverst&#228;ndlich &#8211; weniger gern st&#246;bern, sondern eher konkret-kurze Infos haben, jetzt die eher kommerziell ausgerichtet Seite <a href="http://www.norman-liebold.com" target="_blank">www.norman-liebold.com</a>, w&#228;hrend f&#252;r die st&#246;berverliebten Schn&#252;ffeltiere nach wie vor die <a href="http://www.normanliebold.de" target="_blank">www.normanliebold.de</a> erhalten bleibt. Letztere wird in n&#228;chster Zeit noch st&#246;berfreundlicher, w&#228;hrend Auftritte, B&#252;chershops und aktuellen Dinge sich auf die COM-Adresse konzentrieren werden.</p>
<p>Kurzum &#8211; und ich bitte daf&#252;r um Nachsicht -, es hat sich einiges getan, und insbesondere darf ich verk&#252;nden, da&#223; es bald eine Reihe neuer &#8211; und ich meine wirklich neuer &#8211; Stories zu belauschen gibt.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 277px; width: 1px; height: 1px;">www.normanliebold.de</div>
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		<title>Miniaturisierungen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 12:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Tasche wird wieder kleiner. Da ich leider, wie ich feststellte, nicht ganz ohne Rechner auskomme1, habe ich mir einen kleinen Zweitrechner2 geg&#246;nnt. Und bin hochzufrieden. 10,1 Zoll Bilddiagonale lassen zwar den Gedanken von vornherein sinnfrei erscheinen, alles daran machen zu wollen, aber den Gro&#223;teil der Dinge, die ich unterwegs tue &#8211; vielleicht sogar alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><a href="http://lh3.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/Svqd_5rVkEI/AAAAAAAABdE/WX-lbVW5vzA/s720/IMGP9813.JPG"><img title="Weiblicher Akt" src="http://lh3.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/Svqd_5rVkEI/AAAAAAAABdE/WX-lbVW5vzA/s320/IMGP9813.JPG" alt="Weiblicher Akt, Norman Liebold, Tusche auf Papier (a5), 2009" width="176" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">Weiblicher Akt, Norman Liebold, Tusche auf Papier (a5), 2009</p></div>
<p>Meine Tasche wird wieder kleiner. Da ich leider, wie ich feststellte, nicht ganz ohne Rechner auskomme<sup>1</sup>, habe ich mir einen kleinen Zweitrechner<sup>2</sup> geg&#246;nnt. Und bin hochzufrieden. 10,1 Zoll Bilddiagonale lassen zwar den Gedanken von vornherein sinnfrei erscheinen, alles daran machen zu wollen, aber den Gro&#223;teil der Dinge, die ich unterwegs tue &#8211; vielleicht sogar alles &#8211; und wof&#252;r ich den Rechner brauche, l&#228;&#223;t sich wunderbar erledigen. Die Tastatur hat sich nach 2,3 Stunden eingespielt. Was die <em>kleine gr&#252;ne Tasche</em> tats&#228;chlich wieder umsetzbar macht. Das Unterwegssein als Normalzustand.</p>
<p>Heute morgen zu &#220;bungs- und Recherchezwecken dabei, ein wenig Aktzeichnen zu &#252;ben. <em>Noodlers Polar Brown </em>im F&#252;llfederhalter auf Papier.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 121px"><a href="http://lh6.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SvqeCMDnmKI/AAAAAAAABdI/8OzOsKG1bGc/s800/IMGP9814.JPG"><img src="http://lh6.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SvqeCMDnmKI/AAAAAAAABdI/8OzOsKG1bGc/s200/IMGP9814.JPG" alt="Weiblicher Akt, Tusche auf Papier, Norman Liebold 2009" width="111" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Weiblicher Akt, Tusche auf Papier, Norman Liebold 2009</p></div>
<p>Tats&#228;chlich hat der <a href="http://www.junuskarimow.de" target="_blank">Meister</a> recht, indem er mir empfahl, f&#252;r den Anfang etwas kleiner zu arbeiten und in einer mir vertrauten Technik. Daher Federzeichnungen in meinem Manuscriptbuch. Ich sch&#228;tze den Farbton der <em>Polar Brown</em> mittlerweile ausgesprochen gern.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_771" class="footnote">was als Webdesigner durchaus nachvollziehbar ist, aber zugegebenerma&#223;en ist es leichter, eine digitale Bibliothek mit sich herumzuschleppen als deren Ad&#228;quat in einem Tieflader.</li><li id="footnote_1_771" class="footnote">Das Lenovo Ideapad S10e</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Die andere Seite</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 22:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>

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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich sind die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; von der Perspektive her relativ klar gestrickt, auch wenn ich es nat&#252;rlich in keinster Weise sein lassen kann, mit den Erz&#228;hlperspektiven schelmisches Spiel zu treiben.1 Nichtsdestotrotz ist es nat&#252;rlich &#252;beraus wichtig, auch die andere Perspektive und deren Gef&#252;hlsebenen zu kennen.2 Neben der angenehmen M&#246;glichkeit, gentlemanlike zu sein war es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top">
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><img class=" " title="Weiblicher Akt" src="http://lh4.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SvH8oWRtusI/AAAAAAAABbE/-S5pkmqBKjQ/s320/2009-11-7.JPG" alt="Weiblicher Akt, Graphit auf Papier. Norman Liebold 2009" width="320" height="256" /><p class="wp-caption-text">Weiblicher Akt, Graphit auf Papier. Norman Liebold 2009</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 330px"><img class=" " title="Weiblicher R&#252;ckenakt" src="http://lh4.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SvH8kGqOKZI/AAAAAAAABa8/Mqpis-gP1us/s320/2009-11-04_aktz_lara.JPG" alt="Weiblicher R&#252;ckenakt, Graphit auf Papier, Norman Liebold, 2009" width="320" height="203" /><p class="wp-caption-text">Weiblicher R&#252;ckenakt, Graphit auf Papier, Norman Liebold, 2009</p></div>
<p><div class="wp-caption alignnone" style="width: 330px"><img class=" " title="Weiblicher Akt" src="http://lh6.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SvH8mmZmG8I/AAAAAAAABbA/F_cghVq7Av0/s320/2009-11-5.JPG" alt="Weiblicher liegender Akt. Graphit auf Papier, Norman Liebold, 2009" width="320" height="168" /><p class="wp-caption-text">Weiblicher liegender Akt. Graphit auf Papier, Norman Liebold, 2009</p></div></td>
<td valign="top">Nat&#252;rlich sind die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; von der Perspektive her relativ klar gestrickt, auch wenn ich es nat&#252;rlich in keinster Weise sein lassen kann, mit den Erz&#228;hlperspektiven schelmisches Spiel zu treiben.<sup>1</sup> Nichtsdestotrotz ist es nat&#252;rlich &#252;beraus wichtig, auch die andere Perspektive und deren Gef&#252;hlsebenen zu kennen.<sup>2</sup> Neben der angenehmen M&#246;glichkeit, <em>gentlemanlike </em>zu sein war es eben die Notwendigkeit, erw&#228;hnte <em>andere Seite</em> einzunehmen, die mich heute einen Schritt machen lie&#223;en, den ich schon einige Monate vor mich her schiebe. Trotzdem ich gerne die Feder schwinge und neben Schriftz&#252;gen auch Bilder hinwerfe,<sup>3</sup> bin ich mir doch erheblicher M&#228;ngel in einigen Bereichen bewu&#223;t. Insbesondere der Bereiche, die mit der Recherche in Bezug auf die <em>andere Seite</em> zusammenfallen. N&#228;mlich beim von der Natur abkonterfeien lebendiger Menschen. Nun erfreue ich mich der Freundschaft eines begnadeten K&#252;nstlers und sehr f&#228;higen Lehrers, der gerade auf diesem Gebiet ein Meister ist. Nicht zuletzt aus Dankbarkeit f&#252;r die <a href="http://www.junuskarimow.de/" target="_blank">Webseite</a>, die ich Junus erstellte, erbot er sich an, mir die Ehre seines Unterrichts zuteil werden zu lassen. Wor&#252;ber und worauf ich mich verst&#228;ndlicherweise sehr freute, mich aber scheute, zu <em>beginnen. </em>So wenig, wie man sich als Aktmodell verstecken kann, so wenig kann man sich als Zeichner beim Zeichnen vom Modell verstecken, weil all die kleinen Tricks, die perfekte, konstruierte Menschen auf dem Papier entstehen lassen, einfach nicht anwendbar sind und sich das tats&#228;chliche Zeichentalent sehr deutlich zeigt (und dessen Mangelhaftigkeit man sich doch stets sehr bewu&#223;t ist). So war es ein Zusammenkommen von verschiedenen Umst&#228;nden, die schlie&#223;lich den Entschlu&#223; des Beginnens herbei f&#252;hrten. Was die Story auf den n&#228;chsten Level hebt und mich zum <a href="http://www.junuskarimow.de">Karimow</a>-Sch&#252;ler macht. Im &#220;brigen eine &#252;beraus erstaunliche Erfahrung &#8211; ich habe wohl heute mehr &#252;ber die Darstellung des Menschen gelernt als in den ganzen letzten Jahren.<sup>4</sup></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_763" class="footnote">Man denke dabei an ein Spiegelkabinett.</li><li id="footnote_1_763" class="footnote">Der in den Augen mancher unter Umst&#228;nden berechtigte Zweifel daran, ob eine kleine Novelle des Aufwandes in solchem Umfange bed&#252;rfe, scheitert nicht nur daran, da&#223; diese Novelle eine ganz besondere ist und ich ohnehin recherchetechnisch  zum sehr altmodischen Schlage geh&#246;re, sondern auch daran, da&#223; es auch andere Gr&#252;nde hat, mich in diese Perspektive zu begeben.</li><li id="footnote_2_763" class="footnote">Eine Galerie der Illustrationen und Arbeiten gibt es <a href="http://graphik.norman-liebold.de/">hier &gt;&gt;&gt;</a></li><li id="footnote_3_763" class="footnote">Was nat&#252;rlich nicht bedeutet, da&#223; die gezeigten Zeichnungen irgendeinen Anspruch haben, sie sind meine ersten nach Modell gearbeiteten Darstellungen und nat&#252;rlichen zwangsl&#228;ufig schnelle Skizzen von 10, 15 Minuten.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Weltgrenzen</title>
		<link>http://lieblog.norman-liebold.de/2009/10/weltgrenzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 11:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>

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		<description><![CDATA[Norman Liebold. Arbeit an &#8216;Ansichten eines Aktmodells&#8217;, 26.10.2009. Eine Kunst, die in keinste Weise zu untersch&#228;tzen ist, ist die des Welteingrenzens. Ich denke, eines der vordringlichsten Probleme unserer Zivilisation ist die der Verzettelung, der Ablenkung durch ein v&#246;lliges &#220;berangebot an &#252;berfl&#252;ssigen Informationen und des Mangels an dem, was man lapidar &#8220;Langeweile&#8221; nennen k&#246;nnte, obwohl dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SuWBu1i1qtI/AAAAAAAAEkA/TLsfqi9Wuno/IMGP9710.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_154" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SuWBu1i1qtI/AAAAAAAAEkA/TLsfqi9Wuno/IMGP9710.JPG?imgmax=320" alt="Norman Liebold. Arbeit an 'Ansichten eines Aktmodells', 26.10.2009." width="320" height="232" id="shashin_thumb_image_154" title="Norman Liebold. Arbeit an 'Ansichten eines Aktmodells', 26.10.2009." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebold. Arbeit an &#8216;Ansichten eines Aktmodells&#8217;, 26.10.2009.</div>
</div>
<p>Eine Kunst, die in keinste Weise zu untersch&#228;tzen ist, ist die des Welteingrenzens. Ich denke, eines der vordringlichsten Probleme unserer Zivilisation ist die der Verzettelung, der Ablenkung durch ein v&#246;lliges &#220;berangebot an &#252;berfl&#252;ssigen Informationen und des Mangels an dem, was man lapidar &#8220;Langeweile&#8221; nennen k&#246;nnte, obwohl dieser Begriff hochgradig vorbelastet ist. Der Mensch hat offenbar eine Neigung, Dingen ausweichen zu wollen, die den Eindruck von m&#246;glicher Anstrengung, Schwierigkeit oder auch nur nach sich ziehender Ver&#228;nderung haben. Sofern er die M&#246;glichkeit hat, sich von diesen Dingen ab und Dingen zu zu wenden, die diese (und insbesondere die letztgenannte) Implikationen nicht aufweisen, tut er das. B&#246;se Zungen k&#246;nnten das &#8220;Weltflucht&#8221; nennen, sofern es sich um Ph&#228;nomene handelt wie <em>Fantasy</em><sup>1</sup> oder Computerspiele. Aber im Grunde z&#228;hle ich mithin den Nachrichtenwahn ebenso dazu wie den <em><a href="/2007/06/wieder-den-wahn-der-erreichbarkeit/">Wahn der Erreichbarkeit</a>. </em></p>
<p>Am&#252;santerweise verschmelzen gerade die Ansichten meines Aktmodells mit meiner eigenen Realit&#228;t, und noch am&#252;santerer Weise mit dem Effekt jenes Begreifens, das ich mit sp&#228;terhin f&#252;r meine Leser und H&#246;rer w&#252;nsche.</p>
<p>Es ist ein Kampf, ein Krampf nicht weniger, die Augen fest zu schlie&#223;en, und die Kleider und Meinungen von sich gleiten zu lassen. Man wei&#223;, man hat sich tausendmal theoretisch davon &#252;berzeugt, da&#223; man dann nicht aufh&#246;rt zu existieren oder nur ein seltsam bleichlicher Wurm da steht, der weder sprechen, noch lieben kann ohne seine Zwiebelh&#252;llen &#8211; von all den vergessenen Pflichten zu schweigen und der Gefahr, ein Widerling zu sein. Die Furcht selbst bleibt bis zu dem Augenblick, wo die Zwiebelh&#252;llen fallen und man sich ausrollt, entfaltet und ein wenig verdutzt feststellt, da&#223; man fliegen kann mit den noch ein wenig zerknitterten Fl&#252;geln, die die ganze Zeit sehr eingeklemmt gewesen waren. Ob an dieser Stelle vor dem &#8220;fliegen&#8221; ein &#8220;wieder&#8221; einsetzen kann, ist eine andere Frage. Der Reanalogisierung folgt, so k&#246;nnte man sagen, eine versch&#228;rfte Form des Abwerfens von Ballast &#8211; respective H&#252;llen. Kurios die im Grunde schon bewu&#223;te, nichtsdestotrotz im Tun aber zum Staunen bringende Tatsache, da&#223; in der Tat nicht nur ein Teil, sondern wirklich der mit Abstand gr&#246;&#223;te Teil g&#228;nzlich &#252;berfl&#252;ssiger Kram ist. Ich denke, mein Aktmodell und ich werden die n&#228;chsten ein, zwei Wochen ein und denselben Weg gehen. Was, da, wie die Leser sicher ahnen, die beiden sich sowieso ausgesprochen gut kennen, um euphemistisch zu formulieren, auch nicht so schwierig sein d&#252;rfte.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_717" class="footnote">Ich meine hier jene Form von <em>Fantasy</em>, die jene ewiggleiche Heldenstory in m&#246;glichst vielen B&#228;nden mit m&#246;glichst vielen albernen Klischees widerk&#228;uen. Es gibt eine geringe Anzahl von Geschichten, die augenscheinlich <em>Fantasy</em> genannt werden k&#246;nnten, im Endeffekt aber eher den Namen <em>Kunstm&#228;rchen </em>verdienen, da sie zwar im Mythologischen bewegen, aber weder weltfluchanbietend ausufern noch immergleiches widerk&#228;uen, sondern vielmehr metaphorisch Wichtiges zum Ausdruck bringen. Das gilt nebenbei auch f&#252;r die Art von <em>Fantasy, </em>die sich den Anschein von Realit&#228;t geben m&#246;chte und von Illuminaten, alten Prophezeiungen und letzten Offenbarungen faseln und einer vom anderen abschreiben.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Aus der Welt (3)</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 11:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold. Die B&#246;sen sind besiegt, alles ist ein wenig entspannter, und statt des dreimaligen Umziehens innert einer Stunde wird sich ausgeruht. Das Wetter meinte es gut mit uns, der Sturm und der Regen kamen sp&#228;ter, wo dann auch Feuer in der H&#252;tte war und Gl&#252;hwein, nicht zu vergessen&#8230; noch einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnjoVc26I/AAAAAAAAKMk/Zv6hhE_iGn8/IMGP9513.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_216" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnjoVc26I/AAAAAAAAKMk/Zv6hhE_iGn8/IMGP9513.JPG?imgmax=320" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="320" height="214" id="shashin_thumb_image_216" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<p>Die B&#246;sen sind besiegt, alles ist ein wenig entspannter, und statt des dreimaligen Umziehens innert einer Stunde wird sich ausgeruht. Das Wetter meinte es gut mit uns, der Sturm und der Regen kamen sp&#228;ter, wo dann auch Feuer in der H&#252;tte war und Gl&#252;hwein, nicht zu vergessen&#8230; noch einige Eindr&#252;cke vom Herbstferienspiel des Waldritter e.V. zu Siegen.<br />
<br clear="all"></p>
<table class="shashin_thumbs_table">
<caption><span class="shashin_caption_title">waldritter_2009-10-16</span></caption>
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<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Stefan.</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnl1NX5kI/AAAAAAAAKM4/e5sB3cJ4GIk/IMGP9075.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_236" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnl1NX5kI/AAAAAAAAKM4/e5sB3cJ4GIk/IMGP9075.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_236" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnmsQ1ycI/AAAAAAAAKM8/DVTDKK18dE0/IMGP9096.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_237" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnmsQ1ycI/AAAAAAAAKM8/DVTDKK18dE0/IMGP9096.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_237" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnnbS7j1I/AAAAAAAAKNE/AR_DCOqqIP4/IMGP9098.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_238" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnnbS7j1I/AAAAAAAAKNE/AR_DCOqqIP4/IMGP9098.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_238" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnnwlTyCI/AAAAAAAAKNI/O1kqK3tp3is/IMGP9104.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_239" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnnwlTyCI/AAAAAAAAKNI/O1kqK3tp3is/IMGP9104.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_239" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmno9631pI/AAAAAAAAKNM/ha79TMM3ibk/IMGP9110.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_240" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmno9631pI/AAAAAAAAKNM/ha79TMM3ibk/IMGP9110.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_240" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnpbRkXdI/AAAAAAAAKNQ/xoIBHJXtgVY/IMGP9111.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_241" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnpbRkXdI/AAAAAAAAKNQ/xoIBHJXtgVY/IMGP9111.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_241" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnqD1dtjI/AAAAAAAAKNU/EYoFfGJDfro/IMGP9120.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_242" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnqD1dtjI/AAAAAAAAKNU/EYoFfGJDfro/IMGP9120.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_242" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnqmY07hI/AAAAAAAAKNY/jitPnYEMHNU/IMGP9127.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_243" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnqmY07hI/AAAAAAAAKNY/jitPnYEMHNU/IMGP9127.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_243" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnrEbaapI/AAAAAAAAKNc/c9JXmg6icds/IMGP9129.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_244" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnrEbaapI/AAAAAAAAKNc/c9JXmg6icds/IMGP9129.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_244" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnrxDzr3I/AAAAAAAAKNg/Y4oVy9SmEuo/IMGP9145.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_245" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnrxDzr3I/AAAAAAAAKNg/Y4oVy9SmEuo/IMGP9145.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_245" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnsd9ElYI/AAAAAAAAKNk/ShBNCZ7r2tM/IMGP9151.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_246" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnsd9ElYI/AAAAAAAAKNk/ShBNCZ7r2tM/IMGP9151.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_246" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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</tr>
<tr>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmns3zlbaI/AAAAAAAAKNo/K5kuIjh5DOw/IMGP9152.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_247" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmns3zlbaI/AAAAAAAAKNo/K5kuIjh5DOw/IMGP9152.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_247" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmntROPG7I/AAAAAAAAKNs/TDR5V3_ikfQ/IMGP9154.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_248" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmntROPG7I/AAAAAAAAKNs/TDR5V3_ikfQ/IMGP9154.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_248" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnt4OBJVI/AAAAAAAAKNw/qlWCu7uzRdg/IMGP9156.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_249" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnt4OBJVI/AAAAAAAAKNw/qlWCu7uzRdg/IMGP9156.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_249" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnufiib4I/AAAAAAAAKN0/X3baaXhNHvE/IMGP9160.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_250" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnufiib4I/AAAAAAAAKN0/X3baaXhNHvE/IMGP9160.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_250" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnuq7zFqI/AAAAAAAAKN4/SELW4RdMiPo/IMGP9163.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_251" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnuq7zFqI/AAAAAAAAKN4/SELW4RdMiPo/IMGP9163.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_251" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnvuPBOPI/AAAAAAAAKN8/EW4roULLqQU/IMGP9164.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_252" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnvuPBOPI/AAAAAAAAKN8/EW4roULLqQU/IMGP9164.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_252" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnv9W1yUI/AAAAAAAAKOA/-MtVWwT3aF0/IMGP9176.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_253" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnv9W1yUI/AAAAAAAAKOA/-MtVWwT3aF0/IMGP9176.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_253" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnwV-fsbI/AAAAAAAAKOE/kszZ5Ohr2uE/IMGP9183.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_254" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnwV-fsbI/AAAAAAAAKOE/kszZ5Ohr2uE/IMGP9183.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_254" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnw6B5PXI/AAAAAAAAKOI/lXSk2giYLRo/IMGP9207.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_255" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnw6B5PXI/AAAAAAAAKOI/lXSk2giYLRo/IMGP9207.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_255" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnxUEezCI/AAAAAAAAKOM/nVKawEseNq8/IMGP9250.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_256" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnxUEezCI/AAAAAAAAKOM/nVKawEseNq8/IMGP9250.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_256" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnx4Wv9YI/AAAAAAAAKOQ/SgMIUeLUhms/IMGP9266.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_257" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmnx4Wv9YI/AAAAAAAAKOQ/SgMIUeLUhms/IMGP9266.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_257" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnyhDizzI/AAAAAAAAKOU/pmNvatXHyog/IMGP9277.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_258" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StmnyhDizzI/AAAAAAAAKOU/pmNvatXHyog/IMGP9277.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_258" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<td>
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<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn0WRO-0I/AAAAAAAAKOg/ojfQiJ9HbAM/IMGP9307.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_261" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn0WRO-0I/AAAAAAAAKOg/ojfQiJ9HbAM/IMGP9307.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_261" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn0unMySI/AAAAAAAAKOk/VFnLeq2rnIs/IMGP9349.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_262" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn0unMySI/AAAAAAAAKOk/VFnLeq2rnIs/IMGP9349.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_262" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn1Fq7MUI/AAAAAAAAKOo/ezczb7rxr_k/IMGP9581.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_263" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn1Fq7MUI/AAAAAAAAKOo/ezczb7rxr_k/IMGP9581.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_263" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn1mpb_II/AAAAAAAAKOs/aFaVnC9otn8/IMGP9582.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_264" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn1mpb_II/AAAAAAAAKOs/aFaVnC9otn8/IMGP9582.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_264" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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</tr>
<tr>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn1zTSumI/AAAAAAAAKOw/TRHgIjSxNI8/IMGP9583.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_265" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn1zTSumI/AAAAAAAAKOw/TRHgIjSxNI8/IMGP9583.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_265" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold.</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn2UjvH4I/AAAAAAAAKO0/i2nJF104hAo/IMGP9584.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_266" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn2UjvH4I/AAAAAAAAKO0/i2nJF104hAo/IMGP9584.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_266" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn2_jE4ZI/AAAAAAAAKO4/7kElSTNBHfI/IMGP9586.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_267" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn2_jE4ZI/AAAAAAAAKO4/7kElSTNBHfI/IMGP9586.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_267" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn3THnVCI/AAAAAAAAKO8/cPPRkwGjtm8/IMGP9588.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_268" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn3THnVCI/AAAAAAAAKO8/cPPRkwGjtm8/IMGP9588.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_268" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn3pfuYaI/AAAAAAAAKPA/BFzBy_ulrOQ/IMGP9589.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_269" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn3pfuYaI/AAAAAAAAKPA/BFzBy_ulrOQ/IMGP9589.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_269" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn4HnQlxI/AAAAAAAAKPE/ZkG3-oWoQMA/IMGP9590.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_270" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn4HnQlxI/AAAAAAAAKPE/ZkG3-oWoQMA/IMGP9590.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_270" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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<tr>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn4iRA2UI/AAAAAAAAKPI/oKAAGFWgLLw/IMGP9602.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_271" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn4iRA2UI/AAAAAAAAKPI/oKAAGFWgLLw/IMGP9602.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_271" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn5RtjegI/AAAAAAAAKPM/thxOFB6Fj28/IMGP9620.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_272" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn5RtjegI/AAAAAAAAKPM/thxOFB6Fj28/IMGP9620.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_272" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn6IPpiUI/AAAAAAAAKPQ/X_VDBxpLKIc/IMGP9655.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_273" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn6IPpiUI/AAAAAAAAKPQ/X_VDBxpLKIc/IMGP9655.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_273" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn6Um3ZwI/AAAAAAAAKPU/lhUGdyI18G4/IMGP9682.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_274" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group16' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/Stmn6Um3ZwI/AAAAAAAAKPU/lhUGdyI18G4/IMGP9682.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_274" title="Waldritter-Herbstferienwoche vom 12.-16.10.2009. Photo: Norman Liebold." /></a>
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		<title>Aus der Welt (2)</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 21:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold Es gibt nat&#252;rlich nicht nur die &#8220;Grossen&#8221;, sondern, wie hier zu sehen auch die Kleinen Waldritter. Da ist nat&#252;rlich alles recht harmlos. Pixies, nette Trolle und R&#228;tselb&#228;ume mit gefangene Waldw&#228;chtern, die nicht eher freikommen als da&#223; alle R&#228;tsel gel&#246;st sind. Der Vampir-Graf, der sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB7RmryGI/AAAAAAAAKIQ/vinY0nPAJYQ/IMGP9048.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_307" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB7RmryGI/AAAAAAAAKIQ/vinY0nPAJYQ/IMGP9048.JPG?imgmax=320" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="320" height="217" id="shashin_thumb_image_307" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
</div>
<p>Es gibt nat&#252;rlich nicht nur die &#8220;Grossen&#8221;, sondern, wie hier zu sehen auch die Kleinen Waldritter. Da ist nat&#252;rlich alles recht harmlos. Pixies, nette Trolle und R&#228;tselb&#228;ume mit gefangene Waldw&#228;chtern, die nicht eher freikommen als da&#223; alle R&#228;tsel gel&#246;st sind. Der Vampir-Graf, der sehr unfl&#228;tigen best&#228;ndig fluchenden Troll (der wirklich Spa&#223; macht!) der &#196;lteren, die untoten Schl&#228;chter mit Skelett-Masken, sind da schon ein anderes Kaliber (zumal das lediglich die Liste meiner Charaktere bei den &#196;lteren heute war). Immerhin, hier einige Einblicke in das Spiel der Kleinen.</p>
<p><br clear="all"></p>
<table class="shashin_thumbs_table">
<caption><span class="shashin_caption_title">waldritter_2009-10-14</span></caption>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZBylqFkhI/AAAAAAAAKHE/eCPGVI_n-rE/IMGP8864.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_308" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZBylqFkhI/AAAAAAAAKHE/eCPGVI_n-rE/IMGP8864.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_308" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZBzOB6niI/AAAAAAAAKHI/2WJvsPGKxJA/IMGP8867.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_309" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZBzOB6niI/AAAAAAAAKHI/2WJvsPGKxJA/IMGP8867.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Dennis als Gnom. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_309" title="Dennis als Gnom. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Dennis als Gnom. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZBzlsxxGI/AAAAAAAAKHM/NYSTM2Q5hxo/IMGP8879.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_310" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZBzlsxxGI/AAAAAAAAKHM/NYSTM2Q5hxo/IMGP8879.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_310" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZBz-sd01I/AAAAAAAAKHQ/z6jR2YKSmRc/IMGP8881.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_311" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZBz-sd01I/AAAAAAAAKHQ/z6jR2YKSmRc/IMGP8881.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_311" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB0Y0w2EI/AAAAAAAAKHU/YUnTt6kdZQU/IMGP8882.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_312" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB0Y0w2EI/AAAAAAAAKHU/YUnTt6kdZQU/IMGP8882.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Bine. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_312" title="Bine. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Bine. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB0_3oOsI/AAAAAAAAKHY/_Kgnq-BarDQ/IMGP8883.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_313" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB0_3oOsI/AAAAAAAAKHY/_Kgnq-BarDQ/IMGP8883.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Rik als Troll. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_313" title="Rik als Troll. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Rik als Troll. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
</div>
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</tr>
<tr>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB1feQRKI/AAAAAAAAKHc/uh6ssjE07Dg/IMGP8931.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_314" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB1feQRKI/AAAAAAAAKHc/uh6ssjE07Dg/IMGP8931.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Die Pixies sind sauer, dass man ihren Schnuck gestohlen hat. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_314" title="Die Pixies sind sauer, dass man ihren Schnuck gestohlen hat. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Die Pixies sind sauer, dass man ihren Schnuck gestohlen hat. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB1-pTTsI/AAAAAAAAKHg/QvlHoih8Ct4/IMGP8958.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_315" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB1-pTTsI/AAAAAAAAKHg/QvlHoih8Ct4/IMGP8958.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Dennis als Wegew&#228;chter. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_315" title="Dennis als Wegew&#228;chter. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Dennis als Wegew&#228;chter. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB2JibJwI/AAAAAAAAKHk/m3RXtuBIZPA/IMGP8962.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_316" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB2JibJwI/AAAAAAAAKHk/m3RXtuBIZPA/IMGP8962.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_316" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB2tAFvVI/AAAAAAAAKHo/5Wu6dPBgf2I/IMGP8981.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_317" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB2tAFvVI/AAAAAAAAKHo/5Wu6dPBgf2I/IMGP8981.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Kampfprobe mit dem Wegew&#228;chter. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_317" title="Kampfprobe mit dem Wegew&#228;chter. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Kampfprobe mit dem Wegew&#228;chter. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB3WVNP8I/AAAAAAAAKHs/zLQtt4qoYw0/IMGP8993.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_318" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB3WVNP8I/AAAAAAAAKHs/zLQtt4qoYw0/IMGP8993.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_318" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB3kZnC0I/AAAAAAAAKH0/crnMRjSLWnI/IMGP9003.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_319" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB3kZnC0I/AAAAAAAAKH0/crnMRjSLWnI/IMGP9003.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_319" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB4JkTPYI/AAAAAAAAKH4/VIH4qOUzQz0/IMGP9010.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_320" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB4JkTPYI/AAAAAAAAKH4/VIH4qOUzQz0/IMGP9010.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Der Wegew&#228;chter. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_320" title="Der Wegew&#228;chter. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Der Wegew&#228;chter. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB4tG5u4I/AAAAAAAAKH8/Bht6Nzf8q68/IMGP9013.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_321" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB4tG5u4I/AAAAAAAAKH8/Bht6Nzf8q68/IMGP9013.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Die Fee. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_321" title="Die Fee. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Die Fee. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB42C7D4I/AAAAAAAAKIA/PrZRDuNy7yo/IMGP9024.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_322" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB42C7D4I/AAAAAAAAKIA/PrZRDuNy7yo/IMGP9024.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_322" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB5U8WtwI/AAAAAAAAKIE/Te6mUK0GfvY/IMGP9026.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_323" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB5U8WtwI/AAAAAAAAKIE/Te6mUK0GfvY/IMGP9026.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Bine mit ihrem Blag. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_323" title="Bine mit ihrem Blag. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Bine mit ihrem Blag. Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB57bzhZI/AAAAAAAAKII/gaOKxMrW0EA/IMGP9030.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_324" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB57bzhZI/AAAAAAAAKII/gaOKxMrW0EA/IMGP9030.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_324" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB6gxEz-I/AAAAAAAAKIM/kqmUdZmz_g8/IMGP9045.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_325" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB6gxEz-I/AAAAAAAAKIM/kqmUdZmz_g8/IMGP9045.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_325" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
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<tr>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB9CxhjzI/AAAAAAAAKIc/LSmPhgElFyY/IMGP9059.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_329" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB9CxhjzI/AAAAAAAAKIc/LSmPhgElFyY/IMGP9059.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_329" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB9g2QkzI/AAAAAAAAKIg/SKTbbPjA59o/IMGP9061.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_330" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB9g2QkzI/AAAAAAAAKIg/SKTbbPjA59o/IMGP9061.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_330" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB-PO8akI/AAAAAAAAKIk/c8mMy5CfX2g/IMGP9064.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_331" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group18' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StZB-PO8akI/AAAAAAAAKIk/c8mMy5CfX2g/IMGP9064.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_331" title="Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Ferien-Projekt des Waldritter e.V. 12.-16.10.2009. Wolfsritter (6-10 Jahr) Photo: Norman Liebold</div>
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</table>
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</script></p>
<p>W&#228;hrend ich meine Kinder<sup>1</sup> mal als untoter Schl&#228;chter in Angst und Schrecken versetze, sie als Vampirgraf kichernd verh&#246;hne<sup>2</sup>, als Meister der J&#228;ger in Fallenstellen und Kr&#228;uterkunde und Anschleichen und F&#228;hrtenlesen unterrichte, um sie als fluchender, mi&#223;launiger Troll zum Lachen zu bringen, damit sie Necros irgendwann besiegen, k&#228;mpft ein anderes Wesen in einer anderen Welt gegen einen nicht minder schr&#246;&#246;cklichen Feind, den Schmacht. Achter Tag. Wer einmal mit dem Rauchen aufgeh&#246;rt hat, wei&#223;, was das bedeutet.<sup>3</sup> Die n&#228;chsten Tage werden die schlimmsten (oder, wenn man die Herausforderung liebt, zu den Besten).</p>
<p>Es ist schon erstaunlich, da&#223; immer wieder dieselben Thematiken hochkommen. Ich pers&#246;nlich<sup>4</sup> habe die Theorie, da&#223; es im Hirn bestimmte Feedbackschlaufen gibt. Das Verlangen, die Gewohnheit weiterf&#252;hren zu wollen. Denn die Sucht ist nicht weiter wild, es ist die jahrelange, feste Gewohnheit. Die vielen kleinen Rituale, die Belohnungs-Zigarettchen, die Warte-Zigarettchen, die Feierabend-Zigarettchen, die Jetztkleinesp&#228;uschenzigaretten, die Nervosit&#228;tsreduzierungszigarettchen &#8230;</p>
<p>Es ist also unser Gewohnheitstier, das uns beim Aufh&#246;ren mit diesen g&#228;nzlich absurden Argumenten qu&#228;lt. Das man dies und jenes nicht mehr genie&#223;en kann, da&#223; man fett wird<sup>5</sup>, das etwas im Leben fehlt, das der morgendliche Kaffee nicht mehr schmeckt, man abends auf einer Party nicht mehr richtig Spa&#223; hat &#8230; das ist das Gewohnheitstier, denke ich&#8230;</p>
<blockquote><p>Mir f&#228;llt dazu etwas ein, das ich im &#8220;<a href="http://literatur.norman-liebold.de/2006/02/14/dramen-7-totentanz/">Totentanz</a>&#8221; als &#8220;Zigarettenl&#228;ngenpause&#8221; im Jahre 2000 schrieb:<br />
<span id="more-696"></span><br />
<strong>ZIGARETTENL&#196;NGENPAUSE</strong><br />
Ich habe mich, so will es scheinen, gesch&#228;tztes Publikum, ein wenig erhitzt im Vortrage, und das bitt ich mir nachzusehn. Auch Du, Mensch auf dem H&#246;ckerchen, magst mir verzeihn, wenn meine Worte undGesten Dir Angst machten.<br />
Allein, trotzdem ich m&#252;de worden bin, mir alles dreht, mir alles gleich zu werden droht, ich bin noch nicht zu Ende: Das Wichtigste hab ich noch zu sagen.<br />
Und um mich ein wenig zu erholen, will ich ein Zigarettchen rauchen, ich bin gewi&#223;, Ihr habt nicht viel dagegen, denn wie ich einst einmal las auf einem Herrenklosett irgendwo an die Wand geschmiert: „Selig der, der zu ertragen gelernt, was er nicht &#228;ndern kann!“<br />
Und da Ihr W&#252;rmer weder raus kommt noch hier auf die B&#252;hne rauf, ohne das meine W&#228;chter, die Geister aus dem Totenreich, Euch wieder hinunterwerfen, bleibt Euch keine andre Wahl.<br />
Eine Zigarette ist doch was Sch&#246;nes, findet Ihr nicht, geehrtes Publikum?<br />
M&#246;chte einer eine haben? Keine Angst, ich bei&#223;e nicht, bin ja fast tot. Feuer? Hier, bitte, gern geschehn, gern brenn ich an Euren Sargnagel, tut Euch keinen Zwang an, raucht, ich hab nichts dagegen.<br />
Zigretten sind ein wunderbares Zeug und itzo bin ich nett, au&#223;er Dienst, k&#246;nnt man sagen, mach&#8217;ne Pause in meinem Totentanz.<br />
Zigaretten, wohl, es ist int&#8217;ressant, wie man sich Gift in die Lungen pumpt, wie&#8217;s vom Blut aufgenommen bis ins Hirn hinaufsteigt und in die Muskel &#8211; sp&#252;rt Ihr die L&#228;hmung, wenn die Molek&#252;le des Nikotins sich in Eure Synapsen eingelagert haben? Ein Feuerwerk! Angenehmer Nervenkitzel, und vor allem: Man hat etwas zu tun, kann spielen und vertreibt die Langeweile ebenso geschickt wie Aufregung, ja selbst Verlegenheit wird abgelenkt, und geschickt verborgen hinter blauem Dunst.<br />
Kontaktschwierigkeiten? &#8211; Kein Problem: „Willst Du&#8217;ne Kippe, Feuer?“ Selbst das Zwischenmenschliche wird bereichert durch solchen Glimmstengel, gewi&#223;!<br />
Allein was man mit Gesten, glutbepunktet effektvoll in der D&#228;mmerung, rauchschwadendramatisiert, so alles neue machen kann! Symbolismen, versteckte Signale, die Art, dies Ding zu halten, zu bewegen, den Rauch hastig einziehend oder gelassen durch die N&#252;stern qualmen, als w&#228;r man ein Lindwurm, oder so. Dem anderen den Rauch ins Angesicht zu blasen lenkt gewi&#223; die Aufmerksamkeit auf sich. Mir wurde mal gesagt, tut man&#8217;s, sagt man damit: „Ich h&#228;tt&#8217;s gern, schliefest Du bei mir.“<br />
D&#252;steren Augs durch Dampfschwaden geheimnisvoll her&#252;berstarren, &#252;berall sein k&#246;nnen mit dem Gef&#252;hl: „Recht so, ich bin hier, denn ich hab ja was zu tun!“<br />
Traurig ist es doch, gebt es zu, wenn zwei Menschen sich trostlos gegen&#252;berhocken, nichts gemeinsam haben, einander fremd mit scheuen Blicken vor sich nieder stiern. Wie k&#246;stlich dagegen: Mit solch allerlei Methoden Vertraulichkeiten ungezwungen tauschen! Kleine Geschenke anzubieten, sei&#8217;s Tabak, sei&#8217;s der z&#252;ndend Funke, und schon allein dadurch, da&#223; man was gemeinsam hat, gemeinsam tut, ist man sich doch schon viel n&#228;her!<br />
Und ungezwungen, weil nicht verf&#228;nglich, kann man allein mit jemand sein, der&#8217;s auch sich w&#252;nscht, schon reicht die Frage: „Woll&#8217;n wir eine rauchen geh&#8217;n, im Park, da ist es sch&#246;n?“ N&#228;he ist schnell aufgebaut, denn Vorwand ist selbst dem Sch&#252;chternen, des Windes wegen zart die Hand zu fassen, die die Flamme Dir entgegenstreckt&#8230; man kann sich auch vorbeugen, da&#223; man&#8217;s Gesicht ganz nah hat dem anderen, ein Blick aus solcher N&#228;h, mit kleinen Ber&#252;hrungen am Rand, ohne DIES hier kaum m&#246;glich!<br />
Nur Verlegenheiten, die den ersten kleinen Schritt nicht tun, drum auch den n&#228;chsten nicht, ich schw&#246;r&#8217;s: Neun Zehntel meiner Liebsten waren Raucher, wie auch sonst?<br />
Leider Gottes ist zu schnell sie aufgebraucht, wie man sieht, die Zigarettenl&#228;nge. Ein kurzes Zeitma&#223;, doch gut gelegen zwischen nicht zu lang f&#252;r grad mal eben und nicht zu kurz um dr&#252;berwegzukommen, was man „Anstandsfloskeln“ nennt. Ein Hoch so auf den Glimmstengel &#8211; vivat! &#8211; und ausgedr&#252;ckt.</p></blockquote>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_696" class="footnote">Be&#228;ngstigend &#8230; die latente Vorfreude, irgendwann eigene Kinder durch die W&#228;lder zu scheuchen und ihnen beizubringen, womit einst mein Vater mich begeisterte, nimmt bei Waldritter-Wochen zuweilen be&#228;ngstigende Wunschformen an. Wahrscheinlich die biologische Uhr.</li><li id="footnote_1_696" class="footnote">wer will den schlie&#223;lich ein St&#252;ck der Prophezeiung?</li><li id="footnote_2_696" class="footnote">Ich meine richtige Aufh&#246;rer, nicht diese Runterreduzierer und Nikotinkaugummikauer&#8230;</li><li id="footnote_3_696" class="footnote">der ich auf vier Schachteln am Tag war und von heute auf morgen aufh&#246;rte ohne andere Hilfsmittel als ein paar Tage lang massiven Konsum von Lollys</li><li id="footnote_4_696" class="footnote">wenn man in der Tat Fressen und S&#252;&#223;igkeiten als Suchtverschiebung nutzt, ist das etwas anderes, was aber wohl kaum am Nichtrauchen liegt</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Aus der Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 20:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior. Hexenk&#246;nig: Norman LIebold. In der Tat, man k&#246;nnte sagen, ich bin &#8211; wie meine vorher herumgegangene Abmeldung auch durchaus nahelegen sollte, ein wenig aus der Welt1 und schlecht erreichbar. Wie versprochen hier ein paar Ansichten, was ich gerade so treibe. Bei den Bildern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSWIqrKiI/AAAAAAAAKFI/MwDxO4oh1VI/2009-10-40.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_368" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSWIqrKiI/AAAAAAAAKFI/MwDxO4oh1VI/2009-10-40.JPG?imgmax=320" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior. Hexenk&#246;nig: Norman LIebold." width="320" height="220" id="shashin_thumb_image_368" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior. Hexenk&#246;nig: Norman LIebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior. Hexenk&#246;nig: Norman LIebold.</div>
</div>
<p>In der Tat, man k&#246;nnte sagen, ich bin &#8211; wie meine vorher herumgegangene Abmeldung auch durchaus nahelegen sollte, ein wenig aus der Welt<sup>1</sup> und schlecht erreichbar. Wie versprochen hier ein paar Ansichten, was ich gerade so treibe. Bei den Bildern, wo &#8211; wie links zu sehen &#8211; dieser Hexenk&#246;nig verschreckten Kindern die Leviten liest, handelt es sich tats&#228;chlich um meine Wenigkeit<sup>2</sup>. Sehr sch&#246;n fand ich nebenbei, als mich die Siegener Polizei anrief, um mich zu informieren, da&#223; ich eine Einfahrt zugeparkt hatte<sup>3</sup> und, wie sie trotz allem zuvorkommend und h&#246;flich vermittelten, binnen 15 Minuten gezwungen w&#228;ren, Abschleppma&#223;nahmen einzuleiten. Liebenswerterweise fuhr mich Stefan schnell aus den W&#228;ldern Silvaniens nach Siegen hinein, was zur Folge hatte, da&#223; der Hexenmeister in voller Montur (wenn auch ohne Maske) in Begleitung eines wei&#223;en, rotbekreuzten Ritters aus dem Auto stieg, um den Opel mit dem Leipziger Kennzeichen wegzusetzen. Immer wieder am&#252;sant, waldzurittern <img src='http://lieblog.norman-liebold.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> . Auch im Edeka macht das Spa&#223;&#8230; Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e in die Realit&#228;t!<br />
<br clear="all"></p>
<table class="shashin_thumbs_table">
<caption><span class="shashin_caption_title">waldritter_2009-10-12_tag-1</span></caption>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSK2dTIfI/AAAAAAAAKDc/lYMbiWULWXY/2009-10-14.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_369" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSK2dTIfI/AAAAAAAAKDc/lYMbiWULWXY/2009-10-14.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Kost&#252;mierung der B&#246;sewichte. Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_369" title="Kost&#252;mierung der B&#246;sewichte. Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Kost&#252;mierung der B&#246;sewichte. Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSLBbHtLI/AAAAAAAAKDg/ko5pjnsUpGo/2009-10-15.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_370" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSLBbHtLI/AAAAAAAAKDg/ko5pjnsUpGo/2009-10-15.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_370" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSLlsAsZI/AAAAAAAAKDk/6UbinsmtvA0/2009-10-41.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_371" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSLlsAsZI/AAAAAAAAKDk/6UbinsmtvA0/2009-10-41.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_371" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSMDHYu8I/AAAAAAAAKDs/mkb3UDj5h_0/2009-10-17.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_372" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSMDHYu8I/AAAAAAAAKDs/mkb3UDj5h_0/2009-10-17.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_372" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSMWUsKtI/AAAAAAAAKDw/8vs1JKolTW0/2009-10-18.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_373" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSMWUsKtI/AAAAAAAAKDw/8vs1JKolTW0/2009-10-18.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_373" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSM_l9WeI/AAAAAAAAKD0/kAVYXvNpHCs/2009-10-19.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_374" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSM_l9WeI/AAAAAAAAKD0/kAVYXvNpHCs/2009-10-19.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_374" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSN7oqehI/AAAAAAAAKD8/tUzzho_FriA/2009-10-23.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_376" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSN7oqehI/AAAAAAAAKD8/tUzzho_FriA/2009-10-23.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_376" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<td>
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<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<td>
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<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSPu1PjVI/AAAAAAAAKEM/8W3HRWbIDg8/2009-10-33.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_380" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSPu1PjVI/AAAAAAAAKEM/8W3HRWbIDg8/2009-10-33.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_380" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
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<tr>
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<td>
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<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSQ4-Mf3I/AAAAAAAAKEY/1ndNCZg2H6I/2009-10-42.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_383" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSQ4-Mf3I/AAAAAAAAKEY/1ndNCZg2H6I/2009-10-42.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_383" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<td>
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<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSR79miNI/AAAAAAAAKEg/VLU9yT8Z7PQ/2009-10-48.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_385" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSR79miNI/AAAAAAAAKEg/VLU9yT8Z7PQ/2009-10-48.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_385" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSSadgh9I/AAAAAAAAKEk/1_tSvtrII0s/2009-10-52.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_386" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSSadgh9I/AAAAAAAAKEk/1_tSvtrII0s/2009-10-52.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_386" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
</div>
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<tr>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSSiWFPnI/AAAAAAAAKEo/R45eZYZtstk/2009-10-54.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_387" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSSiWFPnI/AAAAAAAAKEo/R45eZYZtstk/2009-10-54.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_387" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold.</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSTNlK9bI/AAAAAAAAKEs/9hJMF2poIwk/2009-10-57.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_388" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSTNlK9bI/AAAAAAAAKEs/9hJMF2poIwk/2009-10-57.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_388" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSTigytUI/AAAAAAAAKEw/oAK8HPTODxQ/2009-10-59.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_389" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSTigytUI/AAAAAAAAKEw/oAK8HPTODxQ/2009-10-59.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_389" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSUAIhzNI/AAAAAAAAKE0/Kumjll4m4bw/2009-10-60.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_390" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSUAIhzNI/AAAAAAAAKE0/Kumjll4m4bw/2009-10-60.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_390" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSUZ6RHVI/AAAAAAAAKE4/qjmOzsJCfvg/2009-10-69.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_391" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSUZ6RHVI/AAAAAAAAKE4/qjmOzsJCfvg/2009-10-69.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_391" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Foto: Norman Liebold." /></a>
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</div>
</td>
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</div>
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<tr>
<td>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSVhURTtI/AAAAAAAAKFE/VG389ZGrIp0/2009-10-75.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_394" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSVhURTtI/AAAAAAAAKFE/VG389ZGrIp0/2009-10-75.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior. (Hexenk&#246;nig: Norman LIebold)" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_394" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior. (Hexenk&#246;nig: Norman LIebold)" /></a>
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</div>
</td>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSWqSHSeI/AAAAAAAAKFM/Vk5gH8HZpJ8/2009-10-78.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_396" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StOSWqSHSeI/AAAAAAAAKFM/Vk5gH8HZpJ8/2009-10-78.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior. (Hxenk&#246;nig: Norman Liebold)" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_396" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior. (Hxenk&#246;nig: Norman Liebold)" /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior. (Hxenk&#246;nig: Norman Liebold)</div>
</div>
</td>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StPEjul4AII/AAAAAAAAKFs/53MgQs70O5A/2009-10-77.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_397" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StPEjul4AII/AAAAAAAAKFs/53MgQs70O5A/2009-10-77.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior." width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_397" title="Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior." /></a>
<div class="highslide-caption">Waldritter e.V. Ferienwoche zu Siegen. 1. Tag der &#228;lteren Gruppe. Peter Kubior.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StPEmtB1F_I/AAAAAAAAKFw/UXJ8WPtATHs/2009-10-32.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_398" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group20' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_BAZye0DCZZo/StPEmtB1F_I/AAAAAAAAKFw/UXJ8WPtATHs/2009-10-32.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_398" title="" /></a></div>
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<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_688" class="footnote">und anstatt dessen in <a href="http://www.waldritter.de/" target="_blank">Silvanien</a>, auch wenn, wie einige meinen, das eh mein normaler Aufenthaltsort ist</li><li id="footnote_1_688" class="footnote">F&#252;r die Bilder, auf denen Hexer LIebold zu sehen ist, vielen Dank an Elo!</li><li id="footnote_2_688" class="footnote">Auch wenn ich das sehr nett und stressersparend fand &#8211; woher hatten sie meine Nummer?</li></ol>]]></content:encoded>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 11:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gravierter F&#252;llfederhalter auf Manuscript. Photo: Norman Liebold, 2009 Mein Lieblingslehrer w&#228;hrend der Abiturzeit, der mir auf seine zynisch-bissige und zugleich sehr weitsichtige Art sehr viel mitgegeben hat, meinte des&#246;fteren, ich w&#252;rde mich von Zeit zu Zeit h&#228;uten.1 In der Tat &#8211; das zeigte sich auch bei einem interessanten Gespr&#228;ch gestern und ist nicht zuletzt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: right;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/StG4vjfFI5I/AAAAAAAAEhA/1UHnG_HPXyk/IMGP8649.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_401" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/StG4vjfFI5I/AAAAAAAAEhA/1UHnG_HPXyk/IMGP8649.JPG?imgmax=320" alt="Gravierter F&#252;llfederhalter auf Manuscript. Photo: Norman Liebold, 2009" width="320" height="166" id="shashin_thumb_image_401" title="Gravierter F&#252;llfederhalter auf Manuscript. Photo: Norman Liebold, 2009" /></a>
<div class="highslide-caption">Gravierter F&#252;llfederhalter auf Manuscript. Photo: Norman Liebold, 2009</div>
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<p>Mein Lieblingslehrer w&#228;hrend der Abiturzeit, der mir auf seine zynisch-bissige und zugleich sehr weitsichtige Art sehr viel mitgegeben hat, meinte des&#246;fteren, ich w&#252;rde mich von Zeit zu Zeit <em>h&#228;uten.<sup>1</sup> </em>In der Tat &#8211; das zeigte sich auch bei einem interessanten Gespr&#228;ch gestern und ist nicht zuletzt auch eine der Thematiken des Aktmodells &#8211;  hat sich in den letzten 12 Jahren im Grunde nicht allzuviel ge&#228;ndert. Auf die Frage, was ich denn heute mache, mu&#223;te ich einen Moment &#252;berlegen, dann &#8230; lachen. Denn meine Antwort war nahezu dieselbe wie sie vor einem Dutzend Jahren gewesen war, mit dem nicht wenig &#252;berraschenden Zusatz &#8220;und eigentlich hoffe ich, da&#223; ich das in einem weiteren Dutzend Jahren noch immer sagen kann&#8221;. Aber nat&#252;rlich gibt es Dinge, die sich &#228;ndern. Vor allem Dinge, in die man sich verrennt. So gesehen mag es von Au&#223;en vielleicht durchaus wie eine Art H&#228;utung aussehen, eine Art Sprengung einer zu eng gewordenen alten Haut, tats&#228;chlich handelt es sich aber &#8211; und das ist vielleicht die ma&#223;gebliche Erkenntnis &#8211; lediglich um eine <em>Kurskorrektur</em> auf einem l&#228;ngst begangenen und &#252;ber mithin Jahrzehnte best&#228;ndig gegangenen Weg.</p>
<p>Die eigene Erinnerung neigt dazu, sich in Bereichen, die man l&#228;nger nicht ber&#252;hrt, zu tr&#252;ben. Nicht wie ein Grauer Star das Auge tr&#252;bt, sondern eher wie eine Staubschicht sich &#252;ber Edelstahl ansammelt und das Gl&#228;nzen nach ein wenig Putzen wieder sehen l&#228;&#223;t. Es war interessant zu sehen, da&#223; die Erinnerung eines anderen an mich bereits die selben Thematiken enthielt, um die ich heute erneut mottenhaft kreise. Und da&#223; die Reanalogisierung in der Tat eine <em>Re-</em>analogisierung ist, die an eine Erkenntnis ankn&#252;pft, die ich 2002 offenbar mit der Verlagsgr&#252;ndung, den Internetseiten und dem digitalen Buchsatz aus den Augen verlor, als die Notwendigkeiten eine starke Digitalisierung verlangte. Eine Kurskorrektur, die eine wirklich m&#252;hselige und durchaus schmerzhafte H&#228;utung bedeutete, wenn auch mehr im Kopf als tats&#228;chlich im Au&#223;en.</p>
<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/StG4tC7QyeI/AAAAAAAAEg8/GLDOR6ISfHY/IMGP8651.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_402" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/StG4tC7QyeI/AAAAAAAAEg8/GLDOR6ISfHY/IMGP8651.JPG?imgmax=320" alt="Schachspiel mit improvisierten Figuren. Photo: Norman Liebold." width="320" height="194" id="shashin_thumb_image_402" title="Schachspiel mit improvisierten Figuren. Photo: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Schachspiel mit improvisierten Figuren. Photo: Norman Liebold.</div>
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<p>Gerade habe ich meinen kleinen gr&#252;nen Rucksack gepackt. Nicht meine kleine gr&#252;ne Tasche, die einmal ausgereicht hatte, aber immerhin. Freitag ist das letzte hinzugekommen, was f&#252;r mein Gef&#252;hl noch gefehlt hat. Das Schachspiel. Mein altes, wundersch&#246;nes, das mich seit 1992 begleitet hatte, verlor im Laufe der Jahre etliche seiner Figuren, bis es zu gut einem Drittel aus nachgebauten und improvisierten Teilen bestand. Was nat&#252;rlich auf eine gewisse Weise einen ganz eigenen Reiz entfaltete, waren die Figuren doch je aus dem Umfeld entnommen, wo sie verloren gegangen waren &#8211; auf dem Bild zu sehen ein wei&#223;er L&#228;ufer, der mir in der T&#252;rkei 1997 abhanden kam und durch einen kleinen Bergkristall ersetzt wurde, den ich dort gefunden hatte. Unscharf im Vordergrund ein Pyrit aus dem Schatzk&#228;stlein eines M&#228;dels, bei dem sich ein wei&#223;er Turm heimischer f&#252;hlte als im Spiel.<sup>2</sup> Nichtsdestotrotz war irgendwann ein Grad erreicht, indem f&#252;r Spieler, die die Figuren nicht kannten, das Spiel nahezu unspielbar wurde. Nachdem Grenoble mich einen weiteren Bauern und einen L&#228;ufer gekostet hatte und der Versuch, Figuren nachzukaufen, erfolglos verlief, g&#246;nnte ich mir ein neues Spiel.</p>
<p>Ich kann nur schwer beschreiben, welch eigenartige Freude damit verbunden war, das mit Ahorn eingelegte Palisanderholz in H&#228;nden zu halten<sup>3</sup>. Heute Abend werde ich es in Siegen einweihen k&#246;nnen, worauf ich mich schon sehr freue. Im Moment bin ich dabei, das zu tun, was Herakles mit dem Stall des Augias tat, nur da&#223; es sich weniger um einen 30 Jahre nicht ausgemisteten Rinderstall handelt als vielmehr um die Eingeweide meiner Wohnschnecke.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_681" class="footnote">Nat&#252;rlich handelte es sich hierbei um Herrn Klingbeil, dessen Name stets Programm war.</li><li id="footnote_1_681" class="footnote">Was ich ihm nicht verdenken kann.</li><li id="footnote_2_681" class="footnote">Ich hatte drei Wochen auf die Bestellung gewartet und sie &#252;ber einige Irrwege durch eine Freundin abholen lassen</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Herbst</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 09:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Spinnennetz mit Tau. Foto: Norman Liebold Als ich heute barfu&#223; morgen aus der Wohnschnecke h&#252;pfte, knisterte das Gras unter meinen nackten F&#252;&#223;en. Die Welt war in Nebel ertrunken, nur weiter oben durchgl&#252;hte ein fr&#252;hes, mehr rot als orangenes Glimmen hindurch. Es ist Herbst geworden, unleugbar. Die Zeit des Tees, der langen N&#228;chte, des eingekuschelten Lesens, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Ss8G7OmmxRI/AAAAAAAAEfQ/f2GoEOTvXgU/IMGP8647.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_406" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Ss8G7OmmxRI/AAAAAAAAEfQ/f2GoEOTvXgU/IMGP8647.JPG?imgmax=320" alt="Spinnennetz mit Tau. Foto: Norman Liebold" width="320" height="199" id="shashin_thumb_image_406" title="Spinnennetz mit Tau. Foto: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Spinnennetz mit Tau. Foto: Norman Liebold</div>
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<p>Als ich heute barfu&#223; morgen aus der Wohnschnecke h&#252;pfte, knisterte das Gras unter meinen nackten F&#252;&#223;en. Die Welt war in Nebel ertrunken, nur weiter oben durchgl&#252;hte ein fr&#252;hes, mehr rot als orangenes Glimmen hindurch. Es ist Herbst geworden, unleugbar. Die Zeit des Tees, der langen N&#228;chte, des eingekuschelten Lesens, der Pilze. Ich liebe den Herbst, die bunten und doch verhaltetenen Farben, das empfindliche, geradezu gl&#228;serne Licht. Der Herbst ist auch stets eine Zeit des Neuanfangs, bzw. richtiger, des Abschlusses.</p>
<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: right;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Ss8KWESJXkI/AAAAAAAAEfU/AooSBvY5W4w/Feuer_Salamander_2.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_407" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Ss8KWESJXkI/AAAAAAAAEfU/AooSBvY5W4w/Feuer_Salamander_2.jpg?imgmax=320" alt="Feuersalamander. Foto: Wikipedia, Common Lecense" width="320" height="227" id="shashin_thumb_image_407" title="Feuersalamander. Foto: Wikipedia, Common Lecense" /></a>
<div class="highslide-caption">Feuersalamander. Foto: Wikipedia, Common Lecense</div>
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<p>Bei meiner letzten Schwitzh&#252;tte &#8211; interessanterweise ausgerechnet im Ahrtal, am Tag der Deutschen Einheit (die genau 20 Jahre zur&#252;ckliegt) &#8211; machten sich die &#8211; wie <a href="http://www.eifelslider.de/" target="_blank">Bernd</a> es nennen w&#252;rde &#8211; &#8220;Spirits&#8221; sehr deutlich bemerkbar und zu guter Letzt, ein sehr sch&#246;nes Bild, kroch unter dem Holzstoss ein Feuersalamander hervor und verhielt sich ganz so, wie diese Wesen es der Mythologie zufolge tun sollen: Er kroch im Kreis um das m&#228;chtige Feuer herum, in dem 43 Steine bereits rot gl&#252;hten. Ein sch&#246;nes Symbol, finde ich, las ich doch &#8211; gleichsam ein Rahmen um die Schwitzh&#252;ttenzeremonie &#8211; die &#8220;Rheinfahrt&#8221; aus den &#8220;<a href="http://literatur.norman-liebold.de/spaltenzungen-2005/">Spaltenzungen</a>&#8221; am Donnerstag in Mechernich und am Sonntag in Mendig beim Maria Laacher See. Das mag alles nicht sonderlich dramatisch klingen, und wenn ich erz&#228;hle, das endlich der Nachschub meiner Lieblingsnotizb&#252;cher garantiert ist<sup>1</sup>, dann wird es wohl f&#252;r die meisten auch nicht sehr dramatischer klingen.</p>
<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/Ss7rtBJpKgI/AAAAAAAAG7Y/1pYSY0wlfnc/2009-10-30_spaltenzungen_brasselerie.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_408" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh4.ggpht.com/_KBVfCG3LcrM/Ss7rtBJpKgI/AAAAAAAAG7Y/1pYSY0wlfnc/2009-10-30_spaltenzungen_brasselerie.jpg?imgmax=320" alt="30.10.2009 La Brasselerie Spaltenzungen" width="320" height="226" id="shashin_thumb_image_408" title="30.10.2009 La Brasselerie Spaltenzungen" /></a>
<div class="highslide-caption">30.10.2009 La Brasselerie Spaltenzungen</div>
</div>
<p> Aber vielleicht wird das durchaus klarer, wenn man Lust zu schm&#246;kern hat und sich bei einer Tasse Tee die <a href="http://schmoekerecke.norman-liebold.de/2005/05/spaltenzungen-1-die-insel-des-krieges/">Leseprobe</a> aus den &#8220;Spaltenzungen&#8221; zur Gem&#252;te f&#252;hrt&#8230; [<a href="http://schmoekerecke.norman-liebold.de/2005/05/spaltenzungen-1-die-insel-des-krieges/">Zur Leseprobe! &gt;&gt;&gt;</a>] Wer es sich lieber mit Musik verfeinert in urgem&#252;tlicher Atmosph&#228;re g&#246;nnen m&#246;chte, kann das am 30. Oktober in der Brasselerie zu Z&#252;lpich tun&#8230; da prasselt dann auch sehr fein der Kamin.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_672" class="footnote">eine Sorge, die nur die wenigsten nachvollziehen k&#246;nnen</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Br&#228;unlicher Fetischismus (Handschrift (3))</title>
		<link>http://lieblog.norman-liebold.de/2009/09/braeunlicher-fetischismus-handschrift-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 23:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[ThesbisKarren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die umgekehrt exponentiale Kurve, die die Dichte von Blogartikeln auf der Skala der Ereignisdichte abbildet, zeitigt genau dann ihren H&#246;chstgrad an Absurdit&#228;t, wenn nach erstaunlichen, bewegenden, zerfleischenden, euphorisierenden, romantischen und kreativen Klimata der erste abgesetzte Kommentar an die liebe Leserschaft nicht etwa dar&#252;ber abgefa&#223;t wird, da&#223; eine Jahrzehnte z&#228;hlende Freundschaft nach Erkaltungen und nach Dezihunderten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die umgekehrt exponentiale Kurve, die die Dichte von Blogartikeln auf der Skala der Ereignisdichte abbildet, zeitigt genau dann ihren H&#246;chstgrad an Absurdit&#228;t, wenn nach erstaunlichen, bewegenden, zerfleischenden, euphorisierenden, romantischen und kreativen Klimata der erste abgesetzte Kommentar an die liebe Leserschaft nicht etwa dar&#252;ber abgefa&#223;t wird, da&#223; eine Jahrzehnte z&#228;hlende Freundschaft nach Erkaltungen und nach Dezihunderten Kilometern z&#228;hlenden Entfernungen wieder eingerenkt wird, die sowohl f&#252;r mein Schreiben an sich wie auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norman_Liebold#Intentionen" target="_blank">insbesondere die Geschichte des Ver&#246;ffentlichens wichtiger</a> ist als wahrscheinlich alle anderen. Oder da&#223; in B&#228;lde die AV-B&#252;cher als I-Phone und Android-eBooks verf&#252;gbar sein werden. Oder da&#223; das H&#246;rbuch &#8220;Gl&#228;serner Sarg&#8221; am 08.12. in die Produktionsphase geht in f<a href="http://www.m-music.de/" target="_blank">reundschaftlichem Geschwindschritt mit dem Herrn des Kleinen Eisb&#228;ren</a>. Von diversesten anderen Entwicklungen ganz zu schweigen.</p>
<p>Nein, der Beitrag setzt sich in der Tat mit Fetischismus auseinander. In diesem Bezug eine herzliche Empfehlung an <a href="http://www.missing-pen.de/" target="_blank">Herrn Thiel</a>, meiner Adresse des Vertrauens in Bezug auf meine Schreibger&#228;te und ihre Bef&#252;llung. Justamente erreichte mich die<em> </em><a href="http://www.noodlersink.com/" target="_blank"><em>Noodlers Ink Polar Brown</em></a>, und sie war vielleicht noch mehr als die  <em><a href="http://www.noodlersink.com/" target="_blank">Bullet Proof Black</a> </em>eine absolute Offenbarung. Wie AnnC* in einem Streitgespr&#228;ch treffend feststellte, als ich ihr Markenfetischismus vorwarf<sup>1</sup>, ist es durchaus nicht von der Hand zu weisen, da&#223; mir ein gewisser Fetischismus im Hinblick auf Schreibger&#228;te und Papiere, bzw. Notizb&#252;cher<sup>2</sup> eignet.</p>
<p>Aber ich m&#246;chte doch betonen, da&#223; ich es hochgradig notwendig befinde, etwas zu loben, was circa 14 Jahre frustrierendes und vor allem fruchtloses Suchen endlich beendete. Man mu&#223; das vielleicht erkl&#228;ren.<sup>3</sup> De facto haben Zeichner<sup>4</sup> oftmals ein gro&#223;es Dielemma: Auf der einen Seite gibt es lichtechte, wasserfeste Tuschen. Sie sind unkomfortabel , da sie Pigmente besitzen, die verklumpen, das ganze z&#228;hfl&#252;ssig machen und im Grunde, trotz &#8220;ArtPen&#8221; eine angenehme Handhabung im F&#252;ller verbieten &#8211; die Folge ist der Tod diverser 80-170€-F&#252;ller. Auf der anderen Seite das ungemein praktische Handhaben von Tinte: Im F&#252;llfederhalter mit hervorragenden Flu&#223;eigenschaften, ideal f&#252;r schnelle Skizzen ebenso &#8211; zumindest theoretisch &#8211; f&#252;r <a href="http://graphik.norman-liebold.de/2009/08/2009-endsommer-zeichnungen-aus-dem-siebengebirge/#more-101" target="_blank">komplette Federzeichnungen</a>. Ungl&#252;cklicherweise sind die Tinten der Grosshersteller nicht lichtecht, wasserl&#246;slich und chemisch instabil. Allen voran Pelikan, deren Blau keine zwei Tage an der Sonne braucht, um schlichtweg inexistent zu werden.<sup>5</sup></p>
<p>Das naheliegenste: Man gebe mir eine Tinte, die lichtecht und wasserfest ist.</p>
<p>Ohne grosse Worte zu verlieren &#8230; in den letzten zweieinhalb Jahren, in denen ich nach dem postmagistralen<sup>6</sup> Endsieg den Faden des Schaffens wieder aufnahm, sammelten sich allein in der Wohnschnecke ein Umzugskarton mit unterschiedlichsten Flaschen, Fl&#228;schen, Flakons und stapelweise Papieren an, die belegen, wie unzufrieden ich hier und wie verzweifelt ich da auf der Suche nach einer Endl&#246;sung war, was ordentliche Schreibmaterialen angeht. Den kompletten Inhalt diesen Kartons habe ich gestern an gl&#252;ckliche Studenten verteilt, die sich &#252;ber sauteure Tuschen und Papiere sehr freuten. Was bei mir blieb, waren vor allem zwei nette kleine Fl&#228;schchen: <em>Noodlers Ink Black</em> und <em>Noodlers Ink Polar Brown. </em>Bei letzterem habe ich ca. 8 Wochen gespannt gewartet, weil es ausverkauft war, was den einzigen Vertreiber in Deutschland, Herrn Thiel, angeht.</p>
<p>Es war f&#252;r mich eine Offenbarung und die Erf&#252;llung meiner heimlichsten Hoffnungen, da&#223; diese <em>Tinte</em> 100%ig dem Farbton von <em>Sienna Gebrannt</em> entspricht.<em> </em> 100%ig.</p>
<p>Es ist mir klar, da&#223; die wenigsten meine Begeisterung wirklich nachvollziehen k&#246;nnen. Daher bringt es nichts zu erw&#228;hnen, da&#223; mein Geschichtenf&#252;ller jetzt endlich statt einem stetigen Grummeln und gerade unterhalb der H&#246;rschwelle vor sich hin geblubberten &#8220;Faule Kompromisse, allesamt&#8221; jetzt ein katzenhaftes Schnurren von sich gibt, gegen das das Schnurren von Marie<sup>7</sup>, wenn man ihren Bauch streichelt, schlichtweg harmlos ist.  Auch nicht, da&#223; nicht weniger als 25 verschiedene Flaschen mit Tuschen gl&#252;ckliche Endverbraucher gefunden haben, nachdem ich die einzig wahre Flasche gefunden habe. Vielleicht kann man mein inneres Schnurren nachvollziehen, wenn man sich die Manuscripte Leonardos anschaut. Mir reichten meine eigenen von letztem Herbst,<sup>8</sup> nur da&#223; ich jetzt wei&#223;, da&#223; mir weder mein F&#252;llfederhalter verstopfen noch die Feder austrocknen wird, wenn ich mehr als acht Sekunden die Federspitze nicht benutze.<sup>9</sup></p>
<p>Genau darum schrieb ich diesen Artikel. Zum einen, nat&#252;rlich, um Noodlers Ink zu r&#252;hmen. Andererseits nichtsdestoweniger, um darauf hinzuweisen, da&#223; mein F&#252;ller schnurrt.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_663" class="footnote">Es drehte sich um Ph&#228;nomene wie Apple, bedruckte Gummienten und andere in meinen Augen nur bedingt nachvollziehbare Fixierungen auf Hersteller,  die effektiv nichts herausragendes an sich anbieten, aber damit ein Image verkaufen.</li><li id="footnote_1_663" class="footnote">nicht zu verwechseln mit Notebooks, auch wenn ich seit 1997 nichts anderes mehr benutze</li><li id="footnote_2_663" class="footnote">Da&#223; eine Illustratorin wie meine gesch&#228;tzte Bebilderin <a href="http://www.katharina-theine.de/" target="_blank">Katharina Theine</a> j&#252;ngst bei <a href="http://www.missingpen.de/" target="_blank">Herrn Thiel</a> vorstellig wurde und nicht minder begeistert ist, bekr&#228;ftigt das wahrscheinlich &#228;hnlich wie die Meinung meines Illustrators <a href="http://www.the.hoink.de&amp;" target="_blank">Bj&#246;rn TheHOINK Zutt</a>, der den <a href="http://literatur.norman-liebold.de/navigator/" target="_blank">Navigator</a> bebilderte und mich auf <a href="http://www.noodlersink.com/" target="_blank">Noodlers</a> brachte.</li><li id="footnote_3_663" class="footnote">Wohl zu unterscheiden von Malern, das sind zwei unterschiedliche Menschentypen&#8230;</li><li id="footnote_4_663" class="footnote">Von Siebengebirgs-Verh&#228;ltnissen zu schweigen, denn dieses nette Missverst&#228;ndnis mit den sieben Bergen, welche ja eigentlich &#8220;Sievenbergen&#8221; hei&#223;en, nur die 2. Lautverschiebung nicht mitmachten und dabei eben verga&#223;en, da&#223; sie &#8220;Gebirge der sehr feuchten T&#228;ler&#8221; hei&#223;en, hat zur Folge, da&#223; mir selten jemand glaubt, was es bedeuten kann, ein Manuscript-Buch draussen zu vergessen und am Morgen ein aufgequollenes St&#252;ck Papier vorzufinden, auf dem Noodlers Ink wie eine Eins steht, Pelikan Tine schlichtweg nicht mehr existent ist&#8230;</li><li id="footnote_5_663" class="footnote">Magister Artium am 07.02.2007.</li><li id="footnote_6_663" class="footnote">eine sehr besondere Katze</li><li id="footnote_7_663" class="footnote">Das mag im ersten Hinblick arrogant klingen, ist es aber nur f&#252;r jene, die das <em>Gef&#252;hl </em>nicht nachvollziehen k&#246;nne, das mit dem Strich einhergeht, den die eigene Hand auf dem Papier hinterl&#228;&#223;t. Im GebU01 schrieb ich eine zeitlang  mit <em>Sienna Gebrannt (Tusche)</em>, mit den erw&#228;hnten Schwierigkeiten).   Ungeachtet der Tatsache, da&#223; die meisten Menschen sich verwundert wie begeistert &#252;ber die Kringel &#228;u&#223;ern, die meine Hand auf Papier hinterl&#228;&#223;t, ist es eine weit tiefer gehende Frage, wie sie es hinterl&#228;&#223;t. Schwarz ist etwas anderes als <em>Sienna Gebrannt. </em>Wir reden hier nicht von computergenerierten Glyphen, dargestellzt von fl&#252;chtigen Elektronenstrahlen in einer Bildr&#246;hre oder nicht minder instabilden Fl&#252;ssigkristallen, sondern von &#8211; man halte sich das vor Augen, um wieviel komplexer und phantasischer das ist! &#8211; Molek&#252;len, die, zuerst in Wasser gel&#246;st sich in die Zellstrukturen von Zelluslose einlagern, austrocknend kristallisierend Materie sich immerdar sichtbar machen.</li><li id="footnote_8_663" class="footnote">Das bezieht sich auf die &#252;beraus &#228;rgerliche Eigenschaft von <em>Sienna Gebrannt</em> als Tusche, wenn man sie in den einzigen F&#252;llfederhalter f&#252;llt, der das &#252;berhaupt schlucken kann &#8211; den Parker Jotter (der wirklich grossartig ist: ich habe mithin vier davon, die ich st&#228;ndig nutze, w&#228;hrend alle anderen &#8211; von Pelikan bis MontBlanc &#8211; zwar noch im M&#228;ppchen irren, aber trotz des z.T. 20igfachen Preises einfach nicht genutzt werden) -, denn selbst der beste F&#252;ller kann nicht verhindern, da&#223; die Pigmente trocknen und die Feder verstopfen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Zum Handschreiben (2)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 11:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Manuscript]]></category>

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		<description><![CDATA[Manuscriptseite GeBu 0901. Foto: Norman Liebold. Mein alter Freund Jens, der wie wohl kaum ein anderer am Werden meines Schreibens und von Amator Veritas teil hatte und seines Zeichens zur Gattung der Computerphilen geh&#246;rt, antwortete sehr beredt auf meinen j&#252;ngsten Beitrag mit einer seinerseitigen Stellungnahme. (Jens&#8217; Beitrag Lesen!) Ich komme nat&#252;rlich nicht umhin, darauf Bezug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 410px; float: left;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SqIsvtVD2MI/AAAAAAAAEaw/nxHLQQAx5es/IMGP8238.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_411" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SqIsvtVD2MI/AAAAAAAAEaw/nxHLQQAx5es/IMGP8238.JPG?imgmax=400" alt="Manuscriptseite GeBu 0901. Foto: Norman Liebold." width="400" height="306" id="shashin_thumb_image_411" title="Manuscriptseite GeBu 0901. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Manuscriptseite GeBu 0901. Foto: Norman Liebold.</div>
</div>
<p>Mein alter Freund Jens, der wie wohl kaum ein anderer am Werden meines Schreibens und von <a href="http://www.amator-veritas.de" target="_blank">Amator Veritas</a> teil hatte und seines Zeichens zur Gattung der Computerphilen geh&#246;rt, antwortete sehr beredt auf meinen <a href="/2009/09/vom-handschreiben/">j&#252;ngsten Beitrag</a> mit einer <a href="http://www.unwesen.de/articles/computerarbeit" target="_blank">seinerseitigen Stellungnahme</a>. (<a href="http://www.unwesen.de/articles/computerarbeit" target="_blank">Jens&#8217; Beitrag Lesen!</a>) Ich komme nat&#252;rlich nicht umhin, darauf Bezug zu nehmen, auch wenn es ein wenig zwischen T&#252;r und Angel geschieht.<span id="more-653"></span></p>
<p>Interessanterweise kann ich dem durchaus folgen und stimme in weiten Bereichen sogar zu, immerhin arbeite ich ja sehr viel (und viel zu viel!) am Computer und sch&#228;tze durchaus seine vielf&#228;ltigen M&#246;glichkeiten. Eine ganze Reihe von Dingen &#8211; zum Beispiel Gesch&#228;ftspost, Buchhaltung und dergleichen &#8211; erledige ich auch zu 100% mittels des Rechners. Was ich schrieb, bezog sich, das ist zuerst festzuhalten, auf den sch&#246;pferischen Proze&#223; des Geschichten-Findens<sup>1</sup> und auf den <em>privaten</em> Schriftverkehr zwischen Menschen, wo Empfindungen und Gef&#252;hle eine Rolle spielen sollten.</p>
<p>Jens schreibt:</p>
<blockquote>
<p style="font-size: 1.05em;">In der Tat muss ich, wenn ich handschriftlich einen Text verfasse, mir vor dem Schreiben zumindest eines einzelnen Satzes die Gedanken dar&#252;ber machen, wie genau das Resultat auszusehen hat, das ich mir erhoffe. Dann schreibe ich. Tippe ich den gleichen Text am Computer, mache ich mir genau die gleichen Gedanken. Der Computer denkt dabei nicht f&#252;r mich – das heisst, von einer Auslagerung des Denkens kann nicht gesprochen werden.</p>
</blockquote>
<p style="font-size: 1.05em;">Sofern das genau so der Fall ist &#8211; also im Kopf das gleiche Vor-Formulieren, der gleiche Weg des Denkens geschieht, ehe die Tastatur bedient wird, dann w&#252;rde mein Argument, da&#223; eine Zerfaserung des Denkens beim Schreiben am Computer eintritt, nat&#252;rlich entkr&#228;ftet werden. Tats&#228;chlich kann ich mir vorstellen, da&#223; dies nicht zwangsl&#228;ufig geschehen mu&#223;. Bei mir allerdings und bei einer ganzen Anzahl anderer habe ich beobachten m&#252;ssen, da&#223; &#8211; im Vergleich zum Handschriftlichen &#8211; hier ein ma&#223;geblicher Unterschied zum Tragen kommt. Dazu mu&#223; nat&#252;rlich gesagt werden, da&#223; ich diesen Vergleich auch ziehen kann, da ich sowohl etliche B&#252;cher direkt auf der Tastatur entworfen habe wie auch viele Texte komplett mit Hand schrieb. Dir ist die Diskussion ja nicht fremd, Jens, immerhin haben wir das Thema gewiss seit 15 Jahren immer mal wieder ber&#252;hrt, und Du wirst Dich, zum Beispiel, an die &#8220;<a href="http://literatur.norman-liebold.de/spaltenzungen-2005/">Spaltenzungen</a>&#8221; erinnern oder, vielleicht noch mehr, an die &#8220;<a href="http://literatur.norman-liebold.de/2006/02/13/der-minnesaenger-komplex-5-die-prophezeiung/">Prophezeiung</a>&#8220;, wo mir der frappierende Unterschied zwischen Handgeschriebenen und direkt am Rechner Konzipiertem vielleicht zuerst unignorierbar ins Auge gefallen ist.<sup>2</sup> Das Erstaunlichste war damals die Beobachtung, da&#223; ich, trotzdem mehr Arbeitsschritte dazwischen lagen, wesentlich effektiver arbeitete, mit mehr Freude,  da&#223; ich schneller in jenen Zustand geriet, der ein klein wenig rauschhaft ist und gemeinhin als &#8220;Flow&#8221; bezeichnet wird oder, um mit Hildegunst von Mythenmetz zu sprechen, als Orm. Das mag nat&#252;rlich zu einem nicht geringen Teil daran liegen, da&#223; es ein ganz anderes Arbeiten ist, wenn man an einem flackernden Feuer in einer H&#246;hle sitzt, das K&#228;uzchen schreit und der Nachtwind die Ger&#252;che des nahenden Herbstes mit sich bringt, man um sich herum die Materialien f&#252;hlt, den F&#252;llfederhalter in der Hand mit dem Papier sprechen l&#228;&#223;t und die gef&#252;llten Seiten <em>Raum</em> einnehmen, man die Geschichte wachsen sp&#252;ren kann, um sp&#228;terhin noch sehen zu k&#246;nnen, wo der Flu&#223; Dich rasend schnell mitri&#223; und wo man &#252;ber einer Formulierung ewig br&#252;tete&#8230; oder ob man in einem Raum vor einem Bildschirm sitzt, abh&#228;ngig von Strom und wohltemperierter Umgebung und in einer meistenteils gleichen K&#246;rperhaltung auf die Tasten einklappert. Dieselben Tasten, mit denen man auch die Buchf&#252;hrung macht, im Netz nervt, in Lexika nachschl&#228;gt&#8230; es erscheint mir ein doch immenser Unterschied im Schreibproze&#223;, ob ich einen langen Spaziergang mache, ganz im Denken &#252;ber eine Geschichtensequenz verfangen, um, wenn die Formulierung sitzt, mich auf eine Bank zu setzen und sie niederzuschreiben, oder ob ich Aug in Aug mit dem summenden, Energie verbrauchenden, L&#252;fterschnurrenden Rechner sitze, der zusammengekr&#252;mt mit mit seinem leuchtenden 17-Zoll-Auge wartend anstarrt und zu fordern scheint , da&#223; ich den blinkenden Kursor bewege und Text produziere. In der Tat durchaus in sofort perfekter Weise, denn im Gegensatz zu Papier zeigt er mir nur die fertige Version, der man nicht ansieht, wie oft etwas revidiert wurde. Die durchgestrichenen Worte und Zeilen des handgeschriebenen Textes vermitteln das angenehme Gef&#252;hl, da&#223; es in Ordnung ist, wenn etwas nicht von Anfang an perfekt ist.</p>
<p style="font-size: 1.05em;">Auch das ist nat&#252;rlich eine sehr pers&#246;nliche Sache. Du, lieber Jens, magst eher das St&#252;ck Papier als lauernde, fordernde Instanz wahrnehmen, wo man eben nichts einfach wieder l&#246;schen kann und nichts deutet darauf hin, da&#223; man mal einen bl&#246;den Gedanken hatte oder d&#228;mlich formulierte.</p>
<p style="font-size: 1.05em;">Auf der anderen Seite brauchte ich selbst eine ganze Weile, ehe ich diesen Unterschied wirklich bemerkte &#8211; eine Zeitlang machte ich fast alles am Rechner (wobei Du wahrscheinlich nicht ganz unschuldig daran warst <img src='http://lieblog.norman-liebold.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ), und mir fehlte der Vergleichswert. Das ging sogar soweit, da&#223; ich ein Gef&#252;hl der Impotenz versp&#252;rte, sobald der Rechner nicht an und on war, so, als ob ich nichts machen k&#246;nnte, da mir das wichtigste Werkzeug fehlte. Mein Wiederhinwenden zum Handschriftlichen war (und ist) so eine Form der Re-Emanzipation (oder, wie ich das hier benannte, der Re-Analogisierung. Der R&#252;ckgewinnen der Unabh&#228;ngigkeit, die, und das ist, denke ich, ein Fakt, durch den Rechner erheblich eingeschr&#228;nkt wird &#8211; und so unglaublich gut die Akkus auch irgendwann sein werden, so dicht das W-Lan-Netz &#252;ber den Erdball gespannt, so klein und handlich die Computer &#8211; eine Abh&#228;ngigkeit bleibt es. Ich erinnere mich unserer alten Diskussion &#252;ber Skype, ICQ und Social Networks, die meiner Meinung nach das echte Miteinander nicht etwa vereinfachen und befruchten, wie manche meinen, sondern, wenn man wirklich die mittelfristigen Entwicklungen betrachtet, eben das Gegenteil zur Folge haben: Leute, die st&#228;ndig auf ihren Rechner starren und d&#228;mliche Satzfetzen absondern, anstatt sich entweder wirklich zu treffen und etwas miteinander zu machen oder sich einen geschlossenen Text als Brief zu schreiben.<sup>3</sup></p>
<div class="shashin_image" style="width: 410px; float: left;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SqOkBMw46lI/AAAAAAAAEcY/wkixD6gSD1s/PICT3256.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_412" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SqOkBMw46lI/AAAAAAAAEcY/wkixD6gSD1s/PICT3256.JPG?imgmax=400" alt="" width="400" height="235" id="shashin_thumb_image_412" title="" /></a></div>
<p>Mir geht es nicht um Imperfektion, und es liegt mir fern, den Anschein von Nat&#252;rlichkeit durch perfekt imitierte solche zu erzeugen, im Gegenteil &#8211; und Du wei&#223;t, da&#223; ich ein schrecklicher Perfektionist bin, was durchaus ein Grund f&#252;r die Entwicklung ist, die mich zu diesem Text und Geschichten wie &#8220;Der Kulturgeist&#8221; oder &#8220;Navigator&#8221; brachte. Ein sehr erhellendes Erlebnis war f&#252;r mich das Paradies am Maria Laacher Kloster. Eine, wenn nicht die sch&#246;nste romanische Steinmetzarbeit, die ich kenne, und die ich immer f&#252;r unsagbar vollendet hielt. Bis ich Walpurgis 2007 mit der Nase dar&#252;ber kroch und feststellte, da&#223; nichts an ihr perfekt oder symmetrisch ist, im Gegenteil: Ein jedes Blatt, jedes Gesicht, jede Figur ist absolut einmalig, der Eindruck der perfekten Symmetrie ist falsch &#8211; oder anders: sie ist absolut richtig, weil gerade dass der K&#252;nstler hier jedes einzelne Blatt von Hand schuf und jedes ein wenig anders machte (wie auch die Natur immer und voller Kreativit&#228;t variiiert) letztlich jenen Eindruck hervorruft, der mich stets aufs Neue tief ber&#252;hrt.</p>
<p>Dinge, die am Rechner erstellt werden, sind virtuell. Sie werden unz&#228;hlige Male ohne Verlust kopiert und &#252;berschwemmen &#228;hnlich wie unsere robotergemachten Massenwaren unsere Welt. Das eigentlich Lebendige aber, das je nur einmal im Moment geschaffene, sei es die performte Melodie im Konzert, sei es ein handgebundenes Buch oder ein einmalig vom Goldschmied hergestelltes Schmuckst&#252;ck, wird zur&#252;ckgedr&#228;ngt &#8230; so wie die je eigene Handschrift zugunsten der weiggleichen, beliebig kopierbaren digitalen Buchstaben.</p>
<p>Tats&#228;chlich aber, nat&#252;rlich, sch&#228;tze ich den Computer durchaus sehr &#8211; wenn der Text steht, bearbeite ich ihn am Rechner. Ebenso bereite ich die Grafiken am Rechner f&#252;r den Druck auf und setze nat&#252;rlich nicht zuletzt das Buch in einer Qualit&#228;t, wie sie ohne Computer wohl nicht m&#246;glich w&#228;re &#8230; nebenbei: diesen Text habe ich am Rechner geschrieben <img src='http://lieblog.norman-liebold.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_653" class="footnote">Also das Erstellen des Urtextes, der &#8211; nat&#252;rlich &#8211; nach dem Digitalisieren noch am Rechner korrigiert und geschliffen wird.</li><li id="footnote_1_653" class="footnote">Die &#8220;Prophezeiung&#8221; entstand, w&#228;hrend ich in eine &#252;beraus absurde Liebesgeschichte verstrickt eine Woche lang in einer H&#246;hle hauste, auf einem technischen Level, der sich auf Feuer und Kerzen beschr&#228;nkte. Und nat&#252;rlich einen F&#252;llfederhalter.</li><li id="footnote_2_653" class="footnote">wie ich es hasse, diese Antworten auf EMails, wo einfach ein oder zwei Worte anstatt eines vern&#252;nftigen Satzes in den eigenen zerst&#252;ckelten Text hineingeworfen werden&#8230;</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Vom Handschreiben</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 09:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[AutorenGefasel]]></category>
		<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[PhiloBlog]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>

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		<description><![CDATA[Manuscriptseite GeBu 0901. Foto: Norman Liebold. [GeBu0901 S. 6-19] Das ist vielleicht ein Gedankengang, den nur Menschen wirklich nachvollziehen k&#246;nnen, die viel mit Text arbeiten. Und ich meine: wirklich viel. Es ist auch ein Gedanke, der vor sagen wir 20 oder 30 Jahren ganz undgar unn&#246;tig zu denken gewesen w&#228;re. Trotzdem ist es ein Gedanke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SqIsvtVD2MI/AAAAAAAAEaw/nxHLQQAx5es/IMGP8238.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_414" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SqIsvtVD2MI/AAAAAAAAEaw/nxHLQQAx5es/IMGP8238.JPG?imgmax=320" alt="Manuscriptseite GeBu 0901. Foto: Norman Liebold." width="320" height="245" id="shashin_thumb_image_414" title="Manuscriptseite GeBu 0901. Foto: Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Manuscriptseite GeBu 0901. Foto: Norman Liebold.</div>
</div>
<p>[GeBu0901 S. 6-19] Das ist vielleicht ein Gedankengang, den nur Menschen wirklich nachvollziehen k&#246;nnen, die viel mit Text arbeiten. Und ich meine: wirklich viel. Es ist auch ein Gedanke, der vor sagen wir 20 oder 30 Jahren ganz undgar unn&#246;tig zu denken gewesen w&#228;re. Trotzdem ist es ein Gedanke, der mir heute als ungemein wichtig, wenn nicht vielleicht sogar grundlegend erscheint, und der, wenn man ihn als Beispiel betrachtet, f&#252;r eine ganze Reihe von Dingen steht, die in ihrer Gesamtheit einen be&#228;ngstigend gro&#223;en Teil unserer Wahrnehmung der Welt ausmacht. Be&#228;ngstigend, weil dieser Teil sich ver&#228;ndert. Nat&#252;rlich l&#246;sen gerade bei analfixierten Zeitgenossen Ver&#228;nderungen jeglicher Art Zust&#228;nde des Unwohlseins und der Angst aus, doch, ganz abgesehen von der nat&#252;rlich nicht auszuschlie&#223;enden M&#246;glichkeit, da&#223; ich analfixiert sein k&#246;nnte, erscheint mir der Gedanke doch objektiv wichtig genug, um einige Zeiten in diesem Schriftsteller-Blog zu formulieren, denn gerade im Moment besch&#228;ftigt mich das Problem in zweierlei Hinsicht. Aus inhaltlicher Sicht, da es f&#252;r die „Ansichten eines Aktmodells“ von nicht zu ignorierender Wichtigkeit ist, und zwar dahingehend, da&#223; das Modell dar&#252;ber zu formulieren belieben wird. Aus technischer Sicht, weil ich selbst aus nachvollziehbaren Gr&#252;nden damit w&#228;hrend der Arbeit in denkbarer Weise direkt damit konfrontiert bin.</p>
<p>Ich rede von Schreiben, nat&#252;rlich, von was auch sonst. Vom Stellen von Schrift, von Schriftstellen, papiernem Erz&#228;hlen, Geschichtenfinden und -erfinden. Genauer: Vom Kratzen der Feder auf dem Papier, wenn man einen schlechten F&#252;llfederhalter hat, vom eher ungelenken Rollen der Kugel im Kugelschreiber, vom Gleiten der Bleistiftmiene. Nicht aber &#8211; oder eigentlich doch, nur eben in negativer Hinsicht &#8211; vom Klappern der Tastatur.<span id="more-648"></span></p>
<p>Ich rede von den vielgestaltigen Schn&#246;rkeln, die Tinte oder anderes Pigment auf Stofflichem hinterl&#228;&#223;t, nicht von Bits und Bites, die von Elektronenstrahlen oder Fl&#252;ssigkristallen auf einem Bildschirm dargestellt werden.</p>
<p>Ich rede von Schriftkultur.</p>
<p>Und es ist mir wichtig.</p>
<p>Und ich m&#246;chte von einer gro&#223;en L&#252;ge reden, von einem Ph&#228;nomen, das, so k&#246;nnte ich mir vorstellen, eine der gro&#223;en ausschlaggebenden Kr&#228;fte ist, die uns und unsere Kultur ma&#223;geblich ver&#228;ndern. Das Schreiben ist hiervon nur ein Symptom, und ich w&#228;hle es weil es schon fast symptomatisch ist.</p>
<p>Ich bin 32 Jahre alt, etwas, das man fr&#252;her als „junges Mannesalter“ bezeichnete. Nichtsdestotrotz kann ich mich sehr gut an eine Zeit erinnern, in der ich ein gutes Dutzend Menschen hatte, mit denen ich ausf&#252;hrlich mittels Briefen korrespondierte. Briefe meine ich als Bl&#228;tter von &#8211; vorzugesweise edlem &#8211; Papier, das mit Tinte, Grafit oder Kugelschreiber-Gel von Hand beschrieben werden, Zwei Briefkontakte neigten auch damals schon dazu, den Brief am Rechner zu tippen und dann auszudrucken, aber wenn man bedenkt, da&#223; ich hier nicht von „Guten Alten Zeiten“ oder meiner „Kindheit“ rede, sondern von einer Zeit, wo ich mein Abitur schon in der Tasche hatte und dem Gesetz nach als „erwachsen“ galt, ein bemerkenswerter Umstand. Ich rede n&#228;mlich nicht von 100 Jahren, sondern von zehn. Zehn. Vor zehn Jahren war es etwas Ungew&#246;hnliches, an jemanden eine Email zu schreiben, weil kaum jemand (in meinem Alter) eine Email-Adresse hatte.</p>
<p>Ich habe keine Brieffreunde mehr. Und es stimmt mich traurig. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich korrespondiere mit wesentlich mehr Leuten, und zum Teil durchaus in ganz immensen Textvolumina. Allein, und deswegen ziehe ich das Beispiel des Briefes heran, es sind die ewig gleichen, stereotypen Zeichen auf meinem Bildschirm, es ist nichts zum Anfassen, zum Riechen. Oder haben Sie schon einmal eine parf&#252;mierte Email erhalten? Aber weitab von der sensuellen Freude, einen Bogen B&#252;tten zu entfalten und mit den Augen die geschwungenen Linien  handgeschriebener Worte zu folgen &#8211; weitab von solch romantischen Unwichtigkeiten, da&#223; genau dieses St&#252;ck Papier wirklich und nicht nur virtuell von der anderen Person in H&#228;nden gehalten wurde, da&#223; zwischen den Fasern des Papiers Molek&#252;le seiner Haut, seines Schwei&#223;es, seiner realen, wirklichen fa&#223;baren Existenz haften geblieben sein m&#246;gen, und da&#223; der Bogen im Kuvert durch das Land transportiert worden ist, in Z&#252;gen in und her gesch&#252;ttelt wurde und die verwaschenen Stellen da von echten, salzigen Tr&#228;nen herr&#252;hrt &#8211; weitab von solchen funktional unwichtigen Dingen eben ist da noch mehr.</p>
<p>So &#8211; und ich m&#246;chte doch nicht meinen, da&#223; das unwichtig ist &#8211; etwas, das ich der Einfachheit halber einmal der Ausdruck von Individualit&#228;t und Pers&#246;nlichkeitt nennen m&#246;chte. Es gibt eine ganze Wissenschaft, die diesen Namen zwar nicht verdient, nichtsestotrotz aber interessant ist, die sich mit der Deutung von Handschriften auseinandersetzt. Und wenn ich auch ihre Schlu&#223;folgerungen f&#252;r weit &#252;bertrieben halte, so sind ihre Ans&#228;tze doch &#228;u&#223;erst beredt. Nicht zuletzt hat unsere Unterschrift deswegen rechtliche G&#252;ltigkeit, weil sie einmalig ist &#8211; jeder Mensch hat eine unverwechselbare Handschrift, die, das ist, denke ich &#252;ber jeden Zweifel erhaben, in gewissen Umfang Ausdruck seiner Pers&#246;nlichkeit ist.</p>
<p>Mehr noch: Der Gegensatz ist das Erschreckende und geradezu symptomatisch. Wenn &#252;berhaupt, haben Sie in der Welt der digitalen Medien eine begrenzte Auswahl an vorgegebenen Schrifttypen. Das ist, will ich meinen, sehr verwandt mit den „Skins“, mit denen Sie ihre anderen Dinge versehen k&#246;nnen, um sich den Anschein von Individualit&#228;t zu geben, wobei aber auch die denkbargr&#246;&#223;te Auswahl von Handy-Schalen kaum dar&#252;ber hinwegt&#228;uschen kann, da&#223; Sie keinen Stil besitzen, sondern sich nur etwas aus dem zusammen stellen, was man ihnen auszuw&#228;hlen erlaubt. Und nichts, scheint sich, verkauft sich so gut wie der Anschein von Individualit&#228;t, wenn es an echter ermangelt. In den diversesten Social Networks wie StudiVZ und Facebook gibt es man breitesten &#214;ffentlichkeiten Privatestes preis, anscheinend, um irgendwem zu beweisen, da&#223; man besonders ist: Interessanterweise fehlen wirkliche Ausdr&#252;cke von Individualit&#228;t oft. Das Spielen eines Instrumentes, dessen Spiel wie Schrift einmalig und Ausdruck der Seelentiefe ist, zum Beispiel.</p>
<p>Wie wenig unverwechselbar  diese Dinge sind, zeigt sich nicht nur in solch absurden Ph&#228;nomen wie da&#223; sich Menschen als etwas ganz anderes ausgeben k&#246;nnen als sie eigentlich sind und es kaum sicher erkennbar ist, sondern auch an Dingen wie personalisierten Massenmails, die, von Maschinen erstellt und verschickt, immer noch Menschen in die Irre f&#252;hren. Es ist, denkt man einmal genauer dar&#252;ber nach, schon sehr absurd, da&#223; wir uns nicht dar&#252;ber wundern, da&#223; wir t&#228;glich hunderte von Briefen bekommen, die einfach nichts bedeuten und nichts anderes zum Ziel haben als uns zu betr&#252;gen. Da&#223; das normal ist, l&#228;&#223;t einiges in seltsamem Licht erscheinen. Ich k&#246;nnte im Copy-und-Paste-Verfahren oder noch besser mittels personalisierter Emails den sch&#246;nsten, schmalzigesten Liebesbrief in derselben Sekunden an 10, 100, 1000 Frauen schicken, und jede w&#252;rde sich unter Umst&#228;nden pers&#246;nlich angesprochen f&#252;hlen.</p>
<p>Es gab durchaus Zeiten, da ich mal zwei oder drei Liebesbriefe schrieb, aber, abgesehen von der Tatsache, da&#223; da Zeit und Kraft nat&#252;rliche Grenzen setzen &#8211; ein jeder war doch ein echter Brief, an eine wirkliche Person verfa&#223;t und ihrer Person Rechnung tragend &#8230;</p>
<p>Aber all das ist noch immer nicht der Hauptpunkt, auch wenn der Verlust an Einmaligkeit, an Besonderheit und Individualit&#228;t nicht zu untersch&#228;tzen ist.<br />
Wenn Sie meine Manuskripte s&#228;hen, w&#228;re Sie unter Umst&#228;nden pikiert &#252;ber die Durchstreichungen, Randbemerkungen und Verbesserungen. Wobei es sogar verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig wenige sind. Aber f&#252;r die Augen eines Menschen, der gewohnt ist, mit dem Rechner zu arbeiten und W&#246;rter einfach zu l&#246;schen, ganze Abs&#228;tze zu entfernen und neu zu formulieren, mag das ein seltsamer Anblick sein. In ihrem „Dokument“ sehen Sie all die Vorstufen, Verbesserungen und Vertipper nicht mehr. Wenn Sie sich den Spa&#223; erlauben wollen, k&#246;nnen Sie einmal die Funktion „&#196;nderungen verfolgen“ einschalten, um dann doch etwas erstaunt zu schauen, wieviel Sie &#228;ndern &#8211; ohne sich dessen bewu&#223;t zu sein.<br />
Der meiner Meinung nach ma&#223;geblichste Punkt, der sich durch den Rechner ver&#228;ndert, ist die Art des Denkens selbst.<br />
Wir beginnen auf dem Bildschirm zu denken, werfen Formulierungen hin, schauen Sie an, l&#246;schen Sie wieder, feilen daran herum, bis wir mehr oder weniger zufrieden sind. Abgesehen, von dem nicht zu untersch&#228;tzenden Punkt, da&#223; die endg&#252;ltige Formulierung zwangsl&#228;ufig gek&#252;nstelt sein mu&#223; im Vergleich mit unserem Sprechen, zeitigt sich vor allem ein ma&#223;geblicher Unterschied zum Hand-Schreiben. Hier n&#228;mlich m&#252;ssen wir zuerst denken, im Kopf formulieren und dann erst den Satz auf das Papier bringen.</p>
<p>Wir lagern unser Denken aus.</p>
<p>Vielleicht k&#246;nnen wir bald gar nicht mehr ordentlich Denken, Schreiben, Reden, ohne am Bildschirm herumbasteln zu k&#246;nnen.</p>
<p>Eine Erfahrung war f&#252;r mich in dieser Hinsicht wahrlich augen&#246;ffnend: Bis einschlie&#223;lich des „Dichterbrand“es hatte ich es mir zueigen gemacht, k&#252;rzere Texte und interessanterweise Verserz&#228;hlungen mit Hand, l&#228;ngere Prosatexte aber direkt am Rechner zu schreiben. Die &#220;berlegung dabei war eine ganz schlichte: n&#228;mlich, da&#223; es zu viel Zeit kosten k&#246;nnte, einen mit Hand geschriebenen Roman komplett abzutippen.</p>
<p>Die letzten drei Romane (Gl&#228;serner Sarg, Krimifrass und  Navigator) schrieb ich komplettt mit Hand, um sie dann zu digitalisieren. Das Erstaunliche: Am Dichterbrand verbrachte ich an reiner Schreibzeit ein gutes halbes Jahr (dem nat&#252;rlich weitaus mehr Zeit an Recherchen vorausgegangen war). Gl&#228;serner Sarg, Krimifrass und Navigattor brauchten an reiner Schreibzeit wesentlich weniger &#8211; der Sarg kaum einen Monat. Und, und das ist noch wesentlich wichtiger, der Arbeitsproze&#223; war weitaus angenehmer und fl&#252;ssiger, und es wirkte sich positiv auf den Erz&#228;hlstil aus: der blieb  zwar der Gleiche, aber es fielen einige K&#252;nstlichkeiten weg, was ihn vergn&#252;glicher und eing&#228;ngiger machte &#8211; und auch eindringlicher.<br />
Das ist nur zum Teil dem Vorgang des Schreibens an sich gestundet &#8211; auch wenn es eine ganz andere Sache ist, ob man die immer gleichen Tasten ber&#252;hrt und auf die immer gleichen 17 Zoll Bildschirm starrt &#8211; oder ob man mit den ausgreifenden B&#246;gen der Schrift sich &#228;hnlich hinein gestikulieren kann wie mit den H&#228;nden im Reden, w&#228;hrend man &#252;berall &#8211; auf einer Parkbank mit weitem Blick &#252;ber Berge und T&#228;ler, in einem verrauchten Cafe &#8211; an der Geschichte arbeiten kann, wenn sie ruft.<br />
Eines, das man nicht &#252;bersch&#228;tzen kann, ist das Verzetteln. Der Mensch neigt dazu, sich ablenken zu lassen, zumal von Dingen, die anstrengend sind &#8211; und schreiben ist anstrengend, und soviel Freude es auch schenken mag, oft genug ein Kampf bis aufs Blut.<br />
Heute gibt es tausend Ablenkungen , sobald der Rechner angeschaltet ist, zumal wenn man sich aktiv in der Welt da draussen bewegt &#8211; eingehende Mails, Nachrichten, ein Ding, das man gerade Nachschlagen m&#246;chte, um dann vom H&#252;tchen aufs St&#246;ckchen kommend g&#228;nzlich aus dem Flu&#223; der Geschichte heraus gerissen zu sein.</p>
<p>Das allzu leichte Korrigieren von Text scheint uns des Vorformulierens im Kopf zu entheben &#8211; oder sollte ich sagen: des klaren, wohlgeordneten Denkens &#252;berhaupt? Und das wikipedische St&#228;ndignachschlagen der Notwendigkeit, tats&#228;chlich etwas im Kopf zu behalten. Die Copy-Paste-Generation ist so zitatfreudig wie nie, aber hat einen ganz  bemerkenswerten Mangel an klar Gewu&#223;tem, sobald kein Rechner in Reichweite ist.<br />
Gehirn, Ged&#228;chtnis und Denken sind wie alles an uns eine Art Muskel, der erschlafft, wenn er nicht benutzt wird. Wir passen uns, wenn wir denn nicht steuernd entgegen wirken, auf dem niedrigsten Level an.</p>
<p>Ich finde, da&#223; die Schrift und das Schreiben ein sch&#246;nes Beispiel daf&#252;r sind, wie sehr sich das in alle unsere Lebensbereiche auswirkt. Unser Verst&#228;ndnis liegt nicht mehr in der Einmaligkeit, so wie ein geschriebener Text einmalig ist, wurde er mit den nur ein einziges Mal in dieser Stimmung von diesem Menschen bewegten Hand ausgef&#252;hrt. Wir sind geistig zu Massenprodukten geworden, die selbst an Freunde Massenmails schicken, anstatt einige pers&#246;nliche Worte. Die tausendfach kopierte H&#246;rb&#252;cher h&#246;ren anstatt eine Lesung, die so nur ein enziges Mal geschieht, einen Film anstatt ein Theaterst&#252;ck, eine CD anstatt das Konzert. Eine Weltt aus lauter Kopien zusammen gest&#252;ckelt, die das wesentliche nicht zu transportieren verm&#246;gen &#8211; oder k&#246;nnen ein Paar Boxen den realen, schwitzenden Musiker ersetzen, dessen Blick wir begegnen, dessen Liebe zur Musik, dessen Anstrengung ansehen k&#246;nnen? Es scheint, als ob dieses Empfinden von der Unechtheit, die unsere Welt mehr und mehr ausmacht, durchaus wach ist &#8211; vielleicht der Grund, warum man von den toten Kopien so viel wie m&#246;glich ansammelt, Festplatten gigabiteweise mit Filmen, Musik, H&#246;rb&#252;chern und Bildern vollfrachtet, und sich vielleicht wundert, tief drinnen, da&#223; eine handgro&#223;e Festplatte nicht dasselbe Gef&#252;hl macht wie eine wohlsortierte Bibliothek, obwohl hundertmal mehr B&#252;cher darinnen sind, von denen aber wahrscheinlich nicht eines gelesen wurde.</p>
<p>Oder trotz nach hunderten z&#228;hlender „Freunde“ in Social Networks, die digitalen Wortsalat auf Pinnw&#228;nden hinterlassen, irgendwie auch nicht ansatzweise ein Gef&#252;hl entsteht wie bei einem mit Hand geschriebenen Brief, der ein paar Tage unterwegs gewesen endlich in unsere Hand findet.</p>
<p>Ich denke, es ist an der Zeit umzudenken.</p>
<p>Zum Beispiel, indem wir zu den durchgestrichenen Zeilen in einem Text stehen, die uns zeigen, da&#223; wir nicht vollkommen sind, das alles wie ein Text nicht einfach da ist, sondern &#220;bung und Irrt&#252;mer bedarf, um schlie&#223;lich gut zu werden.</p>
<p>Das alles lie&#223;e sich denn doch aber auch auf einer Schreibmaschine umsetzen, wenn man denn wirklich &#8211; was den sch&#246;pferischen Proze&#223; angeht &#8211; vom Rechner Abstang nehmen wollte. Und das h&#228;tte den Vorteil, da&#223; der Text sich einfacher per OCR digitalisieren lie&#223;e.<br />
Dem kann ich nur entgegenhalten, da&#223; auch die Schreibmaschine uns der Feinmotorik enthebt, die das Schreiben  ausmacht, dem gleichm&#228;&#223;igen, ausgewogenen Flu&#223; der Handbewegungen &#8211; und dieses gleichm&#228;&#223;ige Bewegen, das Formen der Schrift formt auch Charakter und Konzentration. Abgesehen davon mag zwar eine Schreibmaschine ohne Strom funktionieren und mich zumindest theoretisch in die Lage versetzen, auf sch&#246;ner Wiese sitzend zu arbeiten und den Blick &#252;ber die Sieben Berge schweifen zu lassen. Aber es w&#228;re doch h&#246;chst unbequem, eine Schreibmaschine mit herum zu schleppen.</p>
<p>Mein Arbeitsmaterial beschr&#228;nkt sich auf zwei F&#252;llfederhalter und ein jackentaschengrosses Buch.</p>
<p>Und es klappert nicht.</p>
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		<title>Nationalpatriotische Anf&#228;lle</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 19:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>

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		<description><![CDATA[Norman Liebold. Alte Weide im Hanfbachtal. Stahlfeder mit NoodlersInk auf Hahnem&#252;hle Nostalgie. Copyright by Norman Liebold. 2009. Was bei einem wohnwagenoccupierenden Nomaden wie mir &#228;u&#223;erst eigenartig klingen mag, ist im Grunde nur folgerichtig, bedenkt man die Siebengebirgs-Krimi-Reihe und andere eher altmodische Einstellungen. Vielleicht liegt das ein wenig daran, da&#223; die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221;, w&#228;hrend sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 210px; float: left;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SoxJID3pe0I/AAAAAAAAEWg/DCXPxOyklRU/IMGP8118.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_419" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SoxJID3pe0I/AAAAAAAAEWg/DCXPxOyklRU/IMGP8118.JPG?imgmax=200" alt="Norman Liebold. Alte Weide im Hanfbachtal. Stahlfeder mit NoodlersInk auf Hahnem&#252;hle Nostalgie. Copyright by Norman Liebold. 2009." width="200" height="147" id="shashin_thumb_image_419" title="Norman Liebold. Alte Weide im Hanfbachtal. Stahlfeder mit NoodlersInk auf Hahnem&#252;hle Nostalgie. Copyright by Norman Liebold. 2009." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebold. Alte Weide im Hanfbachtal. Stahlfeder mit NoodlersInk auf Hahnem&#252;hle Nostalgie. Copyright by Norman Liebold. 2009.</div>
</div>
<p>Was bei einem wohnwagenoccupierenden Nomaden wie mir &#228;u&#223;erst eigenartig klingen mag, ist im Grunde nur folgerichtig, bedenkt man die <a href="http://www.siebengebirgskrimi.de/" target="_blank">Siebengebirgs-Krimi-Reihe</a> und andere eher altmodische Einstellungen. Vielleicht liegt das ein wenig daran, da&#223; die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221;, w&#228;hrend sie langsam ihre Form finden (und es ist eine eigenartige solche!), tats&#228;chlich unter dem Strich eine Art philosophisches Pamphlet<sup>1</sup> f&#252;r die in den letzten 3 oder 4 Jahren ausgebr&#252;teteten Ideen werden d&#252;rfte. Und sie &#8211; wie nicht zum ersten Mal &#8211; auf dieser unendlichen Feedbackschleife sich selbst verst&#228;rkend auf mich zur&#252;ckfallen und sinthernd beim ewigen Durchkreisen genau das erzeugen, was ich beabsichtigte. &#196;hnlich also wie die Aktion des Aktmodells in der Geschichte.<br />
<br clear="all"></p>
<div class="shashin_image" style="width: 210px; float: left;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SoxJK52vxUI/AAAAAAAAEWk/s42rdOysTHU/IMGP8119.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_420" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SoxJK52vxUI/AAAAAAAAEWk/s42rdOysTHU/IMGP8119.JPG?imgmax=200" alt="Alte Weide im Hanfbachtal. Stahlfeder mit NoodlersInk auf Hahnem&#252;hle Nostalgie A3. Norman Liebold, 2009." width="200" height="145" id="shashin_thumb_image_420" title="Alte Weide im Hanfbachtal. Stahlfeder mit NoodlersInk auf Hahnem&#252;hle Nostalgie A3. Norman Liebold, 2009." /></a>
<div class="highslide-caption">Alte Weide im Hanfbachtal. Stahlfeder mit NoodlersInk auf Hahnem&#252;hle Nostalgie A3. Norman Liebold, 2009.</div>
</div>
<p>Parallel dazu<sup>2</sup> fr&#246;ne ich mit Freude dem immensen Vorteil, den ich durch die April letzten Jahres gef&#228;llte Entscheidung, (wieder) hundertprozentig im Mnuscript zu arbeiten, zwar erlangt, aber leider noch nicht in vollen Z&#252;gen ausgenutzt habe. Im Gegensatz zum strom- und zwielichtbed&#252;rftigen Notebook macht der F&#252;llfederhalter frei<sup>3</sup>. Spazierg&#228;nge und leichtgepackte Reisen waren nat&#252;rlich seitdem an der Tagesordnung. Voll Freude fand ich heute allerdings zu dem zur&#252;ck, um was es mir eigentlich gegangen war und was genau zwischen diesen beiden Dingen liegt.<sup>4</sup><br />
<br clear="all">
<div class="shashin_image" style="width: 210px; float: left;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SoxYHlwxyII/AAAAAAAAEYA/pVFXpt1Nwzg/IMGP8104.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_421" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SoxYHlwxyII/AAAAAAAAEYA/pVFXpt1Nwzg/IMGP8104.JPG?imgmax=200" alt="Hanfbachtal. Foto: Norman LIebold, 2009." width="200" height="122" id="shashin_thumb_image_421" title="Hanfbachtal. Foto: Norman LIebold, 2009." /></a>
<div class="highslide-caption">Hanfbachtal. Foto: Norman LIebold, 2009.</div>
</div>
<p>Es ist in der Tat sch&#246;n hier. Ich werde mich wohl ersteinmal eine Weile richtiggehend einnisten und meine n&#228;here Umgebung, sprich das Siebengebirge, en detail unter die Lupe nehmen. Was, denke ich, auch ahnen l&#228;&#223;t, wo ich trotz anderweitiger Versuchung, die n&#228;chsten Storys ansiedeln werde.<br />
<br clear="all">
<div class="shashin_image" style="width: 210px; float: left;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SoxLHYmXzvI/AAAAAAAAEXg/acDuD0RAzjY/IMGP8117.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_422" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SoxLHYmXzvI/AAAAAAAAEXg/acDuD0RAzjY/IMGP8117.JPG?imgmax=200" alt="Zerbrochene Kristalldruse (Bergkristall) im Hanfbachtal. Foto: Norman Liebold, 2009." width="200" height="129" id="shashin_thumb_image_422" title="Zerbrochene Kristalldruse (Bergkristall) im Hanfbachtal. Foto: Norman Liebold, 2009." /></a>
<div class="highslide-caption">Zerbrochene Kristalldruse (Bergkristall) im Hanfbachtal. Foto: Norman Liebold, 2009.</div>
</div>
<p>Eine Schande &#252;brigens, da&#223; ich bei dem ganzen Herumgereise zum Beispiel diesen sch&#246;nen Ort, den man links auf den beiden Skizzen sehen kann, seit bestimmt letztem Jahr Herbst nicht mehr besucht hatte. Zur Belohnung schenkte mir die Bachnymphe von Hanf zwar nichts zu rauchen, aber immerhin eine sch&#246;n gewachsene Kristalldruse. Hier zu sehen, wie sie recht unscheinbar auf einer Kiesbank liegt. Beim Umdrehen haben sich drei sehr sch&#246;n ausgebildete Bergkristalle zu meiner Freude gezeigt. Die Skizzen sind beim Nachdenken &#252;ber die n&#228;chsten Textpassagen entstanden. Ich m&#246;chte an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich meinen Dank an TheHOINK<sup>5</sup> und Herrn Thiel von <a href="http://www.missing-pen.de" target="_blank">Missing Pen</a> danken. <a href="http://www.noodlersink.com/" target="_blank">Noodlers Ink</a> ist f&#252;r jeden Zeichner eine regelrechte Offenbarung! Ich habe bestimmt die letzten 15 Jahre mit unzufrieden Herumge&#228;rgere alles m&#246;gliche ausprobiert ohne zu wissen, da&#223; es die optimale L&#246;sung gibt. Und dann auch noch so nett unindustriell!</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_637" class="footnote">in altem Sinne, nicht in der heutigen pejorativen Art und Weise verstanden &#8211; leider enth&#228;lt unser Sprachschatz keinen ad&#228;quat sch&#246;nen Begriff mehr f&#252;r das, was ich meine &#8230; m&#246;glicherweise erste Folgen des subtil eingef&#252;hrten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neusprech" target="_blank">Neusprech</a></li><li id="footnote_1_637" class="footnote">und, wie gerade festgestellt, irgendwo auch infolgedessen</li><li id="footnote_2_637" class="footnote">und das in sehr viel mehr Aspekten, als man glauben mag</li><li id="footnote_3_637" class="footnote">Auch wenn ich leider feststellen mu&#223;te, da&#223; f&#252;nf Jahre bei nahezu jeder Gelegenheit auf 90 Pferden zu reiten ganz erschreckende Wahrheiten erzeugt, wenn man sich mal wieder auf den treuen Drahtesel schwingt und das ausgerechnet in einem Gebirge&#8230;</li><li id="footnote_4_637" class="footnote">Dem Illustrator vom Navigator</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Begonnen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 20:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>

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		<description><![CDATA[Norman Liebold. Klosterruine Heisterbach. NoodlersInk auf Papier. Heisterbach, 16.08.2009 Nach den diversen Reanalogisierungen und Katharsen darf ich durchaus verk&#252;nden, das es begonnen hat. Was genau, wird das Aktmodell in B&#228;lde treffend formulieren. Das Manuscript wuchert und ich habe eine diebische Freude an der Geschichte, die in Wirklichkeit eine Streitschrift wird. Eine Art philosophische Satyrerei voller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 313px; float: left;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Som1FvKLcHI/AAAAAAAAEUI/yYZ-DIDjT0c/IMGP8095.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_424" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Som1FvKLcHI/AAAAAAAAEUI/yYZ-DIDjT0c/IMGP8095.jpg?imgmax=320" alt="Norman Liebold. Klosterruine Heisterbach. NoodlersInk auf Papier. Heisterbach, 16.08.2009" width="303" height="320" id="shashin_thumb_image_424" title="Norman Liebold. Klosterruine Heisterbach. NoodlersInk auf Papier. Heisterbach, 16.08.2009" /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebold. Klosterruine Heisterbach. NoodlersInk auf Papier. Heisterbach, 16.08.2009</div>
</div>
<p>Nach den diversen Reanalogisierungen und Katharsen darf ich durchaus verk&#252;nden, das es begonnen hat. Was genau, wird das Aktmodell in B&#228;lde treffend formulieren. Das Manuscript wuchert und ich habe eine diebische Freude an der Geschichte, die in Wirklichkeit eine Streitschrift wird. Eine Art philosophische Satyrerei voller nackter Wahrheiten, sozusagen. Das &#8220;Projekt hinter den Sieben Bergen&#8221; habe ich gerade justamente gestartet und endlich das DinA4 zugunsten gr&#246;&#223;erer Formate dran gegeben.<br />
TheHOINK wird sich freuen: Die Kombination aus NoodlersInk Bullet Proof Black und Hahnem&#252;hle Nostalgie DinA3 sind, ganz wie er versprochen hat, nahe daran, als &#8220;Erleuchtung&#8221; bezeichnet werden zu k&#246;nnen.<br />
Das Aktmodell beginnt nebenbei, mit sich selber zu reden und gewisserma&#223;en nochmehr Spiel mit sich selber zu werden als selbst der &#8220;Dichterbrand&#8221;. Ohne den Erz&#228;hler h&#228;tte dem Pamphlet eine ganze Ebene voller ironischer Brechungen und die Chance gefehlt, eine Abhandlung zu einer Geschichte werden zu lassen, die sich auch als Erz&#228;hlung sehr angenehm konsumierbar sein wird.</p>
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		<title>Nackte Wahrheiten</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 20:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[PhiloBlog]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine B&#246;hm-Klarinette. Foto: Norman Liebold Pers&#246;nlich bin ich der Meinung, da&#223; die Dinge sich wiederholen, sich gewisserma&#223;en spiralf&#246;rmig aufw&#228;rts schraubend um einen Zentrum drehen, dabei an bestimmter Stelle &#228;hnliche Orte, Dinge, Konstellationen durchquerend. In den Kreisen der Humanistischen Bewegung, mit denen ich mich im Moment eingehender besch&#228;ftige, gibt es sogar ein Begriffskatalog daf&#252;r, bei dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SofYFPzOvzI/AAAAAAAAESw/1YNDqgL4JEo/IMGP0252.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_426" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SofYFPzOvzI/AAAAAAAAESw/1YNDqgL4JEo/IMGP0252.JPG?imgmax=320" alt="Meine B&#246;hm-Klarinette. Foto: Norman Liebold" width="320" height="320" id="shashin_thumb_image_426" title="Meine B&#246;hm-Klarinette. Foto: Norman Liebold" /></a>
<div class="highslide-caption">Meine B&#246;hm-Klarinette. Foto: Norman Liebold</div>
</div>
<p>Pers&#246;nlich bin ich der Meinung, da&#223; die Dinge sich wiederholen, sich gewisserma&#223;en spiralf&#246;rmig aufw&#228;rts schraubend um einen Zentrum drehen, dabei an bestimmter Stelle &#228;hnliche Orte, Dinge, Konstellationen durchquerend. In den Kreisen der Humanistischen Bewegung, mit denen ich mich im Moment eingehender besch&#228;ftige, gibt es sogar ein Begriffskatalog daf&#252;r, bei dem es um &#8220;Traumkerne&#8221; geht. Ich k&#246;nnte, dieser Gedanke geht mir aktuell durch den Kopf, das ganze auch weitaus profaner betrachten, n&#228;mlich in der Metapher einer Schallplatte. Wobei ich weniger die gerne zitierte meine, die immer und immer wieder gespielt wird, was durchaus naheliegend w&#228;re, sondern um einen Kratzer auf derselbigen. Wenn die Diamantnadel an irgendeiner Stelle auf den Kratzer ger&#228;t, springt die Platte, am Kratzer, an der Narbe, wenn man so m&#246;chte, entlanggleitend zur&#252;ck, und die Geschichte beginnt von neuem.</p>
<p><span id="more-623"></span></p>
<p>Nicht ganz, denn man darf durchaus zugestehen, da&#223; die Wiederholung auf einer h&#246;heren Ebene geschieht, da&#223; ein jeder Durchlauf ein wenig mehr vom Eigentlichen enth&#252;llt und mehr verstanden wird. Und die &#196;hnlichkeit der Geschehnissse und wieder gespielten Konstellationen eine Basis bildet, auf deren Grundlage es m&#246;glich ist, gleichsam in einer Chrono-Tomographie vergleichen zu k&#246;nnen, Entwicklungen zu sehen und daraus Schl&#252;sse zu ziehen. Und ich meine hier mehr als nur den unvermeidlichen Schlu&#223;, da&#223; man &#228;lter geworden ist.</p>
<p>Jetzt, wo sie vorbei ist, darf ich gestehen, da&#223; ich die eine Erfahrung machen mu&#223;te, die der Schriftsteller f&#252;rchtet wie der Mann die Impotenz: Die Schreibblockade. Wobei es nicht wirklich eine &#8220;Schreibblockade&#8221; genannt werden kann. Selten zuvor sind soviele Geschichten entstanden. Aber selten zuvor war auch der Weg zwischen der Geschichte im Kopf so weit zu der Geschichte auf dem Papier. &#8220;Leergeschrieben&#8221;, meinten etliche meiner Freunde, eine naheliegende Vermutung angesichts von nicht weniger als vier Romanen und einer phantastischen Anthologie in zwei Jahren plus komplett neuem B&#252;hnenprogramm. Aber das war nicht, was mir seit Dezember die Feder hat schlaff in den Fingern h&#228;ngen lassen. Und auch nicht die &#8220;slawischen Stalker&#8221;, wie das Comtesschen es wie gewohnt kess vermutete, nicht vermutend, da&#223; es selbst einer jener ungeheuer aufgeladenen Punkte verk&#246;rperte, die die Diamantnadel am Kratzer entlang schleifend durchl&#228;uft, um, im funkelnden Abgleiten und knirschend-kreischenden Moment des sich zwischen den gepressten Rillen Bewegens (und damit meine ich nicht bekifft in den D&#252;nen herumliegen!) etwas wie Begreifen aufflackern zu lassen.</p>
<p>Der Punkt, durch den die Nadel kreischen f&#228;hrt, liegt nicht weniger als zehn Jahre zur&#252;ck, und aus seltsamem Zufall sind die Erinnerungen gestochen scharf. Auch damals eine Zeit, in der alle Fragen bereits dadurch zu beantworten waren, da&#223; man irgendein Manuscript (heute ein gedrucktes Buch) hervorziehen konnte, um statt einer Antwort auf die Lekt&#252;re zu verweisen. Damals wie heute die ern&#252;chternde Erkenntnis, da&#223; so weiterzumachen hei&#223;t, sein eigener Plagiator zu werden und es nichts mehr zu vollenden, nichts mehr abzuha(c)ken gibt, weil man, ohne es recht zu merken, die augenscheinlich unbew&#228;ltigbar Aufgabe in der Tat irgendwie im Ablaufe von ein paar Jahren erledigt hat und nicht jenen funkenspr&#252;henden H&#246;hepunkt erlebte, den man vielleicht erwartete, sondern nur ein Abebben des Druckes &#8211; und das sinnlose weiter Wiederholen der im Abarbeiten notwendigen Rituale. Und die weniger ern&#252;chternde als vielmehr erschreckende Erkenntnis, da&#223; da keine noch abzuhakende, hinausz&#246;gernde Restschuld &#252;briggeblieben ist, die vor dem Neuland sch&#252;tzt. Das Neuland, das nicht zuletzt auch lockt und verhei&#223;t.</p>
<p>Wenn ich jetzt unter dem Sternenhimmel auf meiner Terrasse sitze, sich &#252;ber mir das dunkelsamtene Blau dehnt und ich mir die Motetten von <em>Guillaume de Machaut</em> anh&#246;re, wenn ich die letzen Seiten der &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; durchlese, die ich heute schrieb, und die in einer gewissen Weise sehr nach dem &#8220;Totentanz&#8221; schmecken, wenn man an seinem Wein nippt &#8211; ausgerechnet ein Medinet, der obgleich kaum von Qualit&#228;t aber doch von Erinnerungen vollgesogen ist &#8211; an Platanen denkt, an alte Kl&#246;ster von vor 10 Jahren und neue alte Kl&#246;ster an Mainachtseen von gar nicht allzulanger Zeit, wenn man Ketten in seinen Brusthaaren sp&#252;rt, und sie greifend die Frage stellen mu&#223;, was das denn f&#252;r seltsame Dinge sind, wenn sie unter den H&#228;nden zerfallen wie die morschen F&#228;den eines alten Wischmopps und man einfach die H&#228;nde &#246;ffen und loslassen will, das sind eigenartige Gef&#252;hle.</p>
<p>Ich denke, es wird gut sein, einmal die im vierfachen Schriftsinn alles abkriechende und abtastende Instanz abzuschalten. Das wird bedeuten, da&#223; die &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; zu den &#8220;Ansichten des Norman L.&#8221; werden, aber da wir alle wissen, da&#223; sie das so oder so sind, darf man auch grinsend damit jonglieren. Das mir das mehr liegt, als das unsinnig verernstete Dramatisieren habe ich schon manchmal gewu&#223;t. Bei den wilden Abgleitern der Diamantnadel, jedesmal. Es gibt da nichts zu lernen. Nur freudig zu akzeptieren.</p>
<p>Jutta von den <a href="http://www.vierraben.de(" target="_blank">Vier Raben</a>, meine Lieblingsb&#252;hne in K&#246;ln, hat &#252;brigens schon zugestimmt. Bernd ebenfalls, allerdings unter der Bedingung, da&#223; er &#8211; im Gegensatz zu mir &#8211; nicht nackig auf der B&#252;hne sitzen mu&#223;. Zum Dank werde ich ihm wohl pro Monolog einen Song schreiben. Nein. Ich Textmensch vergesse das immer. Keinen Song. Einen Text.</p>
<p>Da&#223; die <a href="http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-937330-31-0" target="_blank">Ansichten eines Aktmodells</a> allerdings ein Totentanz werden, stimmt nur indirekt, fast k&#246;nnte man sagen, da&#223; sie der Inbegriff seines Gegenteils werden &#8211; eines woll&#252;stigen Fruchtbarkeitstanzes in einem Spiegellabyrinth&#8230; es ist am&#252;sant zu sehen, da&#223; die alten Muster in neue Zahnr&#228;der greifen. Der Editor, der unverkennbar ich selbst zu sein die Dreistigkeit hat vorzugeben, berichtet &#252;ber den Protagonisten, der nicht weniger eine grinsende Fratze meiner Selbst darstellt &#8211; und das alles, um die innersten Geheimnisse der anderen h&#246;flich zu entreissen.</p>
<p>Die &#8220;Editorische Vorbemerkung&#8221; erinnert doch arg zu sehr an die verschachtelten 1001 N&#228;chte des Nâhtegal-Zyklus, ebensosehr wie an die (immer noch hei&#223;geliebte) Vampyriade mit ihrem Vorgriff auf sieben Jahre Universit&#228;t. Selbstzitat? Ich wei&#223; nicht. Die Stimmung ist so &#228;hnlich. Damals in meiner ersten wirklich eigenen Wohnung, auf dem Dach unterm Sternenhimmel, das arme Aachen mit den kl&#228;glichen Versuchen auf der Querfl&#246;te qu&#228;lend und herzzerrei&#223;end in Verwirrungen verstrickt mit 22 Jahren. Heute unter einem nicht minder sch&#246;nen Sternenhimmel &#8211; und nur die erste Ziffer der Ziffernpaares und das Folterinstrument hat sich ver&#228;ndert. Heute leiden meine Nachbarn unter einer Klarinette.</p>
<p></p>
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		<title>Katharsis</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 17:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich halte eine Weile mein Hirn in salzigen Wind, baue Burgen auf und aus Sand und schaue zwecks karthasischer Entz&#252;ckung zu, wie die steigende Flut sie untergr&#228;bt, zerspielt und wegsp&#252;lt, mir in wohltuend-entspannter Weise bewu&#223;t werdend, das nichts Irdisches von Dauer und alles Festhalten sinnlos ist. Das mache ich solange, bis ich nach B&#252;chel fahre, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SnR9svMK9qI/AAAAAAAAEKQ/hMSfdb5Eink/IMGP0040.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_428" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SnR9svMK9qI/AAAAAAAAEKQ/hMSfdb5Eink/IMGP0040.JPG?imgmax=320" alt="" width="320" height="183" id="shashin_thumb_image_428" title="" /></a></div>
<p>Ich halte eine Weile mein Hirn in salzigen Wind, baue Burgen auf und aus Sand und schaue zwecks karthasischer Entz&#252;ckung zu, wie die steigende Flut sie untergr&#228;bt, zerspielt und wegsp&#252;lt, mir in wohltuend-entspannter Weise bewu&#223;t werdend, das nichts Irdisches von Dauer und alles Festhalten sinnlos ist. Das mache ich solange, bis ich nach B&#252;chel fahre, um auf <a href="http://www.atomwaffenfrei.de/vor-der-eigenen-tuere-kehren.html" target="_blank">die amerikanischen Atomwaffen dort zu pissen</a>. Bis ich dieses mein beinhebendes Gesch&#228;ft erledigt habe, werde ich aus naheliegenden Gr&#252;nden au&#223;erhalb der vom <a href="http://lieblog.norman-liebold.de/2007/06/wieder-den-wahn-der-erreichbarkeit/">Erreichbarkeitswahn</a> infizierten Gesellschaft sein.</p>
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		<title>Null</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 16:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[PhiloBlog]]></category>

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		<description><![CDATA[Verbrennendes Manuskriptbuch. Photo: Norman Liebold Verbrennendes Manuskriptbuch. Photo: Norman Liebold Grundlegende &#196;nderung im Lebens(ver)lauf, die aus dem Menschen heraus geschehen, haben einen schon fast dialektischen Dreischritt im Vorfeld. Der erste der Schritte &#228;u&#223;ert sich auf sehr unterschiedliche Weisen, grunds&#228;tzlich jedoch k&#246;nnte man ihn als eine Art Aufmerken, eine Art Sensibilisierung in einem bestimmten Kontext definieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SmnYM4CitgI/AAAAAAAAEEU/Sfk-inh8-XM/IMGP0242.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_430" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SmnYM4CitgI/AAAAAAAAEEU/Sfk-inh8-XM/IMGP0242.JPG?imgmax=320" alt="Verbrennendes Manuskriptbuch. Photo: Norman Liebold" width="320" height="179" id="shashin_thumb_image_430" title="Verbrennendes Manuskriptbuch. Photo: Norman Liebold" /></a><span class="shashin_caption">Verbrennendes Manuskriptbuch. Photo: Norman Liebold</span>
<div class="highslide-caption">Verbrennendes Manuskriptbuch. Photo: Norman Liebold</div>
</div>
<p>Grundlegende &#196;nderung im Lebens(ver)lauf, die aus dem Menschen heraus geschehen, haben einen schon fast dialektischen Dreischritt im Vorfeld. Der erste der Schritte &#228;u&#223;ert sich auf sehr unterschiedliche Weisen, grunds&#228;tzlich jedoch k&#246;nnte man ihn als eine Art Aufmerken, eine Art Sensibilisierung in einem bestimmten Kontext definieren. Der zweite Schritt w&#228;re als <em>Begreifen</em> zu bezeichnen. Das Begreifen ist intellektueller Art, und wie man nur zu gut wei&#223;, kann man sehr viel <em>begriffen </em>haben, ohne da&#223; dies mehr zeitigt als viel Geschwafel, Gejammer &#8212; oder in endlosen Kreisen gef&#252;llte Seiten. Der zweite Schritt enth&#228;lt weitestgehend minuti&#246;s ausgearbeitete Pl&#228;ne, wie der als zu &#228;ndernde Zustand in den erstrebenswerten zu &#252;berf&#252;hren ist. Oft sind diese Pl&#228;ne sehr klug und vern&#252;nftig. Der zweite Schritt kann Zeitr&#228;ume von <em>Jahren</em> erf&#252;llen. Der dritte Schritt ist letztlich der, auf den es ankommt. Vielleicht w&#228;re der durchaus als tierisch zu nennende Zustand durchaus zu bevorzugen, indem der beschriebene Dreischritt nur aus einem knurrenden Z&#228;hnefletschen und Sch&#252;tteln besteht. Als Mensch aber, der denkbar und bedauernswert weit vom tierisch-gesunden Zustand entfernt ist, bleiben dann oft nur sehr mutwillige, in ihrer Auspr&#228;gung schon fast zu extreme Schritte, um die innerlich anerzogenen Stimmen dessen, was <em>Gewissen</em> genannt doch etwas ganz anderes ist, zu &#252;bert&#246;nen. Gemeint ist hier weniger die weibliche Reaktion, sich ver&#228;ndern zu wollen und dann doch lieber nur die Farbe der Haare zu wechseln. Oder das gegebenfalls als m&#228;nnlich zu nennende Ad&#228;quat, sich die Haare wieder mal zu rasieren. Aber letzthin ist das Bestreben, nach der abgeschlossenen Analogisierungs-Phase #5 alles auf <em>Null</em> zu stellen, alles vergoren Angefangene zu entsorgen und ein grosses Kehraus aller Lebens-Fragmente zu veranstalten, vielleicht auch nichts anderes als dergleichen Ersatzhandlungen.</p>
<p>Aber, m&#246;glicherweise, ist es ein Anfang.</p>
<p>Und er macht ein warmes Gef&#252;hl. Und ein warmes Gef&#252;hl bei etwas zu haben, ist meistens ein gutes Zeichen.</p>
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		<title>Reanalogisierung Phase #5 &#8211; Quantensprung</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 15:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist ein Memo an mich selbst. Am 13.06.2007 schrieb ich den folgenden Beitrag: &#8220;Wider den Wahn der Erreichbarkeit&#8220;. Exakt zwei Jahre sp&#228;ter, am 13.06.2009, diesen: &#8220;Ph&#228;nomenion Unerreichbarkeit&#8220;. Vor der f&#252;nften Phase der Reanalogisierung habe ich mich in der Tat ein wenig gescheut. Aus unangebrachter H&#246;flichkeit, die bahnbrechende Erkenntnis &#252;ber die moralische Notwendigkeit der Egozentrizit&#228;t [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein Memo an mich selbst.</p>
<p>Am 13.06.2007 schrieb ich den folgenden Beitrag: &#8220;<a title="Permanent Link to Wider den Wahn der Erreichbarkeit" rel="bookmark" href="/2007/06/wieder-den-wahn-der-erreichbarkeit/">Wider den Wahn der Erreichbarkeit</a>&#8220;. Exakt zwei Jahre sp&#228;ter, am 13.06.2009, diesen: &#8220;<a title="Permanent Link to Ph&#228;nomenion Unerreichbarkeit" rel="bookmark" href="/2009/06/phaenomenion-unerreichbarkeit/">Ph&#228;nomenion Unerreichbarkeit</a>&#8220;.</p>
<p>Vor der f&#252;nften Phase der Reanalogisierung habe ich mich in der Tat ein wenig gescheut. Aus unangebrachter H&#246;flichkeit, die bahnbrechende Erkenntnis <a title="Permanent Link to &#220;ber die moralische Notwendigkeit der Egozentrizit&#228;t" rel="bookmark" href="../2007/06/uber-die-moralische-notwendigkeit-der-egozentrizitat/">&#252;ber die moralische Notwendigkeit der Egozentrizit&#228;t</a> ignorierend, z&#246;gerte ich sie zu weit hinaus, obgleich ihre Notwendigkeit mehr als offensichtlich war.</p>
<p>Ich informiere hiermit dar&#252;ber, da&#223; ich den letzten der f&#252;nf Flutungsh&#228;hne f&#252;r das Projekt Reanalogisierung aufgedreht habe.</p>
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		<title>In der Tat, kein Scherz</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 16:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>

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		<description><![CDATA[Norman Liebold. Gezeichnet von Christian Lessenich. Grafit auf Papier, 2009. Norman Liebold. Gezeichnet von Christian Lessenich. Grafit auf Papier, 2009. Vielen Dank f&#252;r das rege Interesse. Und: Nein, das war nicht als Scherz gemeint. Der Modell-Prolog ist fertig und die ersten f&#252;nf Monologe bereits angelegt und durchgearbeitet. &#8220;Die Ansichten eines Aktmodells&#8221; sind in vielfacher Hinsicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 208px; float: left;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SkTiJmuvK6I/AAAAAAAADnA/EDv9u2dUNrM/lessenich_christian_06.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_432" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SkTiJmuvK6I/AAAAAAAADnA/EDv9u2dUNrM/lessenich_christian_06.jpg?imgmax=288" alt="Norman Liebold. Gezeichnet von Christian Lessenich. Grafit auf Papier, 2009." width="198" height="288" id="shashin_thumb_image_432" title="Norman Liebold. Gezeichnet von Christian Lessenich. Grafit auf Papier, 2009." /></a><span class="shashin_caption">Norman Liebold. Gezeichnet von Christian Lessenich. Grafit auf Papier, 2009.</span>
<div class="highslide-caption">Norman Liebold. Gezeichnet von Christian Lessenich. Grafit auf Papier, 2009.</div>
</div>
<p>Vielen Dank f&#252;r das rege Interesse. Und: Nein, das war nicht als Scherz gemeint. Der Modell-Prolog ist fertig und die ersten f&#252;nf Monologe bereits angelegt und durchgearbeitet. &#8220;Die Ansichten eines Aktmodells&#8221; sind in vielfacher Hinsicht ein Projekt, was mich im Moment &#252;beraus fasziniert, vor allem, weil es mehrere Dinge vereint. Besonders interessant sind neben den unvergleichlich am&#252;santen Wortspielen und Anspielungen, die die Konstellation erm&#246;glicht, vor allem das sich &#220;berschneiden von Realit&#228;t und Metapher, Allegorie und philosophischer Betrachtung. F&#252;r mich ungemein reizvoll ist das Spiel mit Erz&#228;hlperspektiven und das Experiment, den Exkurs zur fiktionalen Erz&#228;hlung zu machen und das ganze wieder umzukehren.</p>
<p>Aber ich vermeine in den Anfragen weniger Interesse daran zu erkennen, sondern vielmehr die Bitte um die Best&#228;tigung, da&#223; es sich bei den Illustrationen um Aktzeichnungen von mir handelt. In der Tat, dem ist so. Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird es nebenbei auch eine Nacktlesung geben. Und, nein, die wird nicht in der Karl-Arnold-Stiftung stattfinden, sondern sehr wahrscheinlich in den Vier Raben zu K&#246;ln.<br />
Auch kein Scherz.</p>
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		<title>Ansichten eines Aktmodells</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 12:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsichtenEinesAktmodells]]></category>

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		<description><![CDATA[Norman Liebold. Grafit. Zeichnung: Birgit Schlechtriemen. Norman Liebold. Grafit. Zeichnung: Birgit Schlechtriemen. Nach doch ausgesprochen ausgedehntem Umdenhei&#223;enbreischleichen darf ich doch vorsichti gandeuten, da&#223; das Kurzgeschichtenprojekt &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; als in die Schaffensphase eingetreten zu bezeichnen ist. Das fertige Buch wird voraussichtlich am 11. September erscheinen und neben den zw&#246;lf Geschichten auch hochwertige zw&#246;lf Aktzeichnungen verschiedener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 198px; float: left;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SjuL3rx32nI/AAAAAAAADh4/QdUUe7xxjLM/PICT7430.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_434" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SjuL3rx32nI/AAAAAAAADh4/QdUUe7xxjLM/PICT7430.JPG?imgmax=288" alt="Norman Liebold. Grafit. Zeichnung: Birgit Schlechtriemen." width="188" height="288" id="shashin_thumb_image_434" title="Norman Liebold. Grafit. Zeichnung: Birgit Schlechtriemen." /></a><span class="shashin_caption">Norman Liebold. Grafit. Zeichnung: Birgit Schlechtriemen.</span>
<div class="highslide-caption">Norman Liebold. Grafit. Zeichnung: Birgit Schlechtriemen.</div>
</div>
<p>Nach doch ausgesprochen ausgedehntem Umdenhei&#223;enbreischleichen darf ich doch vorsichti gandeuten, da&#223; das Kurzgeschichtenprojekt &#8220;Ansichten eines Aktmodells&#8221; als in die Schaffensphase eingetreten zu bezeichnen ist. Das fertige Buch wird voraussichtlich am 11. September erscheinen und neben den zw&#246;lf Geschichten auch hochwertige zw&#246;lf Aktzeichnungen verschiedener K&#252;nstler enthalten. Richtig: Von mir. <img src='http://lieblog.norman-liebold.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ph&#228;nomenion Unerreichbarkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 11:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 7. Stufe des Peter-Paul-Rubens-Gymnasiums Siegen. Im Vordergrund: Sabiene Scheler, Francisco, Norman Liebold, Stefan, Dennis Lange vom Waldritter-Projekt. Ich finde es ein ganz erstaunliches Ph&#228;nomen, da&#223;, wenn man aus zwingenden Gr&#252;nden reihum verk&#252;ndet, da&#223; man f&#252;r einige Tage wirklich schlecht erreichbar sein wird und man daher vorbeugend die Bitte &#228;u&#223;ert, da&#223; man nur in wirklich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 330px; float: left;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SkNhAsotyXI/AAAAAAAADlM/Fzkz8wNAlsc/100_0712.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_437" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SkNhAsotyXI/AAAAAAAADlM/Fzkz8wNAlsc/100_0712.JPG?imgmax=320" alt="Die 7. Stufe des Peter-Paul-Rubens-Gymnasiums Siegen. Im Vordergrund: Sabiene Scheler, Francisco, Norman Liebold, Stefan, Dennis Lange vom Waldritter-Projekt." width="320" height="185" id="shashin_thumb_image_437" title="Die 7. Stufe des Peter-Paul-Rubens-Gymnasiums Siegen. Im Vordergrund: Sabiene Scheler, Francisco, Norman Liebold, Stefan, Dennis Lange vom Waldritter-Projekt." /></a>
<div class="highslide-caption">Die 7. Stufe des Peter-Paul-Rubens-Gymnasiums Siegen. Im Vordergrund: Sabiene Scheler, Francisco, Norman Liebold, Stefan, Dennis Lange vom Waldritter-Projekt.</div>
</div>
<p> Ich finde es ein ganz erstaunliches Ph&#228;nomen, da&#223;, wenn man aus zwingenden Gr&#252;nden reihum verk&#252;ndet, da&#223; man f&#252;r einige Tage <em>wirklich</em> schlecht erreichbar sein wird und man daher vorbeugend die Bitte &#228;u&#223;ert, da&#223; man nur in <em>wirklich, wirklich </em>dringenden F&#228;llen wild mit allen denkbaren Kommunikationsforts&#228;tzen der modernen Informationsgesellschaft wedeln, schreien und um Hilfe rufen soll, dies scheinbar Ansporn ist, das auch auszuprobieren. Was dahingehend kontraproduktiv ist, als da&#223; sich zwangsl&#228;ufig eine unangenehme Feedbackschleife zu etablieren beginnt. Diese sieht in etwa wie folgt aus: Da man von der druchschnittlichen H&#246;flichkeit, Angemessenheit und pers&#246;nlichen Ausgewogenheit der Menschheit ausgeht, bem&#252;ht man sich im Falle eines solchen fortschrittsfortsatzgewedelten Hilferufs, Unm&#246;gliches m&#246;glich zu machen, eine Kommunikationsbr&#252;cke trotz Kostenexplosion zu erzeugen, um irgendwelche angenommenen menschlichen, virtuellen oder insbesondere netzwerkspezifischen Totalapocalypsen im letzten Moment zu verhindern. Um dann festzustellen, da&#223; kein Problem im eigentlichen Sinne vorliegt. Ich denke, das ist ganz &#228;hnlich wie mit dem Jungen, der immer ins Dorf l&#228;uft, um zu schreien, da&#223; die W&#246;lfe k&#228;men &#8211; wenn Sie denn wirklich kommen, glaubt ihm keiner mehr.</p>
<div class="shashin_image" style="width: 210px; float: right;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SkNmaKrKtpI/AAAAAAAADlQ/q56Q2zGee14/100_0662.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_438" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SkNmaKrKtpI/AAAAAAAADlQ/q56Q2zGee14/100_0662.JPG?imgmax=200" alt="Norman Liebold als Avatar der Waldelfen, Projektwoche mit dem Peter-Pail-Rubens-Gynasiums Siegen. Photo: Christina." width="200" height="199" id="shashin_thumb_image_438" title="Norman Liebold als Avatar der Waldelfen, Projektwoche mit dem Peter-Pail-Rubens-Gynasiums Siegen. Photo: Christina." /></a>
<div class="highslide-caption">Norman Liebold als Avatar der Waldelfen, Projektwoche mit dem Peter-Pail-Rubens-Gynasiums Siegen. Photo: Christina.</div>
</div>
<p>Der ich vier Tage als Waldelf zu Silvanien im Bestreben durch Unterholz und abgelegene W&#252;steneien kroch, um 75 Kinder mit Geschichten und Naturliebe zu infiltrieren, verk&#252;nde hiermit mit zugegebenerma&#223;en befreitem L&#228;cheln, da&#223; t&#228;glich mehr als 25 Anrufbeantworterspr&#252;che, nicht mehr z&#228;hlbare eMail-Hilfeschreie oder gar SMS-Attacken mit Vorw&#252;rfen bez&#252;glich Nichterreichbarkeit<sup>1</sup> ein hinreichender Grund sind, um hinfort aus einer Nichterreichbarkeit mit m&#246;glicher Totaldestasternotfallhotline eine echte Nichterreichbarkeit zu machen.<sup>2</sup></p>
<p>Danke f&#252;r das Verst&#228;ndnis,<br />
der Waldelf</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_591" class="footnote">Welche, wie erz&#228;hlt, ja angek&#252;ndigt war.</li><li id="footnote_1_591" class="footnote">Das hei&#223;t, da&#223; nach Information &#252;ber und Angabe der Dauer der Nichterreichbarkeit diese vollst&#228;ndig eintritt. Egal, was anliegt.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Infiltration &#8211; Liebold wird l&#228;stige Lausbuben-Lekt&#252;re</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 09:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[ThesbisKarren]]></category>

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		<description><![CDATA[Die einen oder anderen m&#246;gen mitbekommen haben, da&#223; ich vor etwa einem Jahr Pl&#228;nde schmiedete, das Schulsystem zu infiltrieren. Und zwar subversiv. In der Tat darf ich verk&#252;nden, da&#223; der Virus erfolgreich den Wirt erreicht hat. Ab 28.05. diesen Jahres kehre ich auf die Schulbank zur&#252;ck. In gedruckter Form, wie ich betonen m&#246;chte. Um Seelen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 235px; float: left;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfgcXcIbgcI/AAAAAAAADCc/RrPT51Y4Q9o/stuesser_2.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_440" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfgcXcIbgcI/AAAAAAAADCc/RrPT51Y4Q9o/stuesser_2.jpg?imgmax=320" alt="" width="225" height="320" id="shashin_thumb_image_440" title="" /></a></div>
<p>Die einen oder anderen m&#246;gen mitbekommen haben, da&#223; ich vor etwa einem Jahr Pl&#228;nde schmiedete, das Schulsystem zu infiltrieren. Und zwar subversiv. In der Tat darf ich verk&#252;nden, da&#223; der Virus erfolgreich den Wirt erreicht hat.<br />
Ab 28.05. diesen Jahres kehre ich auf die Schulbank zur&#252;ck.<br />
In gedruckter Form, wie ich betonen m&#246;chte.<br />
Um Seelen zu retten, vielleicht. Um das Aussterben subversiver Elemente zu verhindern, m&#246;glicherweise.<br />
Recht erstaunlich, finde ich, da&#223; ausgerechnet das nach dem &#8220;Gl&#228;sernen Sarg&#8221; subversivste meiner B&#252;cher der Tr&#228;ger des Virusses sein wird.</p>
<p>Es ist, glaube ich, eine perverse Allmachtsvorstellung von Autoren, die sich hier auf kleiner Ebene erf&#252;llt: Da&#223; die Menschen ihre B&#252;cher lesen <em>m&#252;ssen</em>.</p>
<p>In der Tat, ja: Liebold wird zur Lekt&#252;re f&#252;r die Lausbuben. Ich mu&#223; das definitiv meinem Deutsch-LK-Lehrer erz&#228;hlen&#8230; obwohl ich nat&#252;rlich nicht wei&#223;, ob er sich dar&#252;ber freuen wird, da&#223; der &#8220;Navigator&#8221; nunmehr zur offiziellen Schullekt&#252;re geh&#246;re &#8211; oder Angst bekommt&#8230; </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vorgeschmack: Illustrationen f&#252;r die Neuausgabe vom &#8220;Navigator&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 14:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[Navigator]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 30. April erscheint die Neuauflage meines &#8220;Navigator&#8221;. W&#228;hrend eine ganze Reihe von Fehlerteufelchen verschwunden sein werden, wird etwas anderes hinzukommen. Die neue Auflage ist von Bj&#246;rn &#8220;The Hoink&#8221; Zutt illustriert. Gerade bekam ich die ersten Grafiken und stelle sie zum Schnuppern und mit Erlaubnis des K&#252;nstlers schon mal ins Netz: Illustrationen Navigator Bj&#246;rn &#34;The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. April erscheint die Neuauflage meines &#8220;Navigator&#8221;. W&#228;hrend eine ganze Reihe von Fehlerteufelchen verschwunden sein werden, wird etwas anderes hinzukommen. Die neue Auflage ist von Bj&#246;rn &#8220;The Hoink&#8221; Zutt illustriert. Gerade bekam ich die ersten Grafiken und stelle sie zum Schnuppern und mit Erlaubnis des K&#252;nstlers schon mal ins Netz:</p>
<table class="shashin_thumbs_table">
<caption><span class="shashin_caption_title">Illustrationen Navigator</span></caption>
<tr>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrZCXkgEI/AAAAAAAAC6E/SJzDQVQLhxg/Kapitel01_Googlezone-Box003_FINAL_DIGITAL001.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_448" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group22' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrZCXkgEI/AAAAAAAAC6E/SJzDQVQLhxg/Kapitel01_Googlezone-Box003_FINAL_DIGITAL001.jpg?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_448" title="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." /></a>
<div class="highslide-caption">Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas.</div>
</div>
</td>
<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrZpVgY6I/AAAAAAAAC6M/vjP0wJSiE0I/Kapitel02_SchluesselZurFreiheit_FINAL_DIGITAL001.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_449" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group22' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrZpVgY6I/AAAAAAAAC6M/vjP0wJSiE0I/Kapitel02_SchluesselZurFreiheit_FINAL_DIGITAL001.jpg?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_449" title="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." /></a>
<div class="highslide-caption">Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRratDLaOI/AAAAAAAAC6U/RDy6gW9lBYo/Kapitel02_Schluesel-Zur-Freiheit003_FINAL_DIGITAL001.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_450" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group22' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRratDLaOI/AAAAAAAAC6U/RDy6gW9lBYo/Kapitel02_Schluesel-Zur-Freiheit003_FINAL_DIGITAL001.jpg?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_450" title="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." /></a>
<div class="highslide-caption">Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrbSeuvII/AAAAAAAAC6c/P8MmA7g2PLw/Kapitel04_Mob002_FINAL_DIGITAL001.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_451" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group22' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrbSeuvII/AAAAAAAAC6c/P8MmA7g2PLw/Kapitel04_Mob002_FINAL_DIGITAL001.jpg?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_451" title="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." /></a>
<div class="highslide-caption">Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas.</div>
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</tr>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrcBl-KWI/AAAAAAAAC6k/aPnWPIXVAEc/Kapitel05_DiogenesAngelnd003_FINAL001.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_452" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group22' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrcBl-KWI/AAAAAAAAC6k/aPnWPIXVAEc/Kapitel05_DiogenesAngelnd003_FINAL001.jpg?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_452" title="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." /></a>
<div class="highslide-caption">Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrczO4lDI/AAAAAAAAC6s/FJfJ91M-qm0/Kapitel05_Diogenes002_FINAL001.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_453" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group22' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrczO4lDI/AAAAAAAAC6s/FJfJ91M-qm0/Kapitel05_Diogenes002_FINAL001.jpg?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_453" title="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." /></a>
<div class="highslide-caption">Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas.</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrdhS3jRI/AAAAAAAAC60/qnYHnRNAjZ0/Kapitel06_Aufregung-im-Wohnwagen_FINAL001.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_454" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group22' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SfRrdhS3jRI/AAAAAAAAC60/qnYHnRNAjZ0/Kapitel06_Aufregung-im-Wohnwagen_FINAL001.jpg?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_454" title="Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas." /></a>
<div class="highslide-caption">Bj&#246;rn &quot;The Hoink&quot; Zutt: Illustration zu Norman Liebolds &quot;Navigator&quot;. Tusche und Aquarell, 2009. Copyright by The Hoink &amp;amp; Amator Veritas.</div>
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		<title>Der Navigator findet sich zurecht</title>
		<link>http://lieblog.norman-liebold.de/2009/04/der-navigator-findet-sich-zurecht/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 07:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[ThesbisKarren]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeitsabend im Wohnwagendomizil Arbeitsabend im Wohnwagendomizil Links kann man nicht etwa ein sp&#228;tn&#228;chtliches Bes&#228;ufnis in meiner Diogenes-Klause1 sehen, sondern ein Arbeitsabend. (Was sich nat&#252;rlich nicht ausschlie&#223;t, wie zugeben werden mu&#223;.) Im Moment enstehen die Illustrationen zum &#8220;Navigator&#8221; durch den Grafiker Bj&#246;rn &#8220;The Hoink&#8221; Zutt, und mein erster Sience-Fiction seit immerhin 16 Jahren wird zur Walpurgisnacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 298px; float: left;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Se7Bv1RianI/AAAAAAAAC3c/rmrTvOq3HiE/IMGP7602.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_457" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Se7Bv1RianI/AAAAAAAAC3c/rmrTvOq3HiE/IMGP7602.JPG?imgmax=288" alt="Arbeitsabend im Wohnwagendomizil" width="288" height="174" id="shashin_thumb_image_457" title="Arbeitsabend im Wohnwagendomizil" /></a><span class="shashin_caption">Arbeitsabend im Wohnwagendomizil</span>
<div class="highslide-caption">Arbeitsabend im Wohnwagendomizil</div>
</div>
<p>Links kann man nicht etwa ein sp&#228;tn&#228;chtliches Bes&#228;ufnis in meiner Diogenes-Klause<sup>1</sup> sehen, sondern ein Arbeitsabend. (Was sich nat&#252;rlich nicht ausschlie&#223;t, wie zugeben werden mu&#223;.) Im Moment enstehen die Illustrationen zum &#8220;<a href="http://literatur.norman-liebold.de/navigator/" target="_self">Navigator</a>&#8221; durch den Grafiker Bj&#246;rn &#8220;The Hoink&#8221; Zutt, und mein erster Sience-Fiction seit immerhin 16 Jahren wird zur Walpurgisnacht in neuem Gewand und mit Bildern erscheinen.</p>
<div class="shashin_image" style="width: 297px; float: right;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Se7DG9Azp5I/AAAAAAAAC38/-qTbBZUJlZs/IMGP7505.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_458" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Se7DG9Azp5I/AAAAAAAAC38/-qTbBZUJlZs/IMGP7505.JPG?imgmax=288" alt="Bj&#246;rn “The Hoink” Zutt beim Arbeiten an der Illu “Diogenes” zu “Navigator”" width="287" height="288" id="shashin_thumb_image_458" title="Bj&#246;rn “The Hoink” Zutt beim Arbeiten an der Illu “Diogenes” zu “Navigator”" /></a><span class="shashin_caption">Bj&#246;rn “The Hoink” Zutt beim Arbeiten an der Illu “Diogenes” zu “Navigator”</span>
<div class="highslide-caption">Bj&#246;rn “The Hoink” Zutt beim Arbeiten an der Illu “Diogenes” zu “Navigator”</div>
</div>
<p>Aus diesem Anlass hat sich nicht nur die <a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13695" target="_blank">Neue Rheinische Zeitung</a> entschlossen, die Novelle als Folgeroman zu bringen, sondern es gibt eine doch sehr besondere Buchpremiere in Wetzlar. Der Deutsche Gewerkschaftsbund, Attak und die WALI w&#228;hlten meine Horror-Vision einer Hartz-IV-Welt in den 2030iger Jahren als <a href="http://www.region-mittelhessen.dgb.de/veranstaltungen_aktivitaeten/1_Mai/1_Mai_WZ/Uerberblick">Vormaiveranstaltung</a>. Und dazu gibt es nat&#252;rlich Musik von Bernd Vollbach und selbstredend die Ausstellung der Original-Illustrationen von Hoink. <a href="http://www.meike-goeber.de/">Meike G&#246;ber</a> ist im Vorfeld durch Wetzlar gestriffen und bereichert den Abend durch eine Multimedia-Show aus Photographien und den Illus.<br />
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, und ich freue mich &#252;ber jedes bekannte Gesicht, das es nach Hessen schafft und Beltane mit uns verbringt!</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_580" class="footnote">Ganz recht, es ist kein Zufall, da&#223; der zahnlos alte Weise Diogenes im &#8220;Navigator&#8221; ebenso in einem Wohnwagen lebt wie ich&#8230; </li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stress-Burg</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 12:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten sieben Tagen d&#252;rfte ich so um die zwei oder drei Tausend Kilometer herunter geritten haben. Eine sehr sch&#246;ne und interessante Zeit. Neben v&#246;llig heiserem Hals in Gunzenhausen, wo ich lesend das erste Mal die Technik der Verst&#228;rkung trotz Kulturgeisterei ganz ehrlich lobpries, weil sonst kein Lesungsbesucher irgendetwas geh&#246;rt h&#228;tte, einem Abstecher nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="shashin_image" style="width: 297px; float: left;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jXcOKjkI/AAAAAAAACvg/7qDzqpGLLe0/2009-160.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_495" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jXcOKjkI/AAAAAAAACvg/7qDzqpGLLe0/2009-160.JPG?imgmax=288" alt="" width="287" height="288" id="shashin_thumb_image_495" title="" /></a></div>
<p> In den letzten sieben Tagen d&#252;rfte ich so um die zwei oder drei Tausend Kilometer herunter geritten haben. Eine sehr sch&#246;ne und interessante Zeit. Neben v&#246;llig heiserem Hals in Gunzenhausen, wo ich lesend das erste Mal die Technik der Verst&#228;rkung trotz Kulturgeisterei ganz ehrlich lobpries, weil sonst kein Lesungsbesucher irgendetwas geh&#246;rt h&#228;tte, einem Abstecher nach Hessen zum Illustrations-Begucken f&#252;r den &#8220;Navigator&#8221; war denn doch die Reise zum NATO-Gipfel zu Strassburg die interessanteste Zeit. Die, nicht zuletzt, den Ausschlagpunkt gegeben hat zum Beginn einer Novelle, die ich seit dem Fernsehauftritt letztes Jahr mit mir herum schleife, und die jetzt die fehlenden Puzzlest&#252;cke bekommen hat. Strassburg war unter anderem Recherchereise f&#252;r die Story, deren Thema die Diskrepanz zwischen Medien und Realit&#228;t ist.</p>
<p>Einige Eindr&#252;cke aus Strasbourg habe ich hier bereit gestellt.</p>
<p>Einige der Photos sind auch in der Neuen Rheinischen Zeitung erschienen. <a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13647">Photostrecke ansehen</a>. Einen sehr guten Artikel &#252;ber die gemeinsam erlebte Zeit schrieb Christian Heinrici &#8211; <a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13657">Artikel lesen</a>. Wir wurden, nebenbei, auch vom Fernsehen begleitet. Im Netz steht der Bericht auf der Seite der ARD: <a href="http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/2044882?pageId=487890&amp;moduleId=799280&amp;categoryId=&amp;goto=1&amp;show=" target="_blank">http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/2044882?pageId=487890&amp;moduleId=799280&amp;categoryId=&amp;goto=1&amp;show=</a></p>
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<caption><span class="shashin_caption_title">2009-04_strassburg</span></caption>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3iVoglmZI/AAAAAAAACtg/Uy_slo2E_o4/2009-71.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_504" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3iVoglmZI/AAAAAAAACtg/Uy_slo2E_o4/2009-71.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_504" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3ikTSGJ1I/AAAAAAAACt4/lKBgDxkbcbU/2009-101.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_507" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3ikTSGJ1I/AAAAAAAACt4/lKBgDxkbcbU/2009-101.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_507" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3iyxmqOQI/AAAAAAAACuQ/u01KSX1uAyA/2009-119.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_510" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3iyxmqOQI/AAAAAAAACuQ/u01KSX1uAyA/2009-119.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_510" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3i6tRYMgI/AAAAAAAACug/J2T0lqX_TT8/2009-122.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_512" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3i6tRYMgI/AAAAAAAACug/J2T0lqX_TT8/2009-122.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_512" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jDd0YxsI/AAAAAAAACuw/n9flk06rEOc/2009-135.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_514" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jDd0YxsI/AAAAAAAACuw/n9flk06rEOc/2009-135.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_514" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jNDXGNwI/AAAAAAAACvI/Xh1wFQJJkHE/2009-153.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_517" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jNDXGNwI/AAAAAAAACvI/Xh1wFQJJkHE/2009-153.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_517" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jQ1TG_qI/AAAAAAAACvQ/jX7aOh4TpNk/2009-154.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_518" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jQ1TG_qI/AAAAAAAACvQ/jX7aOh4TpNk/2009-154.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_518" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jUqs7uSI/AAAAAAAACvY/Ak7hU0Iy6Dw/2009-156.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_519" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jUqs7uSI/AAAAAAAACvY/Ak7hU0Iy6Dw/2009-156.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_519" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jXcOKjkI/AAAAAAAACvg/7qDzqpGLLe0/2009-160.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_520" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jXcOKjkI/AAAAAAAACvg/7qDzqpGLLe0/2009-160.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_520" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3ja--EtMI/AAAAAAAACvo/qbuv2gl4YvM/2009-163.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_521" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3ja--EtMI/AAAAAAAACvo/qbuv2gl4YvM/2009-163.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_521" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jg0X3NyI/AAAAAAAACvw/CiqmhntQiio/2009-168.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_522" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jg0X3NyI/AAAAAAAACvw/CiqmhntQiio/2009-168.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_522" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jm-Kq84I/AAAAAAAACv8/EIDzPAru3nw/2009-173.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_523" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jm-Kq84I/AAAAAAAACv8/EIDzPAru3nw/2009-173.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_523" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jrA0BLOI/AAAAAAAACwE/GgGyBMkPcgw/2009-179.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_524" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3jrA0BLOI/AAAAAAAACwE/GgGyBMkPcgw/2009-179.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_524" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3ju4rJKYI/AAAAAAAACwM/YPfaVAXS4rg/2009-181.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_525" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3ju4rJKYI/AAAAAAAACwM/YPfaVAXS4rg/2009-181.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_525" title="" /></a></div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 70px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3j0YdPrvI/AAAAAAAACwU/F8MSIdrzpk0/2009-184.JPG?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_526" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group24' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/Sd3j0YdPrvI/AAAAAAAACwU/F8MSIdrzpk0/2009-184.JPG?imgmax=64&amp;crop=1" alt="" width="64" height="64" id="shashin_thumb_image_526" title="" /></a></div>
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		<title>Reanalogisierung #4</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 09:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Von erheblichem Interesse f&#252;r das Da-Sein und das innere Sich-Ausrichten ist eine Einsicht, die man schon tausend Mal gedacht, erkannt und f&#252;r richtig befunden hat. Erstaunlicher Weise braucht eine intellektuelle Erkenntnis, selbst wenn sie dutzende Male durchgekaut, zum Gesetz erhoben und mittels Disziplinarma&#223;nahmen krampfhaft zur Doktrin gezwungen wurde, eine gewisse Zeit, bis sie gewisserma&#223;en in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onclick="return GB_showImage('Fenster', this.href)" href="http://lh6.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SdR-yStI88I/AAAAAAAABAw/JMY3LJaDoxE/s720/gebu_09-02_6v.jpg"><img src="http://lh6.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SdR-yStI88I/AAAAAAAABAw/JMY3LJaDoxE/s288/gebu_09-02_6v.jpg" alt="" hspace="10" align="left" /></a><br />
Von erheblichem Interesse f&#252;r das Da-Sein und das innere Sich-Ausrichten ist eine Einsicht, die man schon tausend Mal gedacht, erkannt und f&#252;r richtig befunden hat.</p>
<p>Erstaunlicher Weise braucht eine intellektuelle Erkenntnis, selbst wenn sie dutzende Male durchgekaut, zum Gesetz erhoben und mittels Disziplinarma&#223;nahmen krampfhaft zur Doktrin gezwungen wurde, eine gewisse Zeit, bis sie gewisserma&#223;en in das vegetative Nervensystem einsinkt. Beziehungsweise, und das ist von wichtigerem Erkenntniswert &#8211; w&#228;hrend die Zwangsma&#223;nahmen nichts zu fruchten scheinen, stellt man selbst einigerma&#223;en &#252;berrascht fest, da&#223; das ins Vegetative absinkende Wollen pl&#246;tzlich irgendwelche ausschlaggebenden Bereiche erreicht hat und der gewollte Zustand sich mehr oder minder von selbst einstellt.</p>
<p>Die Reanalogisierung k&#246;nnte als abgeschlossen betrachtet werden, stellte ich am Montag fest, als ich in Wolframs-Eschenbach zum erzen gegossenen Meister des Grals emporschaute und auf der Fahrt meinem Duopartner aus den &#8220;Sieben Kelchen&#8221; vorlas. Gestern sa&#223; ich an der Lahn und schaute auf den Dom der Lottestadt. Und in ein paar Stunden darf ich den heiligen Boden betreten, auf dem Gottfried von Strassburg wandelte und Isolde das gl&#252;hende Eisen trug. Wobei ich hoffe, da&#223; weder Pflastersteine noch Eisendinge zum NATO-60igsten in meine N&#228;he kommen.</p>
<p>Phase #5 mu&#223; nicht mehr kommentiert werden, sondern wird sich nur noch in &#8230; nun, <em>Ergebnissen</em> manifestieren.</p>
<table class="shashin_thumbs_table">
<caption><span class="shashin_caption_title">gebu_2009-01</span></caption>
<tr>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh5.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SdR-yPNEfRI/AAAAAAAABAo/JsGLaZPxJHk/gebu_09-02_4r.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_534" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group26' })"><img src="http://lh5.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SdR-yPNEfRI/AAAAAAAABAo/JsGLaZPxJHk/gebu_09-02_4r.jpg?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Stadttor Gunzenhausen, Tinte auf Papier, 29.03.2009. Copyright by Norman Liebold." width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_534" title="Stadttor Gunzenhausen, Tinte auf Papier, 29.03.2009. Copyright by Norman Liebold." /></a>
<div class="highslide-caption">Stadttor Gunzenhausen, Tinte auf Papier, 29.03.2009. Copyright by Norman Liebold.</div>
</div>
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<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh6.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SdR-yStI88I/AAAAAAAABAw/JMY3LJaDoxE/gebu_09-02_6v.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_535" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group26' })"><img src="http://lh6.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SdR-yStI88I/AAAAAAAABAw/JMY3LJaDoxE/gebu_09-02_6v.jpg?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Wetzlarer Dom. Tusche auf Papier. Copyright by Norman Liebold, 01.04.2009" width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_535" title="Wetzlarer Dom. Tusche auf Papier. Copyright by Norman Liebold, 01.04.2009" /></a>
<div class="highslide-caption">Wetzlarer Dom. Tusche auf Papier. Copyright by Norman Liebold, 01.04.2009</div>
</div>
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<td>
<div class="shashin_thumb" style="width: 166px;"><a href="http://lh3.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SdR-zBLCTDI/AAAAAAAABA4/DDcOsesHpGQ/gebu_09-02_7r.jpg?imgmax=720" class="highslide" id="shashin_thumb_link_536" onclick="return hs.expand(this, { autoplay: false, slideshowGroup: 'group26' })"><img src="http://lh3.ggpht.com/_y1d2guj2tnM/SdR-zBLCTDI/AAAAAAAABA4/DDcOsesHpGQ/gebu_09-02_7r.jpg?imgmax=160&amp;crop=1" alt="Wetzlarer Dom. Grafit auf Papier. Copyright by Norman Liebold, 01.04.2009" width="160" height="160" id="shashin_thumb_image_536" title="Wetzlarer Dom. Grafit auf Papier. Copyright by Norman Liebold, 01.04.2009" /></a>
<div class="highslide-caption">Wetzlarer Dom. Grafit auf Papier. Copyright by Norman Liebold, 01.04.2009</div>
</div>
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		<title>Reanalogisierung Phase #3 und Grenzbeschreitungen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 08:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es runden sich verschiedene Jubil&#228;en1 , und mit einem Blick &#252;ber die Schulter ergreift mich ein durchaus befriedigendes Gef&#252;hl. Nach vorn schauend eine interessante Mischung aus Neugier, Freude und&#8230; mh, einer gewissen, nennen wir es Mulmigkeit. Tats&#228;chlich, trotz ganz in lieboldesker Manier absurd hoch gelegten Latte, habe ich das mir selbst auferlegte Soll f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onclick="return GB_showImage('Eis an der Uferkante des Rurstausees. Foto: Norman Lieboldr', this.href)" href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SYMzZhK92NI/AAAAAAAAChU/WzGf8dHhjPI/s800/PICT6798.JPG"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SYMzZhK92NI/AAAAAAAAChU/WzGf8dHhjPI/s320/PICT6798.JPG" alt="Eis an der Uferkante des Rurstausees. Foto: Norman Liebold" hspace="10" align="left" /></a>Es runden sich verschiedene Jubil&#228;en<sup>1</sup> , und mit einem Blick &#252;ber die Schulter ergreift mich ein durchaus befriedigendes Gef&#252;hl. Nach vorn schauend eine interessante Mischung aus Neugier, Freude und&#8230; mh, einer gewissen, nennen wir es <em>Mulmigkeit</em>. <span id="more-566"></span>Tats&#228;chlich, trotz ganz in lieboldesker Manier absurd hoch gelegten Latte, habe ich das mir selbst auferlegte Soll f&#252;r die ersten zwei Jahre erf&#252;llt und stehe nunmehr vor dem n&#228;chsten Schritt, von welchem die Re-Analogisierung nur ein geringer Teil ist. Es ist nicht nur eine Re-Analogisierung, sondern vor allem eine Re-Aktualisierung. Wenn man aus dem Rechner von M-Sternchen herausgriffe, meinen kleinen gr&#252;nen Rucksack ergriffe<sup>2</sup>, ihn &#246;ffnete und jene Ledermappe herausholte, in der sich Zeichen- und vor allem Manuscriptb&#252;cher befinden, so stie&#223;e man auf einen Umstand, der bei mir doch sehr &#252;berrascht: Sie sind g&#228;nzlich leer, um nicht zu sagen jungfr&#228;ulich. Selbiges gilt, noch unheimlicher, f&#252;r das Recherchenb&#252;chlein in der Innentasche meines Jackets.  Dementgegen sind allerdings s&#228;mtliche Schreib- und Zeichenwerkzeuge wohl mit Mienen, Tusche und Tinte best&#252;ckt.</p>
<p>Als ich &#8211; mir dessen gar nicht bewu&#223;t &#8211; bei einer lieben Freundin in Dedorf aus dem Fenster schaute, etwas weinselig feststellte, da&#223; Vollmond ist und mir aufging, da&#223; die Zweijahresfrist justamente endete, konnte ich ebenfalls, mich am Kopf kratzend, sehen, da&#223; die vorgenommenen Dinge &#8211; insbesondere die B&#252;cher &#8211; allesamt abgeschlossen waren und ich nach der Reanalogisierung pl&#246;tzlich auch (wieder) einer Unbestimmtheit des Schreibens teilhaftig geworden war. Etwas, das eigentlich mit Freude erf&#252;llen sollte, aber eben auch die Notwendigkeit in sich tr&#228;gt, den Fu&#223; &#252;ber eine unaussprechliche Grenze zu heben, um die ich herumstreune wie die sprichw&#246;rtliche Katze um den hei&#223;en Brei<sup>3</sup> &#8211; jaja, strenggenommen ist es keine Unbestimmtheit, da selbstbestimmt die &#220;berschreitung dieser Grenze angesetzt ist. Einer der Dinge, die auf der anderen Seite &#8211; bzw. im Topf &#8211; lauern, ist, was ich mangels besseren Begriffs im Moment den &#8220;Novellenkranz&#8221; nenne, und um dessen wirbelnde F&#252;lle ich nunmehr nicht herum komme.<br />
<a onclick="return GB_showImage('Zugang zum Geisterdorf Wollsiefen. Foto: Norman Liebold', this.href)" href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SYF2iyxLKdI/AAAAAAAACZs/BiL7TfNpfi0/s800/PICT6701.JPG"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SYF2iyxLKdI/AAAAAAAACZs/BiL7TfNpfi0/s320/PICT6701.JPG" alt="Zugang zum Geisterdorf Wollsiefen. Foto: Norman Liebold" hspace="10" align="right" /></a><br />
Trotzdem ich den zweiteiligen<sup>4</sup> Schritt von Nâhtegal zu <a href="http://literatur.norman-liebold.de/absurdistan-2004/">Absurdistan</a>, <a href="http://literatur.norman-liebold.de/eckstein-2004/">Eckstein</a> und dann zu <a href="http://literatur.norman-liebold.de/dichterbrand/">Dichterbrand </a>schon als starke Bewegung in diese Richtung auffasse, so hat dieser jetzt eine ganz andere Qualit&#228;t. Vielleicht, das schlug K* vorgestern vor, k&#246;nnte man es als &#8220;Nâhtegal h&#246;herer Stufe&#8221; betrachten oder als &#8220;Klartext-Nâhtegal&#8221;. Keine Angst &#8211; ich rede nicht von M&#228;rchen.</p>
<p>Im Gegenteil.</p>
<p>Genau das ist ja Knackpunkt&#8230; und die Herausforderung.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_566" class="footnote">Das wichtigste wohl des <a href="http://lieblog.norman-liebold.de/2007/02/der-dampfkochtopf-des-unheiligen-sma/">M.A.-Jubil&#228;um</a> &#8230;</li><li id="footnote_1_566" class="footnote">In den sich vor allem aus klarinettistischen Gr&#252;nden die sagenhafte Kleine Gr&#252;ne Tasche der praestudialen Zeit verwandelt hat</li><li id="footnote_2_566" class="footnote">bzw. richtiger entlangstreune, es sei denn, man stellte sich den Breitopf als ein Dimensionstor kreisrunder Art in Topfgr&#246;&#223;e vor, ansonsten w&#228;re hier nur ein Brei-Meer denkbar, an dessen Ufer man entlangstreunte, Katze oder nicht. Wobei, denkt man sich den Breitopf als <em>den s&#252;&#223;en Breitopf</em>, dann funktionierte die Metapher wieder &#8230; </li><li id="footnote_3_566" class="footnote">weil 2004 schmerzhaft zum stolpern gebrachten</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Gedanken-Gang</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 18:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgenden Photographien nahm ich heute w&#228;hrend eines &#252;beraus angenehmen Denk-Spazierganges auf, und es sind Ablichtungen von gesehenen Bildern, denen ich eine gewisse Verquickung mit Gedanken- und Erkenntnis-G&#228;ngen zuschrieb bzw. zuschreibe. Das ist ein uraltes Thema, mit dem ich mich gerade wieder auf vielf&#228;ltige Weise auseinander zu setzen beginne und das insbesondere in den Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgenden Photographien nahm ich heute w&#228;hrend eines &#252;beraus angenehmen Denk-Spazierganges auf, und es sind Ablichtungen von gesehenen Bildern, denen ich eine gewisse Verquickung mit Gedanken- und Erkenntnis-G&#228;ngen zuschrieb bzw. zuschreibe. Das ist ein uraltes Thema, mit dem ich mich gerade wieder auf vielf&#228;ltige Weise auseinander zu setzen beginne und das insbesondere in den Teil des Novellenkranzes notgedrungen Einzug wird halten m&#252;ssen, der gewisse lebensphilosophische Grundschwingungen zu formulieren nicht umhin kommen wird. Prof. Otte w&#252;rde es wohl die Wieder&#246;ffnung zum G&#246;ttlichen hin nennen, ich nannte es eine Zeitlang mangels besseren Begriffs &#8220;Magie&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><a onclick="return GB_showImage('Vereiste Quelle', this.href)" href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SYHwY8sds1I/AAAAAAAACdQ/_hIVyf_d-Ls/s800/PICT6740.JPG"><img class="aligncenter" src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SYHwY8sds1I/AAAAAAAACdQ/_hIVyf_d-Ls/s512/PICT6740.JPG" alt="Foto: Norman Liebold" align="center" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a onclick="return GB_showImage('Blick auf die vereiste Urfttalsperre', this.href)" href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SYHwbd4NlkI/AAAAAAAACdU/Lku0SNYjiXc/s720/PICT6751.JPG"><img class="aligncenter" src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SYHwbd4NlkI/AAAAAAAACdU/Lku0SNYjiXc/s400/PICT6751.JPG" alt="Foto: Norman Liebold" align="center" /></a></p>
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		<title>Eifelwahn</title>
		<link>http://lieblog.norman-liebold.de/2009/01/eifelwahn/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 09:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Verliebtheit in die Eifel ist ja nachgerade legend&#228;r. Aber auch wenn der Titel dieses Posts fast klingt wie der Name eines Berndorfschen Krimis, ist nicht zu f&#252;rchten, da&#223; ich auf irgendwelche Z&#252;ge aufzuspringen plane, die die Aufschrift &#8220;Eifelkrimi&#8221; tragen (auch wenn das im Kontext zu den Siebengebirgs-Krimis vielleicht gar nicht so abwegig erscheinen mag). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onclick="return GB_showImage('Wollsiefen, Kirche. Foto: Norman Liebold, 2009', this.href)" href="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SYF2wfrNPVI/AAAAAAAACac/fCr8_Ds33qE/s800/PICT6710.JPG"><img src="http://lh4.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SYF2wfrNPVI/AAAAAAAACac/fCr8_Ds33qE/s320/PICT6710.JPG" alt="" hspace="10" align="left" /></a><br />
Meine Verliebtheit in die Eifel ist ja nachgerade legend&#228;r. Aber auch wenn der Titel dieses Posts fast klingt wie der Name eines Berndorfschen Krimis, ist nicht zu f&#252;rchten, da&#223; ich auf irgendwelche Z&#252;ge aufzuspringen plane, die die Aufschrift &#8220;Eifelkrimi&#8221; tragen (auch wenn das im Kontext zu den <a href="http://www.siebengebirgskrimi.de/" target="_blank">Siebengebirgs-Krimis</a> vielleicht gar nicht so abwegig erscheinen mag). Nichtsdestotrotz ist es sehr wahrscheinlich, da&#223; ein Teil des begonnenen Novellen-Kranzes in der Eifel angesiedelt sein wird. Was schlicht und einfach den selben Grund hat wie die Ansiedelung der Siebengebirgs-Krimis im Siebengebirge &#8211; seit Oktober verbringe ich noch mehr Zeit als fr&#252;her in diesem wunderbaren Landstrich und darf ganz und gar ungew&#246;hnliche und bemerkenswerte Menschen kennenlernen. Was nat&#252;rlich, wie k&#246;nnte es auch anders bei mir sein, literarischen Niederschlag finden mu&#223;.</p>
<p>Da&#223; ich mich im Moment dabei ertappe, da&#223; ich mit Skizzenbuch und Kamera hier herum schleiche und diverse Notizen mache, l&#228;&#223;t B&#246;ses ahnen&#8230; es scheint ganz so, als ob ich Handlungsschaupl&#228;tze aquiriere. <a href="http://photographie.norman-liebold.de/2009/01/ordensburg-vogelsang-und-wollsiefen/">Bilder ansehen!</a></p>
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		<title>Vom Navigieren</title>
		<link>http://lieblog.norman-liebold.de/2008/12/vom-navigieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 20:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[Navigator]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine kleine Meldung aus der sich mehr und mehr analogisierenden Welt, da ich gerade an der Strippe h&#228;nge. Der Navigator ist nicht nur fertig gestellt, sondern hat letzten Donnerstag eine &#252;beraus angenehme Premiere in der KunstStation Bonn absolviert. Ich war mindestens so begeistert von meinem ganz und gar liebenswerten und vor allem ausdauernden Publikum wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onclick="return GB_showImage('Fenster', this.href)" href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/STWVF3h5EQI/AAAAAAAACMM/M86oW1z-of8/s720/08-11-30_kompassrose_01.jpg"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/STWVF3h5EQI/AAAAAAAACMM/M86oW1z-of8/s400/08-11-30_kompassrose_01.jpg" alt="" hspace="10" align="left" /></a>Eine kleine Meldung aus der sich mehr und mehr analogisierenden Welt, da ich gerade an der Strippe h&#228;nge.</p>
<p>Der <strong>Navigator</strong> ist nicht nur fertig gestellt, sondern hat letzten Donnerstag eine &#252;beraus angenehme Premiere in der <a href="http://www.kunststation-bonn.de/" target="_blank">KunstStation Bonn</a> absolviert. Ich war mindestens so begeistert von meinem ganz und gar liebenswerten und vor allem ausdauernden Publikum wie dieses von meiner neuen Novelle zu sein f&#252;r sich in Rechnung stellte. In der Tat habe ich mich trotz der (wer h&#228;tte sowas denn gedacht?) marginalen &#220;berschreitung der urspr&#252;nglich veranschlagten 25 Druckseiten entschlossen, den &#8220;Navigator&#8221; vollst&#228;ndig vorzutragen. Was bei 25 Druckseiten etwa 40 Minuten gedauert h&#228;tte. <a href="http://www.eifelslider.de/" target="_blank">Bernd</a> und ich gestalteten unsere Show mit zwei Pausen und drei Parts zu je 45 Minuten. Und man lauschte gebannt bis zum Ende. Meine Hochachtung, soetwas macht ungemein Hoffung! Wer mitgerechnet hat, wird festgestellt haben, da&#223; der &#8220;Navigator&#8221; damit den Schwell(en)wert &#252;berschritten hat, den ich f&#252;r eine eigene Publikation einberaume (ca. 130 Taschenbuchseiten oder 80 AV-Seiten) und tats&#228;chlich ein eigenes Buch geworden ist.</p>
<p><a onclick="return GB_showImage('Fenster', this.href)" href="http://literatur.norman-liebold.de/materialien/bilder_cover/9783937330297.png"><img class="alignright" src="http://literatur.norman-liebold.de/materialien/bilder_cover/9783937330297_288.png" alt="" hspace="10" width="175" height="285" align="right" /></a><br />
Abgesehen davon, da&#223; &#8220;Navigator&#8221; im Moment nach dem &#8220;Gl&#228;sernen Sarg&#8221; meine Lieblingsgeschichte ist, wird sie auch ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit mit Bernd einl&#228;uten und einen weiteren Punkt (m&#246;glicherweise sogar deren zwei) meiner L&#246;ffelliste<sup>1</sup> in Angriff nehmen. Jenen n&#228;mlich, der besagt, da&#223; ich mich daran setzen werden, den einen oder anderen Song zu schreiben.<sup>2</sup> &#220;ber den literarischen Aspekt schweige ich mich aus, im auf die Musik hin dichten wird mir der Eifelslider zwischen die Zeilen gehen, und die Vertonung liegt nat&#252;rlich ganz in seiner Hand.</p>
<p>Der Navigator markiert damit &#8220;Stufe II&#8221;, auf die ich mich schon sehr freue. Zeitgleich geht das H&#246;rbuchprojekt n&#228;chste Woche ins Studio, an dem ich allein seit Oktober letzten Jahres und mit Bernd zusammen seit Oktober diesen Jahres herum feile: In der Tat, das lang erwogene Projekt, den &#8220;Kulturgeist&#8221; als H&#246;rbuch mit viel Musik umzusetzen, ist nunmehr spruchreif. Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit darauf.</p>
<p>Das Interessanteste ist allerdings etwas ganz anderes. Mit &#8220;Navigator&#8221; habe ich das Soll erf&#252;llt, welches ich mir am 07. Februar letzten Jahres gestellt habe. Theoretisch er&#246;ffnet sich mir damit ein Freiraum bis Februar 2009<sup>3</sup>, und ganz im Sinne des Navigators stellt sich an dieser Stelle nat&#252;rlich die Frage, wohin ich mich f&#252;r diese Zeit orientiere. Die Antwort ist l&#228;ngst gefunden und geistert seit 2005 in mir herum &#8211; n&#228;mlich mich ausgiebig mit den kleinen Formen auseinanderzusetzen und eine Phase einzuflechten, in der ich mich ganz den Gattungen widme, die ich str&#228;flich vernachl&#228;ssigte. Neben den Songs<sup>4</sup>, die f&#252;r Bernd entstehen werden, geht es dabei vor allem um Kurzgeschichten<sup>5</sup>. Einer der Hauptaspekte wird dabei ein schlichtes Austoben und R&#252;ck-Erobern sein. Ich freue mich wahnsinnig darauf, mich endlich und nach vier <em>Novels</em><sup>6</sup> innert eines Jahres dem schnellen Wechsel hingeben zu k&#246;nnen, um all die Geschichten-Scribbel endlich auszuarbeiten, die sich angesammelt haben<sup>7</sup>, w&#228;hrend ich Monat um Monat an einer Story l&#228;ngerer Bauart gesessen hatte, ohne rechts und links schauen zu k&#246;nnen. Bevor ich mich also an das umfangreiche Projekt des &#8220;Zeitenquell&#8221; setze, schreibe ich mich erst einmal richtig leer.</p>
<p>Man merkt: Im Grunde geht es mir ausgesprochen gut, und wenn ich voraus schaue, sehe ich trotz etwaiger kleinerer Sorgen vor allem Freude. Das ist ein ausgesprochen gutes Gef&#252;hl, und tats&#228;chlich: Im Moment l&#246;st sich ein Knoten nach dem Anderen in rascher Folge und lang Vermi&#223;tes h&#228;lt wieder Einzug in die Lebenswirklichkeit (oder wird zugelassen). Es ist durchaus zu erwarten, da&#223; nach den Dystopien jetzt sich ganz klammheimlich wieder eine sanft hoffnungsvolle kleine Miniatur einschleicht, eine kleine Utopie, eine zierliche Romanze, eine verspielte Charakterstudie. Beziehungsweise gelebte Utopie statt Dystopie.</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_517" class="footnote">Liste der Dinge, die man tun m&#246;chte, bevor man den L&#246;ffel abgibt</li><li id="footnote_1_517" class="footnote">Der zweite Punkt h&#228;ngt mit meiner Klarinette zusammen, und da m&#246;chte ich noch nicht dr&#252;ber reden.</li><li id="footnote_2_517" class="footnote">Jaja, der Offizierssohn ist sehr ordentlich&#8230;</li><li id="footnote_3_517" class="footnote">Seien wir ehrlich, ich alter Liebhaber der Formen werde wahrscheinlich Sonette fabrizieren, die vertont zu Songs umgearbeitet werden</li><li id="footnote_4_517" class="footnote">naja, sagen wir: k&#252;rzere Novellen</li><li id="footnote_5_517" class="footnote">Ich benutze den englischen Terminus an diese Stelle, da &#8220;Navigator&#8221; den unhandlichen Begriff Kurzroman tragen m&#252;&#223;te&#8230;</li><li id="footnote_6_517" class="footnote">In der Tat sind sie in den Notizb&#252;chern der &#220;bersichtlichkeit halber in Zyklen geordnet</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Navigatoreskes Probe-H&#246;ren gef&#228;llig?</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 15:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[TextFetzen]]></category>
		<category><![CDATA[ThesbisKarren]]></category>
		<category><![CDATA[Navigator]]></category>

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		<description><![CDATA[R&#228;usper. Da ich ja grad mal an der Stripp&#8217; h&#228;ng&#8217; und wir beim herumprobieren das Aufnahmeger&#228;t haben mitlaufen hatten, kann ich mal an den K&#252;chentisch in der verschneiten Eifel hineinlauschen lassen. Das sind ein paar Fetzen, die wir ein wenig mt Gitarre aufmotzen, wie man das von Bernd und mir mittlerweile kennt. Experimentierstadium, das H2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>R&#228;usper. Da ich ja grad mal an der Stripp&#8217; h&#228;ng&#8217; und wir beim herumprobieren das Aufnahmeger&#228;t haben mitlaufen hatten, kann ich mal an den K&#252;chentisch in der verschneiten Eifel hineinlauschen lassen. Das sind ein paar Fetzen, die wir ein wenig mt Gitarre aufmotzen, wie man das von Bernd und mir mittlerweile kennt. Experimentierstadium, das H2 einfach mitlaufen gelassen. Es sind Fetzen aus den ersten beiden Kapiteln.</p>
<p>Tats&#228;chlich sind das denn auch die ersten H&#246;r/Lese-Proben aus dem Navigator, der Donnerstag rauskommt&#8230; (Ich habe gestern Abend das vorletzte Kapitel fertig ausformuliert, und jetzt kommt das Glanzst&#252;ck mit meinem Diogenes&#8230;) viel Spa&#223; damit!</p>
<p><strong>Die Schl&#252;ssel-Szene mit Kitsch</strong></p>
<p></p>
<p><strong>Der Auto-Blues</strong></p>
<p></p>
<p><strong>Maggelan-Strasse</strong> (Intermezzo zwischen 1. und 2. Kapitel)</p>
<p></p>
<p><strong>Der Blitzschlag</strong></p>
<p></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Zwei etwas heftigere Passagen (3. und 4. Kapitel):</strong></p>
<p><strong>Desorientation</strong></p>
<p></p>
<p><strong>Angriff der Hartz-IV-er</strong> <strong>in E-Moll</strong></p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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		<title>NaviGierer-Ei &#8211; Stimme aus dem Off</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 15:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[ThesbisKarren]]></category>
		<category><![CDATA[Navigator]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibwerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegebenerma&#223;en: Es scheint still um mich, sofern man diewelchen Ger&#228;uschlichkeiten als Ma&#223;stab zu nehmen sich nicht enthalten kann, die ich gemeininglich die letzten Jahre im WeltNetz abzusondern pflegte. Das hat verschiedene Gr&#252;nde, vor allem und wie mehrfach drohend angek&#252;ndigt die massive Fortschrittlichkeit der Re-Analogisierung. Ganz w&#252;rklich ist jenes welches n&#228;mlich f&#228;llig, auf das ich erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onclick="return GB_showImage('Fenster', this.href)" href="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SSV5y6j2o_I/AAAAAAAACLM/51PgkbzPj2o/s800/PICT6471.JPG"><img src="http://lh3.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SSV5y6j2o_I/AAAAAAAACLM/51PgkbzPj2o/s320/PICT6471.JPG" alt="" hspace="10" align="left" /></a>Zugegebenerma&#223;en: Es scheint still um mich, sofern man diewelchen Ger&#228;uschlichkeiten als Ma&#223;stab zu nehmen sich nicht enthalten kann, die ich gemeininglich die letzten Jahre im WeltNetz abzusondern pflegte. Das hat verschiedene Gr&#252;nde, vor allem und wie mehrfach drohend angek&#252;ndigt die massive Fortschrittlichkeit der Re-Analogisierung. Ganz w&#252;rklich ist jenes welches n&#228;mlich f&#228;llig, auf das ich erst in ein paar Wochen zu hoffen wagte: N&#228;mlich, da&#223; ich die digitalen Elemente der Lebensw&#252;rglichkeit noch nicht einmal mehr vermisse und die erhofften Folgen sich mit ganz erstaunlicher Selbstverst&#228;ndlichkeit einzustellen beginnen. Mein Reisegep&#228;ck ist ganz erheblich geschrumpft, und das trotz der Volumenzunahme durch die Klarinette, und zugleich werden meine Wege weiter. Es d&#252;nkt mich ganz so, als ob das Stufenprogramm der Re-Analogisierung bis zur gro&#223;en 32 (Quersumme 5!) vollst&#228;ndig abgewickelt ist.</p>
<p><a onclick="return GB_showImage('Fenster', this.href)" href="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SSV2KziBUbI/AAAAAAAACLE/B-ApYMMUxJ4/s800/2008-11-27_kunststation.jpg"><img src="http://lh6.ggpht.com/_yaxQhRxkYsw/SSV2KziBUbI/AAAAAAAACLE/B-ApYMMUxJ4/s320/2008-11-27_kunststation.jpg" alt="" hspace="10" align="right" /></a></p>
<p>Es gibt noch etwas anderes zu berichten, n&#228;mlich das geschwinde N&#228;herr&#252;cken meines f&#252;nften Buches f&#252;r dieses Jahr,<sup>1</sup> des Navigators, an dem ich seit M&#228;rz diesen Jahres gebastelt habe und dessen Niederschrift sich gerade in angenehmster Weise tintig &#252;ber das Papier meines Moleskine ergie&#223;t, um von dorten via Diktat zu Digitalbuchstabenkr&#252;melkacke geworden die magische 43 schon gesprengt zu haben &#8211; und also im Endeffekt eine circa-St&#228;rke von 80-90 Seiten erreichend eine eigene Publikation zu bekommen. Eine ziemlich hinterh&#228;ltige Geschichte, an der ich viel Freude habe und gl&#252;cklicherweise in den durch sie ausgel&#246;sten dunklen Phasen angenehmst getr&#246;stet werde.</p>
<p>Die Buchpremiere findet n&#228;chsten Donnerstag statt, mit einem ganz besonderen Drumherum: Die Lesung (wieder gitarrenaufgemotzt durch den hochwohlspielenden EifelSlider, mit dem ich gerade in der tiefsten Eifel probe) findet inmitten einer KunstInstallation vom Landkarten-K&#252;nstler Waldbrodt statt, ganz im Atem meiner Dystopie wird g&#228;nzlich auf alle Technik verzichtet und ein Gesamtkunstwerk geschaffen. Nicht verpassen, das wird es so nur einmal geben!</p>
<p>Ich tauche denn wieder ab in die aller Technik (es sei denn, man bezeichnete den Tinten-Aufzieh-Mechanismus meines F&#252;llfederhalter so) bare Welt der Ganzheitlichkeit und dystopiere die noch fehlenden letzten beiden Kapitel bis Donnerstag&#8230;</p>
<hr size="1" color="#cccccc" width="25%" align="left">
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_506" class="footnote">In der Tat dachte ich letztens noch, da&#223; ich mich so schrecklich faul f&#252;hle, bis mir diesbez&#252;glich sehr vehement der Kopf gewaschen wurde&#8230;</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Navigator und Kraniche: OFFLINE</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 15:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Navigator ist begonnen und steht kurz vor dem einschlagenden Blitz. Allerdings ist &#8211; gewisserma&#223;en und man k&#246;nnte das durchaus als Omen betrachten &#8211; auch bei mir eine Art Blitz eingeschlagen, ohne da&#223; ich ihn genauer benennen k&#246;nnte. Und mit &#228;hnlichen Folgen wie f&#252;r den Protagonisten. Vielleicht haben auch die Kraniche drauf geschissen, als sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Navigator ist begonnen und steht kurz vor dem einschlagenden Blitz.</p>
<p>Allerdings ist &#8211; gewisserma&#223;en und man k&#246;nnte das durchaus als Omen betrachten &#8211; auch bei mir eine Art Blitz eingeschlagen, ohne da&#223; ich ihn genauer benennen k&#246;nnte. Und mit &#228;hnlichen Folgen wie f&#252;r den Protagonisten. Vielleicht haben auch die Kraniche drauf geschissen, als sie &#252;ber die Schwitzh&#252;tte hinweg nach S&#252;den zogen. Vielleicht hat auch irgend ein Totemgeist meinen Wunsch geh&#246;rt, mich wirklich und wahrhaftig vom Rechner zu entfernen.</p>
<p>Jedenfalls bin ich internetlos und nur ab und an online, um die wichtigsten Arbeiten zu erledigen.<br />
Bei wichtigen Dingen bitte ich um telefonische Kontaktaufnahme, Mails werden in einem durchschnittlichen Rhythmus von drei bis vier Tagen beantwortet.</p>
<p>Vielleicht k&#246;nnte man das selbsterf&#252;llende Prophezeiung nennen, denn in der Tat setzt hier mit unnachahmlichem Nachdruck das Schicksal das durch, von dem ich seit fast einem Jahr rede&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stimme aus dem Urloup (ohne Worte)</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 08:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onclick="return GB_showImage('Pilzausbeute: R&#246;telritterlinge!!!', this.href)" href="http://lh3.ggpht.com/Liebold.Norman/SQgebbf1QkI/AAAAAAAACKE/mS3AC1dfljY/s800/PICT6460.JPG"><img src="http://lh3.ggpht.com/Liebold.Norman/SQgebbf1QkI/AAAAAAAACKE/mS3AC1dfljY/s400/PICT6460.JPG" alt="Pilzausbeute" align="left" hspace="10" titel="Pilzausbeute" /></a><br />
<br clear="all"><br />
<a onclick="return GB_showImage('Was eine sch&#246;ne Farbe - junger R&#246;telritterling im Waschzuber.', this.href)" href="http://lh4.ggpht.com/Liebold.Norman/SQgeVRKaGlI/AAAAAAAACJ0/9B47QaUX7KE/s800/PICT6465.JPG"><img src="http://lh4.ggpht.com/Liebold.Norman/SQgeVRKaGlI/AAAAAAAACJ0/9B47QaUX7KE/s400/PICT6465.JPG" alt="Welch wunderbarer Anblick: Junger R&#246;telritterling im Waschwasser" align="left" hspace="10" titel="Welch wunderbarer Anblick: Junger R&#246;telritterling im Waschwasse" /></a><br />
<br clear="all"><br />
<a onclick="return GB_showImage('Frisch eingerichtete Schwitzh&#252;tte', this.href)" href="http://lh3.ggpht.com/Liebold.Norman/SQgeZYMRK7I/AAAAAAAACJ8/_Yvrf929cC0/s800/PICT6466.JPG"><img src="http://lh3.ggpht.com/Liebold.Norman/SQgeZYMRK7I/AAAAAAAACJ8/_Yvrf929cC0/s400/PICT6466.JPG" alt="Zum Abschluss eine Seelenvollreinigung in der Schwitzh&#252;tte beim EifelIndianer" align="left" hspace="10"titel="Zum Abschluss eine Seelenvollreinigung in der Schwitzh&#252;tte beim EifelIndianer"/></a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Winke winke</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 09:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
				<category><![CDATA[NähKästchen]]></category>
		<category><![CDATA[ThesbisKarren]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Richtig: Mein Handy ist ausgeschaltet. Richtig, wie weiter unten angek&#252;ndigt, bedingt Operation Analogisierung #2, da&#223; Mails in einem Rhythmus von drei Tagen beantwortet werden. Ich f&#252;rchte in der Tat, da&#223; man sich daran wird gew&#246;hnen m&#252;ssen, denn nicht nur, da&#223; es mir ausgesprochen gut tut &#8211; vor allem tut es meiner Arbeit wirklich, wirklich gut. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onclick="return GB_showImage('Fenster', this.href)" href="http://lh6.ggpht.com/Liebold.Norman/SQbaPCwD5fI/AAAAAAAACJI/cL9Ma3s3CrA/s800/PICT6446.JPG"><img src="http://lh6.ggpht.com/Liebold.Norman/SQbaPCwD5fI/AAAAAAAACJI/cL9Ma3s3CrA/s400/PICT6446.JPG" alt=